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Unterrichtseinheit: Einführung in die Techniken des Rollenspiels: Erfolgreiche und gestörte Kommunikation im Sinne von Watzlawick

Autor: Dipl. Päd., Andragogin Cornelia Leistner
Fach: Pädagogik - Erwachsenenbildung

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Details

Kategorie: Unterrichtsentwurf
Jahr: 2001
Seiten: 19
Note: 2
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 206 KB
Archivnummer: V4070
ISBN (E-Book): 978-3-638-12521-5

Textauszug (computergeneriert)

 

UNTERRICHTSENTWURF

Einführung in die Techniken des Rollenspiels:
Erfolgreiche und gestörte Kommunikation
im Sinne von Watzlawick

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

1. INHALTLICHE ÜBERLEGUNGEN 4

1.1 DAS ROLLENSPIEL ALS DIDAKTISCHE METHODE IM UNTERRICHT 4

1.2 KOMMUNIKATIONSTHEORIE NACH WATZLAWICK 6
1.2.1 Einführung in die Kommunikationstheorie nach Watzlawick 6
1.2.2 Erfolgreiche und gestörte Kommunikation nach Watzlawick 8
1. Axiom: Man kann nicht nicht kommunizieren 8
2. Axiom: Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt 9
3. Axiom: Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt 10
4. Axiom: Menschliche Kommunikation bedient sich digitaler und analoger Modalitäten 11
5. Axiom: Zwischenmenschliche Kommunikationsabläufe sind entweder symmetrisch oder komplementär 12

3. DAS THEMA IM KONTEXT DES JEWEILIGEN BILDUNGSPLANES 13

4. LERNZIELBESTIMMUNG 13

5. METHODISCHE GESTALTUNG DER STUNDE 14

5.1 ABHÄNGIGKEIT DER METHODEN VON ZIELSETZUNG UND THEMATIK 14

5.2 GROBGLIEDERUNG DES UNTERRICHTS: 14

EINORDNUNG IN DEN GESAMTZUSAMMENHANG DER UNTERRICHTSEINHEIT 14

5.3 GLIEDERUNG UND METHODISCHE GESTALTUNG DER STUNDE 14

5.4 SOZIAL- UND AKTIONSFORMEN DES UNTERRICHTS 18

5.5 TECHNISCH- ORGANISATORISCHE VORAUSSETZUNGEN 18

MEDIEN 18

6. LITERATURVERZEICHNIS 19

 

1. Inhaltliche Überlegungen

1.1 Das Rollenspiel als didaktische Methode im Unterricht

Der Begriff der `Rolle´ wurde erstmals von den Soziologen Parson und Merton im Zusammenhang der Rollentheorien verwendet und bezeichnet "die Erwartungen von sozialen Systemen (Institutionen, Gruppen, Schichten) an das Verhalten von Individuen. Jedes Individuum wird so von früher Kindheit an zum Träger verschiedener, z.T. miteinander konkurrierender oder sogar einander widersprechender Rollen (...)" (Meyer, 1999, 357). In der Weiterentwicklung der traditionellen Rollentheorie zur interaktionistischen Rollentheorie durch Habermas (1971) , Krappmann (1972) und Dreitzel (1972) wird vor allem der Spielraum beim Rollenspiel für die subjektive Interpretation der Rollenspieler und die nicht vollständige Erfüllung individueller Bedürfnisse sowie institutionalisierte Rollennormen betont.
So bezeichnet das Rollenspiel eine "Spielform, in der die Teilnehmer eine definierte Rolle im Interaktionszusammenhang einer simulierten realen Lebenssituation darstellen. Die Spieler können dabei unterschiedliche Rollen übernehmen, ausprobieren, wechseln und verändern, so daß sie ihr eigenes Handeln reflektieren und das Denken, Fühlen und Handeln anderer Personen besser verstehen lernen. Das Rollenspiel hat einen Inhaltsaspekt, der auf gesellschaftliche Handlungsfelder wie Familie, Schule, Freizeit, Einkauf, Verkehr usw. bezogen ist, und einen Verhaltensaspekt, der die Wechselbeziehung der unterschiedlichen Rollen in diesen Handlungsfeldern betrifft." (Schaub & Zenke., 295)
Die Rollenspielarten lassen sich allgemein untergliedern in:

1. spontanes Rollenspiel
Kinder interagieren aus instrinsischer Motivation heraus. Voraussetzung hierbei ist vor allem eine anregungsreiche Lernumgebung.

2. Offenes bzw. freies Rollenspiel
Spieler interagieren in einer simulierten Handlungssituation, indem sie die übernommene Rolle ohne vorherige Festlegung kreativ, selbstständig und konstruktiv mit eigenen Ideen und Vorstellungen ausfüllen.

3. Gelenktes bzw. angeleitetes, geschlossenes Rollenspiel
Die Spieler interagieren auf der Basis festgelegter Rollen und Situationen mit dem Ziel einer möglichst realitätsgerechten Darstellung der Rollen. Die Vorgaben für das eigene Handeln sind präzise und weitgehend festgelegt. Es wird eine Rolle übernommen und nicht durch die Interaktion mit den anderen Mitspielern entwickelt. Meyer (1999) bezeichnet dies auch als "role taking".

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