Zu: "Rationale Trottel" von Amartya Sen

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Titel: Zu: "Rationale Trottel" von Amartya Sen
Autoren: Mag. Markus Priester, Gerald Grill
Fach: Wirtschaft - Sonstiges
Veranstaltung: Kurs Wissenschaftsphilosophie
Institution/Hochschule: Johannes Kepler Universität Linz (Institut für Philosophie und Wissenstheorie)
Kategorie: Rezension / Literaturbericht
Jahr: 2003
Seiten: 13
Note: 1
Literaturverzeichnis: ~ 1  Entry
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 252 KB
Archivnummer: V41693
ISBN (E-Book): 978-3-638-39907-4
ISBN (Buch): 978-3-638-84327-0

Zusammenfassung / Abstract

1. Einleitung Das Ziel unserer Arbeit ist es den Aufsatz Rationale Trottel von Amartya K. Sen zusammenzufassen, seine wesentlichen Aussagen herauszufiltern und den Text zu reflektieren. In der Zusammenfassung versuchen wir uns auf die wesentliche Aspekte der einzelnen Kapitel zu konzentrieren. 2. Zusammenfassung des Textes 2.1. Kapitel I Seit Adam Smiths Zeiten steht der „Homo Oeconomicus“ im Mittelpunkt vieler Wirtschaftstheorien. Auch modernere Ökonomische Theorien beziehen sich in ihren Ansätzen immer wieder auf das Individuum das grundsätzlich nur zum eigenen Vorteil handelt. Auch Amartya K. Sen geht in seiner Kritik mit F.Y. Edgeworth („Jeder handelnde wird nur von seinem Eigeninteresse geleitet.“) hart ins Gericht, weil er der Meinung ist, dass: „es bei all der Theorie nicht um das Verhältnis zwischen postulierten Modellen und der realen Wirtschaftswelt geht, sondern um den Wert von Antworten auf sorgfältig definierte Fragen, die auf Grund von vorgefassten Annahmen in erheblichem Maße die Art der Modelle eingrenzen, die in die Untersuchung Eingang finden.“ 2.2. Kapitel II Jedes Individuum das an einer Marktwirtschaft teilnimmt wird in einem Schema erfasst, das ihm gewisse Präferenzen bei diversen Entscheidungen zuzuordnen versucht. Amartya K. Sen kritisiert diesen Ansatz, da er der Meinung ist, dass nicht alle Verhaltensmuster in einen formalen Rahmen gepresst werden können auf den die Theorie der Nutzenmaximierung beruht.

Textauszug (computergeneriert)

Kurs Wissenschaftsphilosophie

Rationale Trottel

Sen, Amartya

von

Markus Priester und Gerald Grill

2003

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung ... 3

2. Zusammenfassung des Textes ... 3
2.1. Kapitel I ... 3
2.2. Kapitel II ... 3
2.3. Kapitel III ... 4
2.4. Kapitel IV ... 4
2.5. Kapitel V ... 5
2.6. Kapitel VI ... 5
2.7. Kapitel VII ... 6
2.8. Kapitel VIII ... 7

3. Reflexion ... 8

 

 

1. Einleitung

Das Ziel unserer Arbeit ist es den Aufsatz Rationale Trottel von Amartya K. Sen zusammenzufassen, seine wesentlichen Aussagen herauszufiltern und den Text zu reflektieren.
In der Zusammenfassung versuchen wir uns auf die wesentliche Aspekte der einzelnen Kapitel zu konzentrieren.

2. Zusammenfassung des Textes

2.1. Kapitel I

Seit Adam Smiths Zeiten steht der „Homo Oeconomicus“ im Mittelpunkt vieler Wirtschaftstheorien. Auch modernere Ökonomische Theorien beziehen sich in ihren Ansätzen immer wieder auf das Individuum das grundsätzlich nur zum eigenen Vorteil handelt.

Auch Amartya K. Sen geht in seiner Kritik mit F.Y. Edgeworth („Jeder handelnde wird nur von seinem Eigeninteresse geleitet.“) hart ins Gericht, weil er der Meinung ist, dass:


„es bei all der Theorie nicht um das Verhältnis zwischen postulierten Modellen und der realen Wirtschaftswelt geht, sondern um den Wert von Antworten auf sorgfältig definierte Fragen, die auf Grund von vorgefassten Annahmen in erheblichem Maße die Art der Modelle eingrenzen, die in die Untersuchung Eingang finden.“

2.2. Kapitel II

Jedes Individuum das an einer Marktwirtschaft teilnimmt wird in einem Schema erfasst, das ihm gewisse Präferenzen bei diversen Entscheidungen zuzuordnen versucht. 
Amartya K. Sen kritisiert diesen Ansatz, da er der Meinung ist, dass nicht alle Verhaltensmuster in einen formalen Rahmen gepresst werden können auf den die Theorie der Nutzenmaximierung beruht.

2.3. Kapitel III

Im dritten Kapitel verweis er auf P. Samuelson und bezieht sich darauf, dass eine konsistent wählende Person jeden beliebigen Grad von Egoismus besitzen kann, den wir nur zu spezifizieren vermögen.

Weiters kommt er zur Auffassung, dass Verhalten im Sinne von Präferenzen erklärt wird, die wiederum nur durch Verhalten definiert werden.
Fragen die in diesem Kapitel auftauchten waren: Die Notwendigkeit von idealen Beobachtungsbedingungen um Implikationen des Ansatzes verifizieren bzw. falsifizieren zu können.

Weiters gibt es wenige Arbeiten die das Präferenzverhalten im Alltagsleben widerspiegeln. Die Theorien beziehen sich hauptsächlich auf Laboruntersuchungen.
Die Frage ob, und wie weit Menschen egoistisch handeln wird ebenfalls ausgeblendet.

2.4. Kapitel IV

In diesem Kapitel geht es vornehmlich um die Abgrenzung von Mitgefühl und Verpflichtung, ersteres bezieht sich auf eine Sorge um andere, die das eigene Wohlergehen unmittelbar berührt. Verhalten das auf Mitgefühl basiert, ist großteils egoistisch veranlagt. Wenn man sich freut wenn sich andere freuen beziehungsweise leiden muss wenn andere leiden, sind die auf Mitgefühl beruhenden Handlungen auf den eigenen Nutzen gerichtet und daher als egoistisch anzusehen.

Nicht egozentrisch in diesem Zusammenhang sind demnach Handlungen die auf Verpflichtungen beruhen. Verpflichtung stellt einen Zusammenhang zwischen Entscheidungen einer Person und dem antizipierten Grad des Wohlergehens derselben Person dar.

In der Wirtschaftstheorie ist Mitgefühl ein Fall von „Externalismus“. Erternalitäten werden von vielen Modellen ausgeschlossen, da dies eine Umstrukturierung der theoretischen Modelle erfordern würde.

Amartya K. Sen bemerkt, dass in punkto Verpflichtung ein Keil zwischen persönlicher Wahl und persönlichem Wohl getrieben wird, während viele Theorien genau auf deren Identität beruhen.
Diese Identität wird manchmal durch die Doppeldeutigkeit des Ausdrucks „Präferenz“ verschleiert.

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