RFID - Chancen, Risiken und Umsetzungen einer Technologie close

Bitte warten

Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.



Details

Veranstaltung: Marketing - Logistik
Institution/Hochschule: Hochschule Bremen
Tags: RFID, Chancen, Risiken, Umsetzungen, Technologie, Marketing, Logistik
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2005
Seiten: 30
Note: 1
Literaturverzeichnis: ~ 14  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 418 KB
Archivnummer: V40908
ISBN (E-Book): 978-3-638-39305-8
ISBN (Buch): 978-3-638-65582-8

Zusammenfassung / Abstract

RFID „Radio-Frequency-Identification“ ist eine Technologie, die langsam aber sicher in unseren Alltag einziehen wird! Viele Unternehmen sehen hier riesige Einsparungs-möglichkeiten. • Automatische Erkennung der Bestände • Abfragen des Zustandes einer Ware • automatische Lager • optimierte Lieferketten • Überwachung In der öffentlichen Diskussion fällt immer wieder das Wort des „Gläsernen Kunden“ im Zusammenhang mit RFID und dem Einsatz von RFID im Einzelhandel. Die WM Tickets rücken die RFID-Technik das erste mal in die breite Öffentlichkeit. Die Technik verspricht einen hohen Diebstahlschutz und die Unterbindung des Schwarzmarktes. Das Anmeldeverfahren ist allerdings kompliziert und das Weiterverschenken der Tickets an Freunde schwierig. Obwohl mit dem Einsatz dieser Technik doch alles so einfach und automatisch werden soll. Meine Hausarbeit basiert hauptsächlich auf einer Studie des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit dem Titel „Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen“. In der Arbeit möchte ich darstellen, wie weit die Entwicklung dieser Technik fortgeschritten ist, wie und wo Unternehmen RFID bisher einsetzen, wo der Einsatz von RFID interessant ist und wo dieser in Zukunft geplant ist. Zuerst gehe ich auf die Technik von RFID ein. Im weiteren Verlauf der Arbeit konzentriere ich mich darauf Chancen und Risiken der Technologie darzustellen. Am Ende werden einige aktuelle Umsetzungen im Bereich Logistik und Einzelhandel vorgestellt.

Textauszug (computergeneriert)

 

Hochschule Bremen
Fachbereich Wirtschaft
Studiengang Betriebswirtschaftslehre
Distribution I (Logistik)

R F I D 
 Chancen, Risiken und Umsetzungen
einer Technologie

Hausarbeit
Sommersemester 2005
Vorgelegt von: Tobias Westphal
6. Semester

 

 

I. Inhaltsangabe

1. EINLEITUNG 4

2. RFID TECHNOLOGIE 4
2.1 EIGENSCHAFTEN VON RFID 5
2.2 DIE TECHNIK  5
2.2.1 Typisierung von Tags 6
2.2.2 Probleme von RFID  7

3. RISIKEN DER RFID-SYSTEME 8
3.1 RISIKEN DER „PASSIVEN“ PARTEI 9
3.1.1 Die Bedrohung für den Kunden  9
3.1.2 Die Bedrohung der Privatsphäre  10
3.1.3 Die Bedrohungen von Arbeitnehmern  11
3.2 RISIKEN DER „AKTIVEN“ PARTEI 11
3.2.1 Angriffe von Dritten  11
3.2.2 Angriffe von Kunden  12
3.2.3 Denial of Service 13

4. CHANCEN DER RFID-SYSTEME 14
4.1 CHANCEN DER „PASSIVEN“ PARTEI  15
4.1.1 RFID in der Tieridentifikation 15
4.1.2 RFID als Informationsspeicher auf Reisepass und Gesundheitskarte 15
4.1.3 RFID beim Einkaufen 16
4.1.4 Weiter Ideen für den Einsatz von RFID 16
4.2 CHANCEN DER „AKTIVEN“ PARTEI 16
4.2.1 RFID zur Erkennung von Seuchen  17
4.2.2 RFID als Schutz vor Diebstahl  17
4.2.3 RFID im Einzelhandel  18
4.2.4 RFID in der Logistik  18
4.2.5 RFID in der Fertigung  19

5. AKTUELLE UMSETZUNGEN VON RFID  20
5.1 RFID IN DER LOGISTIK  21
5.2 RFID IN DER PRODUKTION  21
5.3 RFID IM EINZELHANDEL  22
5.3.1 RFID zur lückenlosen Rückverfolgung  22
5.3.2 Der „Future Store“ der METRO Group  23
5.3.3 Weitere Umsetzungen von RFID  24
5.4 ANDERE BEREICHE  24
5.4.1 Kennzeichnungssysteme für Tiere  24
5.4.1 Zutritts- und Zahlungssysteme mit RFID  25

6. ENTWICKLUNGEN  26

7. SCHLUSS 26

8. QUELLENVERZEICHNIS  28

9. ANHANG  29
9.1 FREQUENZBEREICHTABELLE VON RFID-SYSTEMEN  29
9.2 EIGENSCHAFTEN UNTERSCHIEDLICHER IDENTIFIKATIONSVERFAHREN 30

 

II. Abkürzungsverzeichnis
BSI   -    Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
EAN   -     Europäische Artikel-Nummer
EHI   -     EuroHandelsinstitut
EPC   -     Electronic Product Code
EU   -     Europäische Union
ID   -     Identification
IDEA   -     Electronic Identification of Animals
IML   -     Institut Materialfluss und Logistik
IPC   -     International Post Cooperation
IT   -    Information Technik
OCR   -     Optical Character Recognition
PC   -     Personal Computer
RFID   -     Radio Frequency Identifikation
VDI   -     Verband Deutscher Ingenieure
WM    -    Weltmeisterschaft

 

 

1. Einleitung

RFID „Radio-Frequency-Identification“ ist eine Technologie, die langsam aber sicher in unseren Alltag einziehen wird!1 Viele Unternehmen sehen hier riesige Einsparungsmöglichkeiten.

  • Automatische Erkennung der Bestände

  • Abfragen des Zustandes einer Ware

  • automatische Lager

  • optimierte Lieferketten

  • Überwachung

In der öffentlichen Diskussion fällt immer wieder das Wort des „Gläsernen Kunden“ im Zusammenhang mit RFID und dem Einsatz von RFID im Einzelhandel. Die WM Tickets rücken die RFID-Technik das erste mal in die breite Öffentlichkeit. Die Technik verspricht einen hohen Diebstahlschutz und die Unterbindung des Schwarzmarktes. Das Anmeldeverfahren ist allerdings kompliziert und das Weiterverschenken der Tickets an Freunde schwierig. Obwohl mit dem Einsatz dieser Technik doch alles so einfach und automatisch werden soll.2

Meine Hausarbeit basiert hauptsächlich auf einer Studie des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit dem Titel „Risiken und Chancen des Einsatzes von RFIDSystemen“. In der Arbeit möchte ich darstellen, wie weit die Entwicklung dieser Technik fortgeschritten ist, wie und wo Unternehmen RFID bisher einsetzen, wo der Einsatz von RFID interessant ist und wo dieser in Zukunft geplant ist.

Zuerst gehe ich auf die Technik von RFID ein. Im weiteren Verlauf der Arbeit konzentriere ich mich darauf Chancen und Risiken der Technologie darzustellen. Am Ende werden einige aktuelle Umsetzungen im Bereich Logistik und Einzelhandel vorgestellt.

2. RFID Technologie

Die RFID Technologie ist nicht neu. Das Prinzip wurde schon 1940 beim US Militär eingesetzt, zur Freundfeinderkennung bei Flugzeugen und im Bereich der Logistik, um den Verbleib von Treibstoff und Munition festzustellen. RFID ist seit 1977 für den zivilen Bereich freigegeben.

2.1 Eigenschaften von RFID

Jedes RFID-System beinhaltet drei Eigenschaften:

  • Elektronische Identifikation: Objekte sollen automatisch über eine ID erkannt werden

  • Kontaktlose Datenübertragung: Die Übertragung der Daten läuft über Funkfrequenzen

  • Senden auf Abruf: Senden der Daten erst dann, wenn ein entsprechendes Lesegerät eine Anfrage sendet

Jedes RFID-System muss folgende Leistungen mindestens erbringen:

  • Identifikation des Transponders3

  • Auslesen der Daten

  • Selektion einzelner Transponder

  • Sicherstellung das alle Transponder innerhalb der Reichweite erfasst werden

  • Durchführung einer Fehlererkennung

„Der Einsatz von RFID-Systemen eignet sich grundsätzlich überall dort, wo automatisch gekennzeichnet, erkannt, registriert, gelagert, überwacht oder transportiert werden muss.“4

2.2 Die Technik

Das RFID-System setzt sich aus zwei Komponenten zusammen, aus dem Transponder (im weiteren Verlauf der Hausarbeit Tag genannt) und dem Erfassungsgerät (Schreib- und Leseeinheit).

Das Wort Transponder geht auf die englische Wortkombination „translate“ (übersetzen) und „respond“ (reagieren) zurück.5 Der Transponder wird an dem zu identifizierenden Objekt angebracht (Waren) oder integriert (Chipkarten). Dieser wird über eine Funkfrequenz ausgelesen oder beschrieben. Gesendet wird die Identifikationsnummer ID, zusätzlich können auf dem Tag noch weitere Daten gespeichert sein und ebenfalls ausgelesen werden. Das Erfassungsgerät besteht aus einer Antenne, einer Lese- bzw. Schreibeinheit und einer Schnittstelle zur Anbindung an ein PC-System. Folgende Abbildung zeigt die schematische Darstellung eines RFID-Systems.


Abb. 1: Aufbau eines RFID-Systems
[...]
Quelle: BSI, Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen, S. 23

RFID-Systeme unterscheiden sich in der Reichweite, Read-only oder Read-write und in der Sicherheit.

Bei Read-only sind die Daten nur auslesbar. Bei Read-write besteht die Möglichkeit neben der ID noch weitere Daten zu speichern, wie Lagerort, Haltbarkeitsdatum usw. .

Zur Sicherheit zählt die Integrität der RFID-Systeme, die über drei Kriterien definiert wird:

  • Der Tag muss eindeutig durch seine Daten identifiziert werden.

  • Das zu identifizierende Objekt muss über die ausgelesenen Daten erkannt werden.

  • Nur autorisierte Lesegeräte dürften die Daten des Tags auslesen.

Die RFID-Systeme arbeiten in unterschiedlichen Frequenzbereichen, Niedrig-, Hoch, Ultrahochfrequenzbereich und Mikrowellen. Die Hauptunterschiede liegen im Leseabstand, in der Lesegeschwindigkeit und in der Art der Transponder. Der Leseabstand und die Lesegeschwindigkeit erhöhen sich vom Niedrigfrequenz- bis zum Mikrowellenbereich.6

2.2.1 Typisierung von Tags

Die Tags kommen an verschiedenen Bereichen eines Unternehmens zum Einsatz, in der industriellen Produktion oder im Einzelhandel. Daher wurden unterschiedliche Typen entwickelt, die an die jeweiligen Herausforderungen angepasst sind.

[...]


1 Vgl.: BSI, Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen, S. 20

2 Weiterführung des Themas im Kapitel Zutritts- und Zahlungssysteme mit RFID

3 Der Transponder wird im Abschnitt 2.2 näher erklärt

4 Vgl.: BSI, Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen, S. 15

5 Vgl.: Absatzwirtschaft, RFID-Technologie Goldene Zukunft oder nur Marketing-Hype?, S. 31

6 Zur näheren Erläuterung s. Anhang 11.1 Frequenzbereichtabelle von RFID-Systemen

Kommentare

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/40908/