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Details

Veranstaltung: Vorlesung Managementlehre an der European Business School Oestrich-Winkel
Institution/Hochschule: European Business School - Internationale Universität Schloß Reichartshausen Oestrich-Winkel
Tags: Führungskraft, Fähigkeit, Motivation, Vorlesung, Managementlehre, European, Business, School, Oestrich-Winkel
Kategorie: Essay
Jahr: 2004
Seiten: 7
Note: 2.0
Literaturverzeichnis: ~ 9  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 240 KB
Archivnummer: V42184
ISBN (E-Book): 978-3-638-40279-8
Anmerkungen :
„Willst du ein Schiff bauen, rufe nicht die Menschen zusammen, um Pläne zu machen, die Arbeit zu verteilen, Werkzeuge zu holen, Holz zu schlagen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen, endlosen Meer." Kann man als Führungskraft die Fähigkeit zur Motivation lernen und wenn ja, wie? Der Essay beinhaltet Referenzen zur aktuellen Literatur im Bereich Motivation in Europa.

Zusammenfassung / Abstract

In diesem Paper wird die Motivationsfähigkeit von Führungskräften unter Bezugnahme auf Theorien von Sprenger, McClelland, Malik, Goleman, Herzberg, Seiwert und Thommen dargestellt.

Textauszug (computergeneriert)

(Wie) kann eine Führungskraft die Fähigkeit
zur Motivation erlernen?

von: Andreas Weth

 


Inhalt

Einleitung

Hauptteil

Zusammenfassung und Ausblick

Literaturverzeichnis

 


„Willst du ein Schiff bauen, rufe nicht die Menschen zusammen,
um Pläne zu machen, die Arbeit zu verteilen,
Werkzeuge zu holen, Holz zu schlagen,
sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen, endlosen Meer." 1
„Behandle die Menschen so, als wären sie, was sie sein sollten, und du hilfst ihnen zu
werden, was sie sein könnten.“ 2

Einleitung

Sprengers Standardwerk zum Thema Motivation im deutschsprachigen Raum, „Mythos Motivation“, ist mittlerweile in der 14. Auflage erschienen. Diese hohe Nachfrage nach einem Buch, welches Führungskräften Ansatzpunkte zur Mitarbeitermotivation vermitteln soll, zeigt, welche Aktualität die Fähigkeit zur Motivation besitzt und dass der Autor scheinbar funktionierende, in der Unternehmungspraxis anwendbare, Motivationsmöglichkeiten entwickelt hat. Dieser Essay beschäftigt sich daher im Hauptteil mit der Fragestellung, ob Führungskräfte, d.h. Menschen mit Führungsaufgaben in Organisationen, sich tatsächlich die Fähigkeit zur Motivation aneignen können und - falls diese These zutrifft - auf welche Art und Weise sie dann diese Befähigung entwickeln können.

Hauptteil

Nach Thommen / Achleitner 3 wird die Fähigkeit zur Motivation als die Verhaltensweise der Führungskraft definiert, die den Mitarbeiter zum Beginnen eines Zielerfüllungsprozesses oder zu einer verbesserten Ausführung dieses Prozesses führt. Die Führungskraft muss als Grundlage für eine erfolgreiche Motivation erkennen, was motiviert und auf welche Art und Weise sich diese Motivation entwickelt. Der Erkenntnisprozess zur Bestimmung der individuellen Motive der eigenen Persönlichkeit oder anderer Menschen ist damit zu großen Teilen sowohl von der Fähigkeit der Menschenkenntnis als auch von der Kommunikationsfähigkeit abhängig. Diese Fähigkeiten sind zu einem gewissen Teil von der jeweiligen Ausprägung der Persönlichkeit abhängig und können in diesem Bereich nur minimal oder mit großem Aufwand erlernt und verbessert werden. Auf der anderen Seite kann wohl jeder Mensch seine Fähigkeiten, die nicht auf seinen Charakterzügen basieren, zur Analyse der Persönlichkeit bzw. des Charakters anderer Menschen und auch seine Kommunikationsfähigkeit durch Schulungen oder andere Maßnahmen verbessern. Als Hilfestellung zur Motivermittlung zu Beginn des Motivationsprozesses können Führungskräfte auch Inhaltstheorien nutzen, wie z.B. die Arbeiten von McClelland oder die Untersuchungen von Herzberg. Satisfiers – d.h. Motivationsfaktoren, sind nach Herzberg bei den meisten Menschen im beruflichen Umfeld Leistung, Anerkennung, Verantwortung oder Aufstiegsmöglichkeiten. Wenn eine Führungskraft neben den Herzberg’schen Dissatisfiers diese Faktoren erkennt und beachtet, ist der erste Schritt zur Motivation erreicht. 4

Hat eine Führungskraft nun die wichtigsten Motive ermittelt, ist im Folgenden der Fokus auf Motivationsprozess entscheidend. Hier kann der Inhalt von Prozesstheorien wie z.B. die Arbeiten von Vroom oder Porter / Lawler der Führungskraft als Anhaltspunkt im Aufbau des Motivationsprozesses dienen. 5

[...]


1 Antoine de Saint-Exupéry, deutsche Übersetzung aus dem Französischen, genaue Textquelle unbekannt

2 Johann Wolfgang von Goethe, Zitat als Einleitung des ersten Kapitels in Seiwert / Gay, S.1

3 Vgl. Thommen / Achleitner, S. 624.

4 Zu einer prägnanten Darstellung der Inhaltstheorie von Herzberg – vlg. Crainer S. 148 f..

5 Siehe hierzu Thommen / Achleitner S. 630 f..

Kommentare

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/42184/