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Scholary Paper (Seminar), 2001, 24 Pages
Author: Natalia Schlichter
Subject: German Studies - Linguistics
Details
Institution/College: Saarland University (Institut für Germanistik)
Tags: Thema-Rhema-Struktur, Textlinguistik, Proseminar, Textlinguistik
Year: 2001
Pages: 24
Grade: 2-
Bibliography: ~ 15 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-10303-9
ISBN (Book): 978-3-638-77072-9
File size: 114 KB
Das mündliche Referat, das inhaltlich natürlich mit der Hausarbeit übereinstimmt, wurde vom Professor als sehr gut bewertet98 KB
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Abstract
1. Die Problematik der zentralen Begriffe in der Textlinguistik Die Textlinguistik ist ein Forschungsbereich der Linguistik, der die Beschaffenheit von Texten in ihrer Abhängigkeit von der Darstellungs- oder Mitteilungsabsicht, der Thematik oder der Rolleneinstellung der Aktanten untersucht. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass sie es mit den Begriffen zu tun hat, die im Alltagsverständnis definiert werden können. Jedoch oder gerade deswegen ist es schwierig, alle Aspekte des zu untersuchenden Objektes zu berücksichtigen. Dieses Phänomen lässt sich z. B. an solch zentralen Begriffen wie ,,Text", ,,Satz" und anderen beobachten. Diese haben das Interesse vieler Wissenschaftler und denen bis jetzt keine eindeutige Definition beigefügt werden kann. Ähnliche Probleme kennt auch die Textforschung im Hinblick auf den Aufbau eines Textes, die Feststellung der Zusammenhängen zwischen dem Text und seinem Thema. Ihre Definition lässt sich auch durch mehrere sich von einander unterscheidende Ansätze charakterisieren. Es gibt in der Textlinguistik viele Methoden und Analysen, die sich mit gerade diesen zentralen Fragen der Wissenschaft beschäftigen: der Text und dessen Thema, die Beziehungen zwischen diesen beiden Begriffen, die Frage nach ihrem Verhältnis zueinander, wie verhält sich das Thema des Textes hinsichtlich des Textaufbaus und was ist dementsprechend unter dem Text und unter dem Textthema zu verstehen. Diese Fragen werden in Mittelpunkt dieser Arbeit gestellt. Es soll versucht werden, die hinsichtlich dieser Fragen in der Textlinguistik bekannt gewordenen Ansätze zu präsentieren: die Klassifizierung der thematischen Entfaltung, die Themenanalyse (von E. Agricola) und das Thema-Rhema-Konzept (von F. Danes).
Excerpt (computer-generated)
Hausarbeit zum Thema:
Thema-Rhema-Struktur
an der Universität des Saarlandes
von
Natalia Schlichter
Januar 2001
Inhaltsverzeichnis:
1. Die Problematik der zentralen Begriffe in der Textlinguistik ... 1
2. Textthema ... 1
2.1 Alltägliche Definition des Begriffs ,,Thema" ... 1
2.2 Sprachwissenschaftliche Definitionen ... 2
3. Grundformen thematischer Entfaltung ... 2
3.1 Deskriptive Themenentfaltung ... 3
3.2 Narrative Themenentfaltung ... 3
3.3 Explikative Themenentfaltung ... 4
3.4 Argumentative Themenentfaltung ... 4
4. Das Modell der Themenanalyse von E. Agricola ... 5
4.1.1 Einige Ausführungen von E. Agricola als Anlass zur Erstellung der Analyse ... 5
4.1.2 Die sieben Schritte der Analyse ... 6
4.1.3 Der Wortlaut der Oberflächenstruktur ... 6
4.1.4 Die komplete Grundanalyse der Einzltexteme ... 6
4.1.5 Die Regularisierung der auktoriellen Textform ... 7
4.1.6 Die Ermittlung relevanter Folgen von rekurrenten semantischen Äquivalenzen ... 8
4.1.7 Die Feststellung der Querverbindungen zwischen den Isotopieketten ... 9
4.1.8 Die Zuordnung eines Hyperonyms ... 10
4.1.9 Die Erstellung des informativen Extraktes ... 10
5. Thema-Rhema Definitionen ... 12
5.1 Definition von H. Bußmann ... 12
5.2 Definition von Th. Lewandowski ... 13
5.3 Definition von W. Welte ... 13
6. Das Thema-Rhema-Konzept der Prager Schule ... 14
6.1 Grundprinzipien des Thema-Rhema-Kozeptes ... 14
6.2 Typen der thematischen Progression nach F. Danes ... 15
6.2.1 Die einfache lineare Progression ... 16
6.2.2 Der Typus mit einem durchlaufenden Thema ... 16
6.2.3 Die Progression mit abgeleiteten Themen ... 17
6.2.4 Die Progression mit einem gespalteten Thema ... 17
6.2.5 Die Progression mit einem thematischen Sprung ... 18
7. Mögliche Perspektiven in der Textforschung ... 18
8. Literaturverzeichnis ... 20
1. Die Problematik der zentralen Begriffe in der Textlinguistik
Die Textlinguistik ist ein Forschungsbereich der Linguistik, der die Beschaffenheit von Texten in ihrer Abhängigkeit von der Darstellungs- oder Mitteilungsabsicht, der Thematik oder der Rolleneinstellung der Aktanten untersucht. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass sie es mit den Begriffen zu tun hat, die im Alltagsverständnis definiert werden können. Jedoch oder gerade deswegen ist es schwierig, alle Aspekte des zu untersuchenden Objektes zu berücksichtigen. Dieses Phänomen lässt sich z. B. an solch zentralen Begriffen wie ,,Text", ,,Satz" und anderen beobachten. Diese haben das Interesse vieler Wissenschaftler und denen bis jetzt keine eindeutige Definition beigefügt werden kann. Ähnliche Probleme kennt auch die Textforschung im Hinblick auf den Aufbau eines Textes, die Feststellung der Zusammenhängen zwischen dem Text und seinem Thema. Ihre Definition lässt sich auch durch mehrere sich von einander unterscheidende Ansätze charakterisieren. Es gibt in der Textlinguistik viele Methoden und Analysen, die sich mit gerade diesen zentralen Fragen der Wissenschaft beschäftigen: der Text und dessen Thema, die Beziehungen zwischen diesen beiden Begriffen, die Frage nach ihrem Verhältnis zueinander, wie verhält sich das Thema des Textes hinsichtlich des Textaufbaus und was ist dementsprechend unter dem Text und unter dem Textthema zu verstehen. Diese Fragen werden in Mittelpunkt dieser Arbeit gestellt. Es soll versucht werden, die hinsichtlich dieser Fragen in der Textlinguistik bekannt gewordenen Ansätze zu präsentieren: die Klassifizierung der thematischen Entfaltung, die Themenanalyse (von E. Agricola) und das Thema-Rhema-Konzept (von F. Danes).
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