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Autor: Evelyn Fast
Fach: Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
Details
Institution/Hochschule: Universität Paderborn
Tags: Analyse, Films, Greek, Wedding, Fremde, Medien
Jahr: 2005
Seiten: 26
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 10 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 221 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-39457-4
ISBN (Buch): 978-3-638-63725-1
Zusammenfassung / Abstract
Die vorliegende Seminararbeit behandelt den Film „My Big Fat Greek Wedding“ unter dem Aspekt des „Fremden“. Da der Film als Grundthema das Aufeinanderprallen zweier Kulturen beinhaltet, beschäftige ich mich mit der Fragestellung wie sich das Fremde innerhalb der beiden Kulturen äußert, sowie mit der Charakterisierung der unterschiedlichen Gruppierungen. Zum besseren Verständnis des Films gehe ich zunächst auf den filmischen Kontext und seine Entstehungsgeschichte ein, worauf eine Inhaltsangabe als Erinnerungshilfe folgt. Um im Laufe meiner Arbeit eine ergebnisreiche Analyse durchführen zu können, mache ich zunächst einige Angaben zur inhaltlichen Struktur und dem formalen Aufbau und erstelle ein Sequenzprotokoll mit Zeitangaben, auf das ich mich bei meiner Analyse beziehe. In meiner Filmanalyse beginne ich mit einer kurzen Betrachtung der Farbsymbolik, gehe anschließend auf die wichtigsten handelnden Personen ein, indem ich sie kurz charakterisiere und vollführe weitergehend eine Analyse des Films unter dem Aspekt des Fremden. Es folgt ein Exkurs über einige ausgewählte Aspekte der griechischen Kultur, der einen kleinen Einblick in die Geflogenheiten des im Film dargestellten Volkes geben soll. Im anschließenden Resümee fasse ich meine Ergebnisse noch einmal zusammen und ordne den Film einem Genre zu.
Textauszug (computergeneriert)
Analyse des Films "My Big Fat Greek Wedding"
von: Evelyn Fast
9. Semester
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung S. 3
2. Filmischer Kontext und Entstehungsgeschichte S. 4
3. Inhalt S. 6
4. Inhaltliche Struktur und formaler Aufbau S. 7
5. Filmanalyse S.10
5.1 Farbsymbolik S.10
5.2 Handelnde Personen S.11
5.3 Das „Fremde“ im Film S.14
6. Exkurs über die Griechen S.22
7. Resümee S.24
Literaturverzeichnis S.26
1. Einleitung
Die vorliegende Seminararbeit behandelt den Film „My Big Fat Greek Wedding“ unter dem Aspekt des „Fremden“. Da der Film als Grundthema das Aufeinanderprallen zweier Kulturen beinhaltet, beschäftige ich mich mit der Fragestellung wie sich das Fremde innerhalb der beiden Kulturen äußert, sowie mit der Charakterisierung der unterschiedlichen Gruppierungen. Zum besseren Verständnis des Films gehe ich zunächst auf den filmischen Kontext und seine Entstehungsgeschichte ein, worauf eine Inhaltsangabe als Erinnerungshilfe folgt. Um im Laufe meiner Arbeit eine ergebnisreiche Analyse durchführen zu können, mache ich zunächst einige Angaben zur inhaltlichen Struktur und dem formalen Aufbau und erstelle ein Sequenzprotokoll mit Zeitangaben, auf das ich mich bei meiner Analyse beziehe. In meiner Filmanalyse beginne ich mit einer kurzen Betrachtung der Farbsymbolik, gehe anschließend auf die wichtigsten handelnden Personen ein, indem ich sie kurz charakterisiere und vollführe weitergehend eine Analyse des Films unter dem Aspekt des Fremden. Es folgt ein Exkurs über einige ausgewählte Aspekte der griechischen Kultur, der einen kleinen Einblick in die Geflogenheiten des im Film dargestellten Volkes geben soll. Im anschließenden Resümee fasse ich meine Ergebnisse noch einmal zusammen und ordne den Film einem Genre zu.
2. Filmischer Kontext und Entstehungsgeschichte
Der Film „My Big Fat Greek Wedding“ von Filmdirektor Joel Zwick wurde im Jahre 2002 in den USA von Tom Hanks, Rita Wilson und Gary Goetzman produziert. Das Drehbuch zum Film stammt von Nia Vardalos, geboren in Winnipeg, Kanada. 20th Century Fox of Germany startete die romantische Komödie am 23. Januar 2003 in Deutschland, nachdem sie am 19.April 2002 bereits in den amerikanischen Kinos angelaufen war. Das Filmmaterial zu „My Big Fat Greek Wedding“ stammt ursprünglich von einem Bühnenstück, dass Nia Vardalos für ihre One-Woman-Show in Los Angeles schrieb. Rita Wilson war eine der Besucherinnen dieses Stückes und machte ihren Ehemann Tom Hanks auf das Stück aufmerksam. Nach einigen Gesprächen mit Nia Vardalos, die bereits ein Drehbuch hierfür geschrieben hatte, beschloss er den Film, mit Nia in der Hauptrolle, zu produzieren.
Nia Vardalos erzählt in ihrem Film im Grunde genommen ihre Lebensgeschichte. Natürlich nicht im Detail wahrheitsgetreu, sondern als eine Mischung von Wahrheit und Fiktion. Wie im Film hat auch sie einen Nicht-Griechen, mit Namen Ian, geheiratet, worüber sich ihre Familie nicht gerade glücklich zeigte. Auch im wirklichen Leben musste Ian eine griechisch-orthodoxe Taufe über sich ergehen lassen um in die Familie aufgenommen zu werden. Nia Vardalos Vater heißt, wie auch der Filmvater, Gus und vertritt ebenfalls die Meinung, dass es zwei Arten Menschen gibt: Griechen und solche, die es gerne wären. Nias Vater benutzte wirklich das Fensterputzspray Windex als Allheilmittel. Die alte Windex-Flasche im Film ist ein Original, dass ihnen eigens für diesen Film von der alten Produktionsfirma zugeschickt wurde. Ebenfalls der Wahrheit entspricht es, dass Nias Vater der Überzeugung ist, dass sich alle Sprachen aus dem Griechischen ableiten lassen. Auch das Verhalten von den zahlreichen Cousins und Cousinen, Onkel und Tanten ist sehr realistisch. Nia ließ eigens für diesen Film einen Teil ihrer Verwandtschaft aus Winnipeg einfliegen um als Statisten zu wirken, wodurch für Authentizität gesorgt wird.
Der Hochzeitstanz am Ende des Films ist ein traditioneller Tanz, den Nia auf ihrer Hochzeit genauso erlebt hat. Nia Vardalos sagt selbst in einem Interview: “Eigentlich ist es ziemlich genau meine Geschichte: wie ich meinen Mann kennen gelernt habe, wie mein Vater das völlig unglaublich fand und all die sonderbaren Momente. Es gibt ein paar erfundene Dinge, aber das sind meist die unwichtigen. Bei den bizarren Sachen stehen die Chancen gut, dass sie mir so passiert sind.“1 Die Vorlage für den Film wird vom Regisseur Joel Zwick überzeugend umgesetzt. Die von Tom Hanks für nur fünf Millionen Dollar produzierte Independent - Produktion entwickelte „sich zum Sleeperhit des Jahres“2 und spielte über Wochen hinweg weit mehr als 200 Mio. Dollar ein. Vom IFC-Verleih am 19. April 2002 in nur 108 Kinos gestartet, erreichte der Film bereits in der 26. Woche mit 2016 Kopien den Höchststand.
Zu Beginn sprach der Film in den USA vor allem älteres Publikum an, weshalb Florida mit einem überproportional großen Anteil an Rentnern zu den erfolgreichsten Einsatzgebieten gehörte. Nia Vardalos, John Corbett und Gary Goetzman bereisten aus Werbezwecken 35 Städte in 40 Tagen und traten dort in allen Morgen-Shows und Radioprogrammen auf. Die nationalen Medien waren zu der Zeit nicht an ihnen interessiert, deshalb war dies nötig, um die Aufmerksamkeit der lokalen Publicity zu erregen. Der Film wurde trotz wenig Werbung allein durch Mundpropaganda sehr bekannt. Und je länger der Film lief, desto vielfältiger wurde das Publikum.
3. Inhalt
Der Spielfilm „My Big Fat Greek Wedding” erzählt die Geschichte von Toula Portokalos, die als Tochter einer griechischen Einwandererfamilie am Rande der USamerikanischen Kultur aufwächst. Ihr Lebensinhalt besteht darin im Restaurant ihrer Eltern als Tischanweiserin zu arbeiten. Toula ist bereits dreißig und noch unverheiratet, was für ihren Vater eine Tragödie darstellt. Denn das Schicksal einer guten griechischen Frau sollte seiner Meinung nach darin bestehen einen Griechen zu heiraten, griechische Kinder zu gebären und die gesamte Familie ihr Leben lang zu bekochen. Toula will von diesen Dingen nichts wissen. Sie ist unzufrieden mit ihrem Leben und belegt einen Computer-Kurs an der Universität. Durch das neue Umfeld entwickelt Toula ein neues Selbstbewusstsein und verwandelt sich mit Hilfe von Kontaktlinsen, neuer Frisur, Make-up und modernerer Kleidung in eine hübsche Frau. Mit Unterstützung ihrer Mutter tritt sie einen Job im Reisebüro ihrer Tante Voula an und begegnet dort ihrem Traummann Ian Miller, den sie vorher schon einmal im familieneigenen Restaurant gesehen hat. Ian ist ein typischer Amerikaner mit spießigen Eltern britischer Abstammung. Nach einigen heimlichen Dates ohne Wissen ihrer Familie wird ihre heimliche Liebe von einer der zahlreichen Verwandten Toulas beobachtet, die diese Nachricht sofort an Toulas Familie weiterleitet. Es kommt zu einer Auseinandersetzung mit Toulas Vater, der nur einen Griechen als Partner akzeptieren würde und im Folgenden einige potentielle Ehemänner einlädt, die sich seine Tochter ansehen.
[...]
1 www.stuttgarter-nachrichten.de/page/detail.php/353039-50k.de
2 www.insidekino.com/Y/MyBigFatGreekWedding.htm
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