Kastensärge des Mittleren Reiches

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Details

Titel: Kastensärge des Mittleren Reiches
Autor: Magister Artium Christian E. Schulz
Fach: Ägyptologie
Veranstaltung: Ägyptische Särge und Sarkophage
Institution/Hochschule: Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Ägyptologie und Koptologie)
Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2000
Seiten: 14
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 7  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 163 KB
Archivnummer: V41435
ISBN (E-Book): 978-3-638-39698-1

Textauszug (computergeneriert)

WWU Münster
WS 1999/2000

Übung: Ägyptische Särge und Sarkophage
Kastensärge des Mittleren Reiches

eingereicht von:
Christian E. Schulz

 

 

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung ... Seite 3

II. Prosopographie und Paläographie anhand der Nekropolen von Beni Hasan und Bersheh ... Seite 4

III. Die typologische Methode nach Maßgabe von Willems ... Seite 6
IV. Typologie der Außendekoration ... Seite 7
V. Die Typen der Außendekoration ... Seite 8

VI. Typologie der Innendekoration ... Seite 10
VII. Die Typen der Innendekoration ... Seite 11

VIII. Zusammenfassung ... Seite 13

IX. Literatur ... Seite 14

 

I. Einleitung

Ziel der vorliegenden Arbeit soll es sein, Methoden zur Datierung und Typologie von Kastensärgen des Mittleren Reiches vorzustellen. Zu diesem Thema liegen zwei umfangreiche Publikationen vor: zu einen „Chests of Life“ von H. Willems1 und zum zweiten G. Lapps „Typologie der Särge und Sargkammern von der 6. bis 13. Dynastie“2.

Im folgenden wird ausschließlich auf die Methode von Willems eingegangen, da die Publikation von Lapp ist in vielen Punkten recht problematisch ist: Lapp untersucht hier Särge auf regionaler Ebene, was auch Willems macht, läßt aber nach eigenem Gutdünken verschiedene Nekropolen aus, obwohl mehr als 10 Exemplare vorhanden sind. Gleichzeitig aber nimmt er Särge als eigenständige Typen auf, die durch nur ein Exemplar belegt sind. Auch sind angesetzten Kriterien für Typen sind eher als verwirrend zu bezeichnen: Lapp unterscheidet zunächst zwei große überregionale Gruppen, einen Ober- und einen Unterägyptischen Typ aufgrund des Vorhandenseins oder der Abwesenheit von Menschen- und Tierdarstellungen. Weiter erstellt er für jeden einzelnen Fundort eine gesonderte Typologie, die jedoch jetzt die Einordnung in eine bestimmte Epoche suggeriert (Typ der 11. Dynastie etc.). Diese Särge werden anhand der Schreibweisen von Götternamen (bes. Osiris und Anubis und deren Beinamen, z. B. Herr von N) unterteilt, die nicht nur auf Särgen, sondern auch auf anderen Monumenten (Stelen etc.) auftreten. Formale Kriterien (Dekorationselemente) spielen eine nur untergeordnete Rolle, dennoch benutzt Lapp Bezeichnungen wie z. B. Vertikalzeilentyp > ein Sarg kann also gleichzeitig mehreren Typen angehören.3

[...]


1 H. Willems: Chests of Life. A Study of the Typology and Conceptual Development of Middle Kingdom Standard Class Coffins. Leiden 1988; im folgenden: Willems: Chests; vgl. auch O. D. Berlev: Rezension zu Willems. CdE 69 (1994), S. 291 – 292; J. Kahl: Zu den Särgen des Mittleren Reiches in Ägypten. WdO 25 (1994), S. 21 – 35; G. Lapp: Rezension zu Willems. BiOr XLVIII (1991), S. 801 - 812

2 G. Lapp: Typologie der Särge und Sargkammern von der 6. bis 13. Dynastie. Heidelberg 1993 (SAGA 7); im folgenden: Lapp: Typologie; vgl. auch L. D. Morenz: Rezension zu Lapp. Discussions Egyptology 33 (1995), S. 161 - 168

3 Lapp: Typologie. S. 40; vgl. auch H. Willems: Rezension zu Lapp. BiOr LIV (1997), 112 - 122

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