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Autor: Thomas Mrotzek
Fach: Psychologie - Methoden
Details
Institution/Hochschule: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Institut für Psychologie)
Tags: Test, Theorie, Praxis, Umgang, Fällen
Jahr: 2005
Seiten: 13
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 2 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 182 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-39578-6
Verschriftlichung des Referats, Schwerpunkt war die Konstruktion und der Aufbau eines Tests
Textauszug (computergeneriert)
Verschriftlichung des Referats zum Thema:
Der Test in Theorie und Praxis
von: Thomas Mrotzek
Semester: 5
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1.Grundbegriffe
1.1 Test
1.2 Testarten
2. Stufen der Testentwicklung
2.1 Problemstellung
2.2 Planung
2.3 Merkmalseingrenzung
2.4 Testentwurf
2.5 Entwurfsüberprüfung
2.6 Verteilungsanalyse
2.7 Itemanalyse
2.8 Kriterienkontrolle
2.9 Revision
2.10 Eichung
3. Test in der Praxis
3.1 Der Wortschatztest
3.2 Schlussbetrachtung
Literatur
Einleitung
Immer wieder gibt es Menschen, die mit bestimmten Situationen nicht fertig werden. Die Folge davon ist zumeist ein antigesellschaftliches Verhalten, welches durch Aggression, Leistungsabfall oder andere Störungen gekennzeichnet ist. Um diesen Menschen rechtzeitig zu helfen und ihnen wieder ein geregeltes bzw. normales Leben ermöglichen zu können, sind im Bereich der Psychologie umfangreiche Tests erarbeitet und konzipiert worden. Sie sind so spezialisiert und spezifiziert, dass es möglich ist, genaue Diagnosen zu stellen und schließlich eine gezielte Behandlung oder Therapie zu ermöglichen.
Im Rahmen des Seminars „Umgang mit problemhaften Fällen“ habe ich mir das Thema Der Test in Theorie und Praxis gewählt. Zunächst gehe ich auf einige Grundbegriffe ein. Im Anschluss stelle ich einige Arten von Tests vor und beschreibe, wo sie eingesetzt werden. Im Wesentlichen konzentriere ich mich in meiner Darstellung auf die Konstruktion eines Tests. Dieses Grundschema des Aufbaus entscheidet hauptsächlich darüber, ob ein Test erfolgreich durchgeführt werden kann oder nicht. Parallel dazu stelle ich einen Test bzw. Fragebogen vor, um die theoretischen Merkmale am praktischen Beispiel zu erläutern. Am Schluss fasse ich meine Aussagen noch einmal zusammen. In meinen Ausführungen stütze ich mich weitgehend auf Markus Bühner: Einführung in die Test- und Fragebogenkonstellation. Der Forschungsgegenstand ist als recht gut einzuschätzen. Regelmäßig werden Tests Qualitätskontrollen unterzogen und neue theoretische Ansätze verarbeitet. Daneben wird auch darauf geachtet, dass die Testverfahren den jeweiligen Generationen angepasst werden. Somit ist die Testforschung und der Bereich der Konstruktion immer danach bestrebt, aktuell zu sein.
1. Grundbegriffe
Die folgenden Grundbegriffe sollen zunächst erläutert werden, um eine erste theoretische Basis für die weiteren Betrachtungen zu haben. Hauptsächlich sollen der Test an sich, Testarten und Diagnosemöglichkeiten herausgestellt werden.
1.1 Test
Bei einem Test handelt es sich im Allgemeinen um eine standardisierte Kurzuntersuchung zur Untersuchung und Ermittlung von Eigenschaften oder Persönlichkeitsmerkmalen einer Person. Inhalte und Verfahren sowie die Durchführung sind streng geregelt. In der Regel wird er durch geschultes Personal durchgeführt und im Anschluss mit Vergleichswerten kontrolliert. Die Bestimmung gewisser Wahrscheinlichkeiten im Vorfeld kann mit darüber entscheiden, wie erfolgreich ein Test ist oder nicht. Daher finden vor dem eigentlichen Test zahlreiche Voruntersuchungen und Erhebungen statt, um eine gewisse empirische Basis zu schaffen.
1.2 Arten von Tests
Es gibt drei große Arten von Tests zum einen den Intelligenztest, zum anderen den Leistungstest und zum dritten den Persönlichkeitstest. Beim Intelligenztest steht die geistige Leistung einer Person im Vordergrund. Es wird gemessen, welche Fähigkeiten eine Person besitzt, um mit der Umwelt zurechtzukommen und verschiedene Probleme zu lösen versucht.. Die Werte, die bei diesem Verfahren erzielt werden, bezeichnet man als den Intelligenzquotienten. Beim Leistungstest dagegen steht die Leistungsfähigkeit einer Person im Vordergrund. Die Testperson muss innerhalb einer bestimmten Zeit Aufgaben lösen. Diese werden nur nach richtig oder falsch bewertet, was eine zudem eine äußerst objektive Auswertung ermöglicht. Die gestellten Aufgaben haben vor allem den Schwerpunkt auf Konzentration, Aufmerksamkeit und geistige Aktivität gesetzt. Charakteristisch für diesen Test, welchen ic h auch als praktisches Beispiel in einem späteren Abschnitt betrachte, ist die zeitliche Begrenzung und eine Aufgabenstellung1, die sich nicht auf das bloße Abfragen von Wissen konzentriert.
Eingesetzt werden Leistungstests vor allem im Bereich der Schule. Hier wird u. a. geprüft, inwieweit ein Kind schulfähig ist. Diese Verfahren werden als Schulfähigkeitstest bezeichnet. Daneben wird ein Leistungstest auch eingesetzt, um Sprach- Lese- 2 oder Fremdsprachenkompetenzen zu überprüfen. Wichtig bei dieser speziellen Testform ist, dass ein schulischer Bezug gegeben sein muss, darüber hinaus sollen gewisse Denkmethoden und Problemlösungsstrategien erfasst werden. Einen letzten großen Komplex stellt der Persönlichkeitstest dar. Hierbei werden Persönlichkeitsmerkmale, Haltungen, Gesinnungen sowie Meinungen zu bestimmten Objekten gemessen. Mit diesen Tests wird zudem die soziale und emotionale Anpassung erfasst bzw. geklärt, ob eine psychotherapeutische Beratung und Behandlung notwendig ist. Fragen, welche Gefühle, Einstellungen und Verhaltensweisen ansprechen, werden zu Skalen zusammengefasst, die jeweils für einen Persönlichkeitszug stehen.
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1 Sie muss aber nicht immer gegeben sein.
2 Vor allem Testverfahren zur Legasthenie gehören in diesen Bereich.
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