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Analyse zweier Lehrwerke in Bezug auf Konzeptionen, Textsorten und Aufgabentypen

Termpaper, 2005, 24 Pages
Author: Stefanie Eckhardt
Subject: German - Pedagogy, Didactics, Literature Studies

Details

Event: Kinderlyrik
Institution/College: University of Siegen
Tags: Analyse, Lehrwerke, Bezug, Konzeptionen, Textsorten, Aufgabentypen, Kinderlyrik
Category: Termpaper
Year: 2005
Pages: 24
Grade: 1,5
Bibliography: ~ 10  Entries
Language: German
Archive No.: V42128
ISBN (E-book): 978-3-638-40236-1

File size: 275 KB


Excerpt (computer-generated)

 

Universität- GH Siegen
Fachbereich 3 Germanistik

Wintersemester 2004/2005

Hauptseminar: 
Morgenstern, Ringelnatz, Kalèko u.a. :
Kinderlyrik in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts

Hausarbeit zum Thema:

Analyse zweier Lehrwerke in Bezug auf
Konzeptionen, Textsorten und Aufgabentypen

vorgelegt von:
Stefanie Eckhardt

 

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 3- 4

2. Gegenüberstellung der beiden Lehrwerke
2.1 Kurze Vorstellung 5
2.1.1 Leporello sprechen, schreiben, lesen 5- 7
2.1.2 Papiertiger 4, Sprachlesebuch 8- 10

3. Die Textauswahl
3.1 Grundlegendes zur Textauswahl 10- 11
3.2 Die Textsorte „Gedichte“ 12
3.2.1 Quantitatives Vorkommen von Gedichten 12- 14

4. Fragen bzw. Aufgabenstellungen zu den Gedichten 14- 15
4.1 Fragen bzw. Aufgabenstellung im „Leporello“ 15- 17
4.2 Fragen bzw. Aufgabenstellung im „Papiertiger“ 17- 18
4.3 Quantitatives Vorkommen verschiedener Aufgabe- bzw. Fragetypen 18- 19
4.3.1 Bedeutung der Aufgaben/ Fragen für die Lehrwerk - Konzeption 19- 20

5. Schluss 21- 22

6. Literaturhinweis 23

 

 

1. Einleitung

Zunächst möchte ich kurz erläutern, warum ich das Thema „Analyse zweier Lehrwerke in Bezug auf Konzeptionen, Textsorten und Aufgabentypen“ für diese Hausarbeit ausgewählt habe.

Im Laufe meiner Praktika habe ich erfahren, dass sich viele Lehrpersonen strikt an ein Lehrwerk halten. Von diesem weichen sie auch nicht sonderlich ab, obwohl eventuell ein bestimmtes Thema in einem anderen Lehrwerk besser umgesetzt ist. Diese Art des Unterrichts ist mir selbst noch aus meiner eigenen Grundschulzeit bekannt. Innerhalb des Studiums lernen wir Studierende jedoch andere aktuellere Lehrmethoden kennen, sprich offenere Unterrichtsformen. Diese offenen Unterrichtsformen definiert ja bekanntlich jeder unterschiedlich, im Großen und Ganzen kann man aber behaupten, dass sich Lehrpersonen heute nicht mehr an ein Lehrwerk „klammern“, nur dieses eine benutzen und jede Stunde die nächst folgende Seite als Unterrichtsgegenstand machen sollten. Schaut man sich jedoch im Schulalltag um, realisiert man schnell, dass diese Modernisierung des Unterrichts nicht an allen Schulen Einzug gehalten hat. Noch deutlicher wurde mir dies als ich meine alte Grundschule besuchte, um mir Lehrwerke für diese Hausarbeit auszuleihen. Der Direktor wollte mir tatsächlich die Fibel mitgeben, mit der ich selbst das Lesen und Schreiben gelernt habe. 

Zwar ließen sich auch einige aktuelle Lehrwerke in dem dafür vorgesehenen Regal ausmachen, auf Nachfragen erfuhr ich jedoch, dass sich trotz der Anschaffung aktueller Bücher nichts am Unterricht an sich geändert hat. D.h. die Lehrpersonen verwenden zwar aktuelle Lehrwerke, allerdings nicht basierend auf der zugrundeliegenden Lehrbuch- Konzeption. Konkret heißt das, es wird immer noch auf der ersten Seite des Buches angefangen und anschließend Seite für Seite abgehandelt. Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass es eine große Hilfe sein kann, Lehrwerke als „roten Faden“ zu benutzen. Richten sich die Lehrpersonen strikt nach einem Lehrwerk, laufen sie nicht Gefahr, ein wichtiges Thema auszuklammern. Aus einem Gespräch mit einer Lehrerin wurde klar, dass sie regelrecht Angst davor hatte, durch das Arbeiten mit nicht aus dem Lehrwerk entnommenen Texten, könnte sie wichtige Lernziele übergehen. Man kann diese Bedenken allerdings nachvollziehen. Geht man strikt nach einem Lehrwerk vor, kann man eigentlich nichts falsch machen, denn dessen AutorInnen müssen sich bei der Textauswahl nach den Lehrplänen richten.

Daran anknüpfend habe ich auch festgestellt, dass manche Lehrpersonen das in ihrer Schule vorhandene und benutzte Lehrwerk ohne Bedenken übernehmen, d.h. sie verwenden es ohne sich zunächst mit diesem zu befassen und zu untersuchen, ob es überhaupt für ihren Unterricht geeignet ist.

Da man als Studierende/r alles besser machen will, habe ich es als äußerst wichtig empfunden, mich mit dem Thema Lesebuch vertraut zu machen. Zumal diese s Thema nicht in der Studienordnung der Universität auftaucht. Durch meine praktischen Erfahrungen mit Unterricht und auch der Vorbereitung für diese Hausarbeit ist mir klar geworden, wie wenig ich eigentlich über das Thema „Lesebuch“ weiß, obwohl es eine große Bedeutung im Schulalltag hat.

Meiner Meinung nach ist es äußerst wichtig, auch Teile der Lehrbuch- Konzeptionen zu hinterfragen und in der zu Lage sein, diese zu beurteilen. Dazu sind aber theoretische Kenntnisse über z.B. Lehrbuch- Konzeptionen und deren Umsetzung nötig, welche ich beabsichtige durch die Beschäftigung mit dem Thema für diese Arbeit zu bekommen. Im folgenden möchte ich zunächst zwei von mir ausgesuchte Lehrwerke vorstellen. Anschließend werde ich im 3. Kapitel näher auf die in den Lehrwerken vorkommenden Textsorten eingehen. Dabei möchte ich besonderen Bezug auf die Textsorte Gedichte nehmen. Um das dem Lehrwerk zugrundeliegende Konzept noch näher zu analysieren, werde ich im 4. Kapitel die Aufgaben- und Fragestellungen zu den Gedichten untersuchen.

 

2. Gegenüberstellung der beiden Lehrwerke

2.1 Kurze Vorstellung

Zunächst möchte ich einen kurzen Überblick über die beiden von mir ausgewählten Lehrwerke geben. Dazu stelle ich Grundlegendes in einer Tabelle dar. Die verschiedenen Charakteristika zur Beschreibung der beiden Lehrwerke habe ich nach Swantje Ehlers 1 wie folgt zusammengetragen.

2.1.1 Leporello 4 sprechen, schreiben, lesen

[...]


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