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Autor: Konstanze Willbold
Fach: Kunst - Sonstiges
Details
Institution/Hochschule: Ludwig-Maximilians-Universität München (Department für Kunstgeschichte)
Tags: Kostüme, Winde, Proseminar, Kunst-, Kostümgeschichte
Jahr: 1999
Seiten: 27
Note: 2
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 201 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-12526-0
Mit 2seitigem Referatshandout
Textauszug (computergeneriert)
Die Kostüme in -Vom Winde verweht-
Inhalt:
Geschichtlicher Hintergrund: 3
Eingangswege der Mode nach Amerika: die Modezeitschriften 4
Kostümgeschichte 1850-1890: 6
Der Kostümdesigner Walter Plunkett: 14
Walter Plunketts Arbeit an "Gone with the wind": 15
Die Kostüme der Scarlett O´Hara im Film: 16
a) "White Prayer Dress"
b) "Barbecue Dress"
c) "Wedding Gown"
d) "Atlanta Bazaar"
e) Calico Dress"
f) "Drapery Dress"
g) "Reconstruction Afternoon Dress"
h) "Blue Mill Outfit"
i) "Burgundy Party Gown"
Literaturverzeichnis
Das Thema dieser Arbeit lautet "Vom Winde verweht", und soll sich mit den Kostümen der Hauptfigur Scarlett O´Hara beschäftigen. Dazu will ich zuerst kurz auf den geschichtlichen Hintergrund des Buches eingehen, nämlich den Amerikanischen Bürgerkrieg. Danach werde ich darstellen, wie die Modevorstellungen von Europa nach Amerika gelangen, denn es entwickelte sich keine eigene Mode, sondern sie wurde im Prinzip aus Europa übernommen.
Dann soll eben dieser kostümgeschichtliche Hintergrung der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts beschrieben werden, bevor ich dann im letzten Teil auf Walter Plunkett eingehen werde, der für die Kostüme in der filmerischen Umsetzung von "Vom Winde verweht" im Jahr 1939 verantwortlich war.
In diesem Zusammenhang will ich dann einige ausgewählte Kostüme für Scarlett besprechen und ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Buchvorlage nach der Autorin Margret Mitchell und zum tatsächlichen historischen Hintergrund darlegen.
Geschichtlicher Hintergrund:
Seit 1820 hatten sich die Spannungen zwischen den Nordstaaten und den Südstaaten Amerikas verschärft. Grund hierfür war die Frage der Sklavenhaltung.
Die Anhänger der Sklavenbefreiung, "die Abolinisten", im Norden agierten gegen die Befürworter der Sklavenhaltung im Süden.
Knappe 40 Jahre zog sich der Streit auf innenpolitischer Basis hin, bis es dann am 16. Oktober 1859 zu einem ersten Übergriff kam. An diesem Tag überfiel der Abolinist John Brown mit Hilfe von 18 Männern ein Waffenlager in Virginia, weil er zusammen mit befreiten Sklaven eine eigene Republik gründen wollte.
Zwar verurteilten auch die führenden Politiker des Nordens diesen Vorfall scharf, doch trotzdem wurde er von den Südstaatlern als Angriff aus dem Norden auf ihr Land deklariert.
Trotz weiterer, zahlreicher Schlichtungsversuche seitens des im November 1860 gewählten Präsidenten Abraham Lincoln, eröffnete der Süden am 12. April 1861 das Feuer auf ein vom Norden kontrolliertes Fort und begann damit den Bürgerkrieg.
Anfangs erwartete man einen schnellen Erfolg der Südstaaten, denn die hatten die besseren Generäle, Waffen und begeisterte Anhänger. Im Norden hingegen war zwar die Bevölkerungszahl höher und die industrielle Produktionskraft stärker, doch die Gesellschaft war zu unorganisiert und auch zu wenig enthusiastisch, um einen Krieg zu führen.
Doch dann schaffte es der Norden überraschenderweise die Westhälfte seines Gegners in seine Kontrolle zu bringen und gleichzeitig den Druck auf die Ostküste vom Meer aus zu erhöhen. In einer entscheidenden Schlacht bei Gettysburg wurde das Vordrängen des Südens zurückgeschlagen und damit war die Wende zugunsten der Nordstaaten vollzogen.
Die Angriffskraft der Südstaaten war erschöpft; zwar dauerte der Bürgerkrieg noch zwei Jahre an, doch ohne Nachschub und Ersatz konnten die Südstaaten ihre Feldzüge nicht mehr fortsetzen.
So kapitulierte am 09. April 1865 die erste Armee des Südens unter General Lee und die restlichen Südstaatentruppen folgten am 26. April 1865. Der Bürgerkrieg war beendet.
Zwar galt damit auch die Sklavenhaltung offiziell für beendet, doch gerade in den Südstaaten wurden sogenannte "Black Codes" eingeführt, die verhinderten, dass die ehemaligen Sklaven als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft anerkannt wurden.
Eingangswege der Mode nach Amerika: die Modezeitschriften
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