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Details

Veranstaltung: Der „Ötzi“ und seine Zeit. Spätneolithikum im zirkumalpinen Bereich
Institution/Hochschule: Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Seminar für Ur- und Frühgeschichte)
Tags: Mondsee-Gruppe, Zeit, Spätneolithikum, Bereich
Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 17
Note: 1,5
Literaturverzeichnis: ~ 21  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 163 KB
Archivnummer: V41440
ISBN (E-Book): 978-3-638-39702-5

Textauszug (computergeneriert)

WWU Münster/WS 2003/2004

Übung: Der „Ötzi“ und seine Zeit. Spätneolithikum im zirkumalpinen Bereich
Seminar für Ur- und Frühgeschichte

Die Mondsee-Gruppe

eingereicht von:
Christian E. Schulz
 

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung ... 3

II. Zeitstellung und Verbreitung ... 3
a) Genese der Mondsee-Gruppe und relative Chronologie ... 4
b) Absolute Chronologie ... 5
c) Verbreitung ... 6

III. Quellenlage ... 6

IV. Forschungsgeschichte ... 7

V. Landschaft/Klima ... 8

VI. Wirtschaftsweise ... 9
a) Subsistenzwirtschaft und Ernährung ... 9
b) Rohstoffwirtschaft ... 10

VII. Siedlungswesen ... 11
a) Feuchtbodensiedlungen (Pfahlbauten) ... 11
b) Hinterlandsiedlungen ... 12

VIII. Materielle Kultur/Formenkunde ... 12
a) Keramik ... 12
b) Steingeräte (Felsgestein und Silex) ... 13
c) Knochen- und Geweihgeräte ... 14
d) Kupferartefakte ... 14
e) Schmuck ... 14

IX. Gesellschaft ... 15

X. Schlußbetrachtung ... 15

XI. Literatur- und Abbildungsverzeichnis ... 16

 

I. Einleitung
Der Begriff der Mondsee-Kultur, oder richtiger Mondsee-Gruppe, ist eng verknüpft mit der Erforschung der neolithischen Pfahlbauten in den Seen des oberösterreichischen Salzkammergutes. Namensgebend für diese allgemein als jungneolithisch angesprochene Bevölkerung ist der gleichnamige Mondsee, in dem im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts erstmals Spuren von Feuchtbodensiedlungen in Oberösterreich gefunden wurden. Obwohl die Untersuchung dieser Erscheinungsform neolithischen Lebens seither kontinuierlich vorangeschritten ist und viele Bereiche, wie z. B. die Kupferartefakte, die verzierte Keramik und Teile des organischen Materials aus den Pfahlbausiedlungen sehr gut aufgearbeitet wurden, sind dennoch eine Reihe von Fragen bisher offen geblieben. So ist vor allem das Problem der Entstehung der Mondsee-Gruppe und ihre relativchronologische Einordnung lange Zeit nicht befriedigend gelöst worden.1

Wir wollen uns nun zunächst einmal die Zeitstellung und Verbreitung der Mondsee- Gruppe anschauen, um uns dann der Quellenlage und der Forschungsgeschichte zuzuwenden. In den nächsten Kapiteln werden Landschaft und Klima, die Wirtschaftsweise sowie das Siedlungswesen behandelt. Materielle Kultur und Formenkunde stehen im Fokus des darauf folgenden Abschnittes. Zuletzt sollen gesellschaftliche Aspekte der Mondsee-Gruppe wie Religion und Totenversorgung, Anthropologie und Sozialstruktur untersucht werden.

II. Zeitstellung und Verbreitung
Wenn wir uns mit der Chronologie der Mondsee-Gruppe beschäftigen, die im Übrigen die erste Erscheinung neolithischer Lebensweise in ihrem oberösterreichischen Verbreitungsgebiet markiert, werden wir rasch sehen, daß, wie oben bereits erwähnt, die Frage nach der Genese der Mondsee-Gruppe einige Schwierigkeiten aufwirft. Alle Theorien zu nennen, die dazu im Laufe der Zeit entwickelt wurden, würde allerdings den Rahmen dieser Veranstaltung sprengen und daher seien nur die Wichtigsten exemplarisch vorgestellt und besprochen.

[...]


1 Antl-Weiser/Holzer, in: Plattform 4, S. 8f; Ruttkay, in: Das Mondsee-Land, S. 271-279; Ruttkay, Neolithikum B, S. 345f; Ruttkay, Neolithikum C, S. 75f; Winiger, in: BAR Int. Ser. 701, S. 177-181.

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