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"Brückenschlag" von Annette Biemer: Eine Untersuchung des Regionalkrimis anhand einer Umfrage

Scholary Paper (Seminar), 2005, 20 Pages
Author: Lydia Plagge
Subject: German Studies - Modern German Literature

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2005
Pages: 20
Grade: keine Benotung
Bibliography: ~ 5  Entries
Language: German
Archive No.: V41280
ISBN (E-book): 978-3-638-39572-4
ISBN (Book): 978-3-638-76140-6
File size: 246 KB

Abstract

Das Ziel der Umfrage soll eine Beschreibung und Bewertung des gelesenen Regionalkrimis sein und zu einem Meinungsbild des Seminars führen. Außerdem soll der Fragebogen Möglichkeit zur kritischen Äußerung geben. Bei der Erstellung der Umfrage wurde zunächst ein Brainstorming vorgenommen. Zunächst wurde überlegt, was überhaupt erfragt werden sollund warum bestimmte Fragen gestellt werden sollten. Nachdem viele Stichpunkte gesammelt waren, wurden daraus gezielte Fragen formuliert. Um die Auswertung zu vereinfachen, wurden zunächst standardisierte Frage gewählt. Nach einer Testphase, wurde jedoch klar, dass eine solche Befragung zu einem Kriminalroman wenig Sinn macht, denn das Ergebnis wäre lediglich eine Aufzählung von Summen als Antwort auf eine Frage. Um nun weitere Unterschiede vornehmen zu können wurde die standardisierten Fragen geöffnet und den Befragten so die Möglichkeit gegeben, eigene Meinungen und Begründungen aufzuzeigen. Dieses unterstreicht und begründet die vorformulierten Antworten, so dass eine Auswertung nicht zu umfangreich wird, und zudem ein Grund genannt werden kann, der sich auf die zuvor abgegebene Antwort bezieht. Als nächstes galt es, die Fragen zu sortieren. In den ersten Fragen sollen allgemeine Themen zum vorliegenden Krimi beantwortet werden. Es sind Fragen, die das eventuell vorhandene Spannungsverhältnis zwischen dem Beantwortenden und dem Fragenden abbauen sollen. Dem Befragten muss an dieser Stelle klar werden, dass seine Meinung gefragt ist, und deshalb eine ehrliche Antwort von Bedeutung ist. Es darf nicht der Eindruck erweckt werden, dass es sich um eine Abfrage von Wissen handelt. Anschließend gehen die Fragen intensiver auf den gelesenen Kriminalroman ein. Fragen bezüglich der Identifikation mit handelnden Personen oder Spekulationen auf den Täter sollen eine Erkenntnis darüber geben, ob es dem Autor gelungen ist die Charaktere darzustellen oder ob der Handlungsverlauf so leicht zu durchschauen ist, dass eine Romanfigur bereits sehr früh unter Verdacht steht. Letztlich erscheint es wichtig, das Ende des Krimis zu betrachten. Fragen zur Konstruktion der Auflösung der kriminalistischen Geschichte sollen zeigen, wie dem Leser das Ende gefallen hat.


Excerpt (computer-generated)

"Brückenschlag" von Annette Biemer: Eine Untersuchung
des Regionalkrimis anhand einer Umfrage

von: Lydia Plagge

 


Inhaltsverzeichnis

1. Erstellung des Fragebogens  3

2. Auswertung der Umfrage 4

3. Kurze Schlussbemerkung 17

4. Literaturverzeichnis  18

5. Anhang  19



 

1. Erstellung des Fragebogens

Das Ziel unserer Umfrage soll eine Beschreibung und Bewertung des gelesenen Regionalkrimis sein und zu einem Meinungsbild des Seminars führen. Außerdem soll der Fragebogen Möglichkeit zur kritischen Äußerung geben. Bei der Erstellung der Umfrage haben wir zunächst ein Brainstorming vorgenommen. Zunächst haben wir uns überlegt, was wir überhaupt wissen wollen und warum wir bestimmte Fragen stellen sollten. Nachdem viele Stichpunkte gesammelt waren, haben wir gezielte Fragen daraus formuliert. Um die Auswertung zu vereinfachen haben wir zunächst standardisierte Frage gewählt. Nach einer von uns selbst durchgeführten Testphase, mussten wir jedoch erkennen, dass eine solche Befragung zu einem Kriminalroman wenig Sinn macht, denn das Ergebnis wäre lediglich eine Aufzählung von Summen als Antwort auf eine Frage. Um nun weitere Unterschiede vornehmen zu können haben wir die standardisierten Fragen geöffnet und den Befragten so die Möglichkeit gegeben, eigene Meinungen und Begründungen aufzuzeigen. Dieses unterstreicht und begründet die vorformulierten Antworten, so dass eine Auswertung nicht zu umfangreich wird, und zudem ein Grund genannt werden kann, der sich auf die zuvor abgegebene Antwort bezieht.

Als nächstes galt es, die Fragen zu sortieren. In den ersten Fragen sollen allgemeine Themen zum vorliegenden Krimi beantwortet werden. Es sind Fragen, die das eventuell vorhandene Spannungsverhältnis zwischen dem Beantwortenden und dem Fragenden abbauen sollen. Dem Befragten muss an dieser Stelle klar werden, dass seine Meinung gefragt ist, und deshalb eine ehrliche Antwort von Bedeutung ist. Es darf nicht der Eindruck erweckt werden, dass es sich um eine Abfrage von Wissen handelt. Anschließend gehen unsere Fragen intensiver auf den gelesenen Kriminalroman ein. Fragen bezüglich der Identifikation mit handelnden Personen oder Spekulationen auf den Täter sollen eine Erkenntnis darüber geben, ob es dem Autor gelungen ist die Charaktere darzustellen oder ob der Handlungsverlauf so leicht zu durchschauen ist, dass eine Romanfigur bereits sehr früh unter Verdacht steht.

Letztlich erscheint es uns als wichtig, das Ende des Krimis zu betrachten. Fragen zur Konstruktion der Auflösung der kriminalistischen Geschichte sollen zeigen, wie dem Leser das Ende gefallen hat. Auswertung des Umfrage Der Fragebogen lässt sich also in drei Schwerpunkte einteilen. Nachdem allgemeine Fragen zum vorliegenden Regionalkrimi „Brückenschlag“ von Annette Biemer beantwortet werden sollen, sind inhaltliche Angaben und Bewertungen unumgänglich. Weiterhin ist es interessant die Meinung des Seminars in Bezug auf die Auflösung des Krimis zu betrachten. Vorweg möchte ich kurz erwähnen, dass ich die Umfrageauswertung in Prozentzahlen erfasst habe. Bei der Auslegung und Interpretation dieser, werde ich nicht auf alle Antwortmöglichkeiten eingehen. Ich konzentriere mich eher auf die entstandenen Schwerpunkte. Den Prozentsatz, der die nicht beantworteten Fragen betrifft, werde ich nicht weiter berücksichtigen, es sei denn er fällt ungewöhnlich groß aus.

Als Einstieg erscheint es uns sinnvoll eine grundsätzliche Stimmung erkennen zu können. Der Hälfte der Seminarteilnehmer, die an der Befragung teilgenommen haben, hat der Krimi grundsätzlich gut gefallen (vgl. Abb. 1). Starke Schwankungen in den sehr guten bis sehr schlechten Bereich sind dabei nicht festzustellen. Nur wenigen gefiel der Krimi gar nicht. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass mit der ersten Frage die persönlichen Vorlieben eine wichtige Rolle spielen und diese somit einen großen Einfluss auf die Antwort haben. Personen, denen der Krimi gar nicht zugesagt hat, begründeten dies häufig mit dem Mangel an Spannung, verbunden mit der Anzahl der Leichen („zu viel“1) und der Anzahl der möglichen Verdächtigen („zu wenig“2). Gründe die zu einem guten bis sehr guten Urteil führen, betreffen meistens die Mordstrategie, die gute Schriftsprache der Autorin, aber auch die Spannung führt zu einem guten Urteil. Die oben genannte Einflussgröße des persönlichen Geschmacks wirkt sich also stark auf das Antwortverhalten aus.

1. Wie hat dir der Krimi gefallen?

[...]


1 Zitat aus der Umfrage

2 Zitat aus der Umfrage


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