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Heimerziehung und sexueller Missbrauch

Termpaper, 2000, 32 Pages
Author: Andreas Fechner
Subject: Social Pedagogy / Social Work

Details

Category: Termpaper
Year: 2000
Pages: 32
Grade: 1,5
Language: German
Archive No.: V4091
ISBN (E-book): 978-3-638-12532-1
ISBN (Book): 978-3-638-63845-6
File size: 170 KB
Notes :
In der Hausarbeit wird mein Praktikum in einem Sozialtherapeutischen Jugendwohnhaus beschrieben und reflektiert, es werden die konzeptionellen Richtlinien beschrieben und hinterfragt. Eine Ausarbeitung findet über das Thema sexueller Missbrauch im allgemeinen und in bezug auf die Arbeit im Jugendwohnhaus statt.413 KB


Abstract

Das Projekt „Jugendwohnhaus“ in Northeim bietet seit Mai 1989 Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit zum Wohnen mit Betreuung. Daher steht trägerseits ein Haus mit drei Wohnungen zur Verfügung. Zusätzlich wird ambulante Betreuung für junge Menschen die in der eigenen Wohnung leben geboten. Das „JWH“ wurde als Bauprojekt des gemeinnützigen Vereins „Werkstatt-Schule e.V.“ 1989 fertiggestellt. Die Idee zum Ausbau eines sanierungsbedürftigen Hauses, unter Berücksichtigung baubiologischer Aspekte, entstand aus der Tatsache heraus, dass einer der Hauptgründe für schulische und berufliche Schwierigkeiten in der problematischen Wohn- Situation der betroffenen Jugendlichen liegt.


Excerpt (computer-generated)

Heimerziehung und sexueller Missbrauch

Andreas Fechner

Gliederung

I. Einleitung


1. Die Begründung der Wahl meines Praktikumplatzes 1 
2. Der Aufbau des Praktikums 1 
3. Wahl des Lernbereichs 1

II. Die Institution ,,Jugendwohnhaus"


1. Vorwort 2
2. Trägerschaft des Projektes 2
3. Standort 3
4. Mitarbeiter 3
5. Zielgruppe 4 
6. Zielsetzung der Betreuung 4
7. Umsetzung der Betreuungsziele 4
8. Betreuungsumfang 5
9. Rechtsgrundlagen 6 
10. Finanzierung 6

III. Die Arbeitsvollzüge der Mitarbeiter


1. Kontakte zu den Ämtern 6
2. Regeln und Strafmassnahmen 7 3. Gemeinschaftskassen 8
4. Gespräche mit den Betreuten 9
5. Teamsitzung 10
6. Supervision 10
7. Geschäftsführung 11
8. Kontakte zu Lehrern und Lehrherrn und anderen beratenden Institutionen 11
9. Reflektion/Erfolgskontrolle 11
10. Aufgaben des Zivildienstleistenden 12
11. Freiheitsaktivität mit den Betreuten 12
12. Weitere Tätigkeiten der Betreuer 13

IV. Die Arbeitsvollzüge als Praktikant


1. Die Situation im Haus im Überblick 13
2. Einführung 14
3. Hospitation 14
4. Selbstständiges Handeln 15
5. Die Arbeit im Team 16
6. Die Abschlusswoche 16
7. Reflektion 17

V. sexueller Missbrauch


1. Was ist sexueller Missbrauch? 18
2. Täter und Opfer 19


2.1Die Täter 20
2.2 Die Opfer 21


3. Tabu-Thema ,,sexueller Messbrauch an Jungen" 22
4. Wie erkennen wir sexuellen Missbrauch? 23

4.1 Die körperlichen Symptome 23

5. Was sind die Folgen von sexuellen Missbrauch mit denen auch ein Betreuer von sexuell Misshandelten konfrontiert wird? 24


5.1 Körperliche und psychosomatische Folgen
5.2 Emotionale Reaktionen 25
5.3 Auto-Aggressionen 26
5.4 Folgen für das soziale Verhalten
5.5 Folgen für das Sexualverhalten 27

6. Handeln bei sexuellen Missbrauch 28
7. Vorbeugung 30

Literatur

 

I. Einleitung


1. Die Begründung der Wahl meines Praktikumplatzes

Für die Wahl des ,,sozialtherapeutischen Jugendwohnhaus" zum ersten Praktikumplatz im Studium waren zweierlei Gründe ausschlaggebend.
Der erste Grund ist das Interesse am Haus, das schon seit längerer Zeit besteht.
Der zweite Grund ist die Zielgruppe des Jugendwohnhauses.

1.Das Interesse an der Institution Jugendwohnhaus besteht schon seit meiner Zivildienstzeit. Geweckt wurde mein Interesse durch einen engen Freund der dort seinen Zivildienst ableistete. Die Chance die Arbeit im Jugendwohnhaus, welche ich nur aus Erzählungen kannte, jetzt im Rahmen meines Praktikum selber kennen lernen zu können reizte mich sehr.

2.Die Zielgruppe des Jugendwohnhauses sind Jugendliche und junge Erwachsene, die auch die Zielgruppe meiner beruflichen Tätigkeit sein sollen.
In der Zivildienstzeit und in den Praktika vor dem Studium, konnte ich Erfahrungen mit pflegebedürftigen und älteren Menschen sammeln.
Während dieser Tätigkeit musste ich feststellen, dass mich die Arbeit wenig erfüllt hat und ich sie nur aufgrund der begrenzten Zeitspanne durchhielt.


2. Der Aufbau des Praktikums

Das Praktikum lief über einen Zeitraum von sechs Wochen. Das Praktikum sollte mir einen Einblick in und selbstständige Verrichtung von soz.-päd. Tätigkeiten geben, bzw. ermöglichen, und mir die Arbeit im Team näher bringen.

Das Praktikum begann mit einer Kennenlernphase. Während der ersten zwei Wochen konnte ich die Einrichtung, die Mitarbeiter, die Bewohner, die Regeln, die Handlungsabläufe und die Arbeit im Team kennen lernen .
Die Kennenlernphase dauerte natürlich die ganzen sechs Wochen an, da immer wieder Fragen auftraten in denen ich Rat brauchte und bekam.
Nach den ersten zwei Wochen durfte ich selbstständige Aufgaben übernehmen und versuchen sie auszuführen.


3. Wahl des Lernbereichs

Ich habe lange überlegt welchen Lernbereich ich meinen Bericht zuordne und über welches Thema ich schreibe. Am leichtesten schien es mir über den Träger der Einrichtung zu schreiben und den Bericht dem zweiten Lernbereich zuzuordnen.
Mich beim Träger über die Entstehungsgeschichte und über die anderen Projekte zu informieren, schien mir ein leichtes.
Während meines Praktikum hatten für mich allerdings die Vorgeschichten der Jugendlichen immer ein besonderes Interesse.
Deshalb habe ich mich entschieden, über die Klienten zu schreiben und den Bericht dem dritten Lernbereich zuzuordnen. Ich möchte über einen der Gründe schreiben, weshalb ein Wohnen bei den Eltern nicht mehr möglich ist. Ein Mädchen, das ambulant betreut wurde, hatte diese schlimmen Erfahrungen in Ihrer Familie gemacht.
Und zwar meine ich ,,sexuelle Misshandlung in der Familie".
Ich möchte heraus finden:

  • ,,Wer sind die Opfer und wer die Täter?",
  • ,,Wie ist sexueller Missbrauch zu erkennen",
  • ,,Wie kann gehandelt werden?",
  • ,,Wie kann vorgebeugt werden?".

Als erkenntnisleitende Frage möchte ich auf die Folgen von sexuellem Missbrauch eingehen.

  • Was sind die Folgen von sexuellen Missbrauch mit denen auch ein Betreuer in der Betreuung von sexuell Misshandelten konfrontiert wird?

Weiterhin ist mir aufgefallen ,,sexueller Missbrauch an Jungen", ein Tabu-Thema? Warum?

[...]


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