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Scholarly Research Paper, 2003, 20 Pages
Author: Markus Slamanig
Subject: Economics / Business: Controlling
Details
Tags: Case, Study, Brunnmeiers, Modehaus
Year: 2003
Pages: 20
Grade: Sehr Gut
Bibliography: ~ 3 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-40063-3
ISBN (Book): 978-3-640-42920-2
File size: 583 KB
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Abstract
Gegenstand der Fallstudie ist der Einzelhandelsbetrieb „Brunnmeiers Modehaus“. Eingangs erscheint es als zweckmäßig eine Kurzcharakteristik des Unternehmens durchzuführen, die sich wie folgt darstellt (Tabelle 1). Kurzbeschreibung „Brunnmeiers Modehaus“ Unternehmenstyp • tradiertes Einzelhandelsunternehmen in der Textilbranche Personalstruktur • 23 Mitarbeiter (2 Vollbeschäftigte, Rest Teilzeitarbeitskräfte) • davon 14 Personen im Verkauf tätig Organisationsstruktur • Verkauf, Schneiderei, Buchhaltung, Lager, (Dekoration) • Prokuristin ist Frau Brunnmeier Sortimentsstruktur • Damen-, Herren-, Kinderbekleidung sowie Accessoires • Berufskleidung • Dekorationsstoffe und Raumtextilien • Modeboutique • (Damen-, Herren-, Kinderschuhe) Zielgruppen • Die breite Sortimentstruktur lässt auf eine undifferenzierte Marktbearbeitung schließen. Standort • Enns, Kleinstadt (ca. 11.000 EW) nahe Linz (25 km) • zentral gelegen Gegebenheiten vor Ort • Verkaufsfläche 900m2 (verteilt auf 2 Stockwerke) • Nebenräume 500 m2 (Verwendung als Lager, Büro, Besprechungsraum,..) • deutlicher Niveauunterschied zwischen Erdgeschoß (sichtbare Shoperosion) und Obergeschoß (anspruchsvollere Ausstattung) Indikatoren • Auf der Ertragsseite wurde im Jahr 2000 ein Gewinn von 71.155 Euro erwirtschaftet; dies entspricht ca. 2,77 % des Umsatzes; im Vergleich zur Branche die im Median ein Betriebsergebnis von 3,71 in Prozent des Umsatzes aufweist. Nach Meinung Herrn Brunnmeiers kann dieses Ergebnis als zufrieden stellend eingestuft werden. • Liquiditätsmäßig, ergibt sich derzeit (noch) ein positiver CF (aus dem Ergebnis) von 177.098 Euro. • ROI ([Gewinn + Zinsaufwand] / Gesamtkapital) beträgt derzeit 9,65 %
Excerpt (computer-generated)
Case Study - Brunnmeiers Modehaus
von: Markus Slamanig
5. Semester
Inhaltsverzeichnis
1 Blitzlicht 1
2 Analysen 2
2.1 Interne Analysen 2
2.1.1 Analyse der „Hard-Facts“ 2
2.1.2 Stärken-Schwächen-Profil 4
2.2 Externe Analyse – Umweltanalyse und SWOT 7
2.3 Sonderanalysen 9
2.3.1 Renner-Penner-Analyse 9
2.3.2 Altersstrukturanalyse 11
3 Problemlandschaft 12
4 Ziele 14
5 Strategische Optionen 15
6 Lösungsvorschlag 17
1 Blitzlicht
Gegenstand der Fallstudie ist der Einzelhandelsbetrieb „Brunnmeiers Modehaus“. Eingangs erscheint es als zweckmäßig eine Kurzcharakteristik des Unternehmens durchzuführen, die sich wie folgt darstellt (Tabelle 1). Kurzbeschreibung „Brunnmeiers Modehaus“
Tabelle 1: Blitzlicht des Modehauses [Tabelle in der Downloaddatei vorhanden]
2 Analysen
2.1 Interne Analysen
In einem ersten Schritt soll eine umfassende Analyse des Modehauses durchgeführt werden, um in Folge festzustellen, über welche Potentiale das Unternehmen derzeit verfügt und wo sich kritische Größen bemerkbar machen.
2.1.1 Analyse der „Hard-Facts“
Hinsichtlich der Analyse der „Hard-Facts“ soll zuerst eine Umstrukturierung der Bilanz (Abbildung 1) vorgenommen werden, um einen besseren und übersichtlicheren Einblick in die Struktur zu erhalten.
Abbildung 1: Strukturanalyse [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
Tabelle 2: Kennzahlen [Tabelle in der Downloaddatei vorhanden]
(1) Grundsätzlich stellt ein entsprechend hoher Eigenkapitalanteil eine gewisse Sicherheit und Unabhängigkeit dar, da Eigenkapital unbefristet zur Verfügung steht und quasi als ein Risikopolster agiert um eventuelle Verluste aufzufangen. In Anbetracht der heutigen turbulenten Umwelten lässt sich ein Eigenkapitalanteil von 20,85 % tendenziell derzeit als ausreichend klassifizieren. Dies zeigt auch der Branchenvergleich, der eine Eigenkapitalquote von rund 18 % aufzeigt. (2) Durch die niedrige Anlagenintensität von 15,82 % zeigt sich deutlich das Problem der „Rückgestauten Investitionen“. Das Anlagevermögen wird bereits zu Beginn bzw. Mitte des Jahres 2002 vollständig abgeschrieben sein, wie Abbildung 2 verdeutlicht. Einhergehend verdeutlicht auch die Abschreibungsquote von 48,33 %, dass ein unmittelbarer Investitionsbedarf besteht. Abbildung 2: Entwicklung des Anlagevermögens [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden] (3) Hinsichtlich der Fristenkongruenz, wird zwar durch die oben berechneten Deckungsgrade der Goldenen Bilanzregel entsprochen. Jedoch gilt es zu bedenken, dass, wie oben bereits angesprochen, das Anlagevermögen zum größten Teil bereits abgeschrieben ist. In Anbetracht der unabdingbar erforderlichen Neuinvestments würde dies zur erheblichen Verschlechterung der langfristigen Deckungsgrade führen. (4) Die Liquiditätssituation stellt bei genauerer Betrachtung eine weitaus prekärere Situation dar. Wenngleich der Aussagewert des Liquiditätgrades 1 eher gering ist, erweist sich ein Wert von knapp 2 % als relativ schlecht (zumal ein Wert von 20 % gefordert wird). Gleichfalls stellt sich die Situation beim Liquiditätsgrad 2 dar, die sich mit 16,61 % als wenig zufrieden stellend darstellt (Werte sollten über 100 % liegen). Obwohl noch ein derzeit positiver CF (aus dem Ergebnis) besteht, ist ein baldiger Handlungsbedarf erforderlich, zumal zu berücksichtigen ist, dass bei Unterlassung künftiger Investments die sodann bestehende lediglich „marginale“ Abschreibung, den CF nicht mehr positiv beeinflusst. (5) Der Umsatz pro Mitarbeiter beläuft sich auf rund 111.696 Euro, wobei in dieser Berechnung alle Mitarbeiter, also auch die Teilzeitkräfte berücksichtigt wurden. Unter Berücksichtigung, dass jedoch lediglich 2 Personen voll beschäftigt sind und darüber hinaus noch Herr und Frau Brunnmeier ebenso im operativen Geschäft tätig sind, zeigt sich eine weitaus höhere bzw. überdurchschnittliche Personalleistung; wie auch aus dem Betriebsvergleich des Wiener Institutes für Handelsforschung, an dem das Unternehmen beteiligt ist, hervorgeht. Der Tatsache entsprechend kann daher auf einen Personalmangel geschlossen werden. Die Umsätze pro m2 Verkaufsfläche stellen sich als unterdurchschnittlich dar; Gründe dafür liegen jedoch weniger am Standort des Unternehmens, als vielmehr in marketingpolitischen Entscheidungen, wie etwa die Platzierung und Positionierung der Warengruppen. Zusammenfassend ergeben sich folgende Fakten aus der Analyse der Hard-Facts:
• Problem der „Rückgestauten Investitionen“ - großer Handlungsbedarf
• Liquiditätsproblem
2.1.2 Stärken-Schwächen-Profil
[...]
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