Auswirkungen von Ressourcenverbrauch close

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Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2002
Seiten: 24
Note: 2
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 636 KB
Archivnummer: V4110
ISBN (E-Book): 978-3-638-12546-8
ISBN (Buch): 978-3-638-77713-1

Zusammenfassung / Abstract

Der Lebensstandard in den Industrieländern ist in den vergangenen Jahrzehnten ständig gestiegen. Allerdings hat die Verbesserung der Lebensqualität, worunter die meisten Menschen die Nutzung möglichst vieler Konsum- und Dienstleistungsangebote verstehen, auch einen Preis, der über dem Konsumieren oft vergessen wird: den Verbrauch natürlicher Ressourcen und seine ökologischen Folgen. Unbestreitbar hat das wirtschaftliche Wachstum vielen Menschen vor allem in den Industrieländern ein hohes Maß an Wohlstand gebracht. Gleichzeitig aber wurde und wird der Planet Erde durch Wachstum, Produktion, Dienstleistungen und Konsum ausgebeutet, die einen verstärkten Zugriff auf Quellen und Senken der Natur mit sich bringen. Heute wird zwar über Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung geredet, doch ein umfassender Strukturwandel bleibt aus. Auch wenn das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung gewachsen ist und weiter wächst, werden weiterhin natürliche Lebensgrundlagen extensiv genutzt und teilweise zerstört.

Textauszug (computergeneriert)

 

Auswirkungen von Ressourcenverbrauch und Senken


Geographie-Stunde im Jahre 2095







1. EINLEITUNG 4

2. ÜBERBLICK ÜBER GLOBALISIERUNG 4

3. RESSOURCEN UND SENKEN (BEGRIFFSBESTIMMUNG) 5

4. VERTEILUNG DER RESSOURCEN IN DER WELT 7

5. WELTWEITE EXPANSION 10

6. NACHFRAGE STEIGT WEITER- STOFFSTRÖME DER METALLURGIE 11

7. EINGRIFFE IN DIE LANDSCHAFT DURCH DEN BERGBAU 12
7.1 GOLDBERGBAU 13
7.2 UMWELTZERSTÖRUNG DURCH DEN URANABBAU 13

8. EINFLUSS DES ÖLABBAUS AUF DIE UMWELT 15
8.1 ÖLFÖRDERUNG IN SÜDAMERIKA - EINE PIPELINE FÜR ECUADOR 17
8.2 ÖLABBAU IN NIGERIA - MULTINATIONALE KONZERNE UND DIE UMWELT 18

9. DER TREIBHAUSEFFEKT 20

10. GLOBALE ÖKOLOGISCHE FOLGEN UND PROBLEME 21
10.1 SAURER REGEN 21
10.2 OZONLOCH 21

11. NACHHALTIGKEIT 22

12. UMWELTSCHUTZMAßNAHMEN BEIM RESSOURCENVERBRAUCH UND -ABBAU 22

13. QUELLEN UND WEITERFÜHRENDE LITERATUR 24




1. Einleitung

Der Lebensstandard in den Industrieländern ist in den vergangenen Jahrzehnten ständig gestiegen. Allerdings hat die Verbesserung der Lebensqualität, worunter die meisten Menschen die Nutzung möglichst vieler Konsum- und Dienstleistungsangebote verstehen, auch einen Preis, der über dem Konsumieren oft vergessen wird: den Verbrauch natürlicher Ressourcen und seine ökologischen Folgen. Unbestreitbar hat das wirtschaftliche Wachstum vielen Menschen vor allem in den Industrieländern ein hohes Maß an Wohlstand gebracht. Gleichzeitig aber wurde und wird der Planet Erde durch Wachstum, Produktion, Dienstleistungen und Konsum ausgebeutet, die einen verstärkten Zugriff auf Quellen und Senken der Natur mit sich bringen. Heute wird zwar über Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung geredet, doch ein umfassender Strukturwandel bleibt aus.
Auch wenn das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung gewachsen ist und weiter wächst, werden weiterhin natürliche Lebensgrundlagen extensiv genutzt und teilweise zerstört.

2. Überblick über Globalisierung

"Die Globalisierung der Weltwirtschaft hat nicht etwa verhindert, sondern eher befördert, dass die Schere zwischen Arm und Reich, insbesondere innerhalb der Länder, weiter auseinander klafft. Das weitere Aufklaffen dieser Schere ist eine der ganz großen Ursachen für gefährliche Konflikte" Ernst Ulrich von Weizsäcker, 2001

Definitionen des Begriffs Globalisierung
Der Begriff "Globalisierung" erscheint in den letzen Jahren in den unterschiedlichsten Wissenschaften und ist ein neuer Leitbegriff in tagespolitischen Debatten, daher variieren Inhalt und Verwendung dieses Begriffs sehr stark.

"Allgemein bezeichnet Globalisierung die Tendenz zu einer sich verstärkenden weltweiten wirtschaftlichen politischen und kulturellen Verflechtung, die weitreichende Veränderungen der Rahmenbedingungen nationaler wie internationaler Politik zur Folge hat."
Da Globalisierung für die zunehmende Internationalisierung der Produktion, der Beschaffungsmöglichkeiten und des Absatzes von Waren und Dienstleistungen steht, ist es nicht verwunderlich, dass globale, ökologische Probleme wichtige Merkmale des Globalisierungsprozesses sind. Durch den hohen Abbau von Ressourcen kommt es zu vielfältigen Umweltproblemen wie Treibhauseffekt, Zerstörung der Ozonschicht, Desertifikation, Verlust der Artenvielfalt, sowie vielen regionalen ökologischen Problemen. Die meisten dieser Probleme können nicht durch einzelstaatliche Maßnahmen gelöst werden, vielmehr werden oft diese Auswirkungen im wirtschaftlichen Wettbewerb in Kauf genommen, vor allem in den Entwicklungsländern. Schon im Jahr 1987 machte der Brundltandbericht auf die globalen Umweltprobleme aufmerksam. Seit diesem Zeitpunkt steht die Nachhaltigkeitsforschung ganz oben auf der Themenliste von politischen Debatten. Politiker und verschiedene Organisationen stellen sich die Frage, wie Nachhaltigkeit auf globaler Ebene erreicht werden kann und welche Prozesse notwendig sind, um die Nachhaltigkeit sowohl in den nördlichen als auch in den Entwicklungsländern zu erreichen.
Im Juni 2001 wurde beim EU-Gipfel in Göteborg über die Strategien für nachhaltige Entwicklung in der Europäischen Union diskutiert. Es wurde unter anderem darauf hingewiesen, dass die Produktion und der Konsum der Güter innerhalb Europa negative Auswirkungen auf andere Regionen -vor allem Entwicklungsländer- haben und damit der langfristige Erhalt der globalen Ressourcen gefährdet ist. Demnach kann man in Europa die nachhaltige Entwicklung realisieren, wenn diese gleichzeitig auch in den Entwicklungsländern aktiv gefördert wird.

3. Ressourcen und Senken (Begriffsbestimmung)

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Kommentare

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