Ökonomische Effekte von Nahrungsmittelhilfe

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Details

Titel: Ökonomische Effekte von Nahrungsmittelhilfe
Autor: Michaela Oliev
Fach: Ernährungswissenschaft / Ökotrophologie
Veranstaltung: Weltagrarmärkte
Institution/Hochschule: Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Agrarpolitik und Marktforschung)
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2002
Seiten: 14
Note: 2
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 189 KB
Archivnummer: V4127
ISBN (E-Book): 978-3-638-12556-7

Textauszug (computergeneriert)

 

Ökonomische Effekte von Nahrungsmittelhilfe
(Weltweizen- und -getreidemarkt)



Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 2

2 Nahrungsmittelhilfe - Definition und Arten 2-4
2.1 Möglichkeiten der Beschaffung von NMH 2-3
2.2 Art der Verwendung von NMH 3
2.3 Geber- und Empfänger-Verhältnis 4

3 Entwicklung der NMH und ihre Bedeutung in der Entwicklungshilfe 4-5

4 Effekte von NMH 5-11
4.1 Wirkungen auf den Handel und die Importe 7-9
4.2 Wirkungen auf die Produktion und die Preise im Empfängerland 9-11

5 Zusammenfassung 11

6 Literaturverzeichnis 11-12

Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Der Einfluss von Nahrungsmittelhilfe auf Nahrungsmittelimporte 7
Abbildung 2: "Normale" Preisreaktion auf dem Nahrungsmittelmarkt 10



1 Einleitung

Nahrungsmittelhilfe ist ein Thema, was schon oftmals diskutiert wurde. Ich möchte im Folgenden definieren was Nahrungsmittelhilfe ist, welche Arten es gibt und wie sich die Nahrungsmittelhilfe im Zeitablauf entwickelt hat. Im Hauptteil werde ich dann die verschiedenen positiven und negativen Aspekte von Nahrungsmittelhilfe erläutern und auf einige mögliche ökonomische Effekte von Nahrungsmittelhilfe näher eingehen. Anstatt Nahrungsmittelhilfe werde ich im weiteren die Abkürzung NMH verwenden.

Nahrungsmittehilfe - Definition und Arten

Irrtümlicherweise wird oft angenommen, dass NMH mit der kostenlosen Verteilung von Nahrungsmitteln an einen notleidenden Personenkreis gleichzusetzen ist, jedoch gilt als NMH jeder Transfer von Nahrungsmitteln von einem Geber- zu einem Empfängerland, der eine Schenkung darstellt oder zu günstigeren als den üblichen Handelsbedingungen erfolgt (Prinz, C., 1994, S. 7). Diese Definition wurde festgelegt nachdem, man aufgrund der Schwierigkeit der Abgrenzung von Vorzugs- und Nicht-Vorzugsgeschäften eine pragmatische Lösung gesucht hat. Zunächst identifizierte man alle Arten von Geschäften. Von den 20 Transaktionsmöglichkeiten, die von Schenkungen bis zu den Geschäften reichen, die den internationalen Handelsgebräuchen entsprechen, wurden schließlich 13 als NMH definiert. (Prinz, C., 1994, S.7)

Um die Vielzahl von Einsatz- und Beschaffungsmöglichkeiten von NMH zu beschreiben, kann man nach Art der Beschaffung, Art der Verwendung und nach dem Geber-Empfänger-Verhältnis differenzieren. (Prinz, C., 1994, S.19)

2.1 Möglichkeiten der Beschaffung von NMH

Unter diesen Unterscheidungskriterium kann man den Herkunftsort der Produkte verstehen, die zu Hilfszwecken verwendet werden. Folgende Bereitstellungsmöglichkeiten sind dabei von großer Bedeutung:
- Lieferung aus der staatlichen oder privaten Lagerhaltung der Geberländer
Diese gelten als wichtigste Quelle der NMH, denn sie machen über 90 Prozent (1991) der gesamten NMH aus. Der Grund für die große Bedeutung der Lagerbestände der Geberländer ist wohl darin zu sehen, dass das anfängliche Ziel der NMH ein Abbau von nicht absetzbaren Agrarüberschüssen war. Erst später, ab den siebziger Jahren, trat auch der Aspekt auf durch alternative Beschaffungsmöglichkeiten positive Effekte für die Entwicklungsländer zu erzielen.
- Dreiecksgeschäfte (triangular transactions)

[...]

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