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Das Leben des Mohammed

Termpaper, 2005, 28 Pages
Author: Katharina Mewes
Subject: Philosophy - General Essays, Eras

Details

Event: Ethik der Weltreligionen - Islam
Institution/College: Otto-von-Guericke-University Magdeburg (Institut für Philosophie)
Tags: Leben, Mohammed, Ethik, Weltreligionen, Islam
Category: Termpaper
Year: 2005
Pages: 28
Grade: 2
Bibliography: ~ 9  Entries
Language: German
Archive No.: V42737
ISBN (E-book): 978-3-638-40703-8
ISBN (Book): 978-3-638-65681-8
File size: 250 KB

Abstract

In meiner Hausarbeit möchte ich auf wesentliche Abschnitte im Leben vom Propheten Mo-hammed eingehen und mich dazu hauptsächlich an SPRENGERs Werk „Das Leben und die Lehre Mohammeds“ orientieren, sowie am Ende ein kurzes Fazit geben.


Excerpt (computer-generated)

 

OTTO–VON–GUERICKE-UNIVERSITÄT
FGSE – INSTITUT FÜR PHILOSOPHIE

HAUSARBEIT

„DAS LEBEN DES MOHAMMED“

Eingereicht von:

Katharina Mewes

3. Semester, Lehramt an Gymnasien
Deutsch / Ethik

 

 

Gliederung


0. Art der Durchführung   ....2

1. Zu seinem Namen   ....2

2. Religiöse Bewegungen im nördlichen Arabien vor Mohammed    ....  3

3. Seine Geburt und seine Jugend   ....  4

4. Hysterie und Visionen   ....  8

5. Das Auftreten des Propheten    ....  8

6. Bekehrungen von 612 bis 617   .... 10

7. Mohammeds Flucht 622 aus Mekka nach Medina   .... 12

8. Die Zeit von 623 und 624. Von Raubzügen bis zur Schlacht von Badr   ....  13

9. Meuchelmord, Vertreibung zweier jüdischer Stämme, kleinere Kriege, Ohodschlacht und die Belagerung von Medina (Vom März 624 bis April 627)   .... 15

10. Die Hinrichtung von sechshundert Juden, Raubzüge und Pilgerfahrt nach Hodaxbiya (März 627 bis März 628)   18

11. Gesandtschaften, die Eroberung von Chaybar und das Abfinden von Nebenpropheten (April 628 bis Ende 629)   .... 20

12. Die Eroberung von Mekka, den Sieg über die Hawazinstämme und die Grundlage der inneren Organisation des neuen Staates (Januar bis März 630)   ....  22

13. Huldigung des Propheten und den Feldzug an die byzantinische Grenze (April 630 bis Februar 631)   ....24

14. Das Pilgerfest und über Mohammeds Tod (März 631 bis 8. Juni 632)   ....25

15. Eigene Stellungnahme   ....   26

16. Literaturverzeichnis   ....  27

 

 

0. Art der Durchführung

In meiner Hausarbeit möchte ich auf wesentliche Abschnitte im Leben vom Propheten Mohammed eingehen und mich dazu hauptsächlich an SPRENGERs Werk „Das Leben und die Lehre Mohammeds“ orientieren, sowie am Ende ein kurzes Fazit geben.

1. Zu seinem Namen

Der vollständige Name des Propheten lautete Abu L-Qâsim Muhammad Ibn Abd Allah IBN Abd Al-Muttalib. Sein Name Muhammad leitet sich vom Verb Hammada ab, welcher „loben, priesen“ bedeutet. Die muslimische Geschichtsschreibung weist dem Propheten jedoch noch einen weiteren Namen zu, nämlich Ahmed (Ahmad)1 - und stützt sich dabei auf einen Koranvers, in dem Mohammed durch Jesus als der künftige Prophet angekündigt wird. In der europäischen Sprache ist sein Name häufig in anderen Formen bekannt, wie beispielsweise Mohammed, Mahomet und so weiter.

Im Koran werden auch seine Eigenschaften beschrieben. Er ist zum Beispiel der Warner in der Religion, der Gesandte Gottes und man sagt von ihm, dass er das „schöne Muster" oder ein „schönes Beispiel" sei. Dies wird in einem Vers von Sure 18, „al-ahzâb“ (Die Gruppen), genannt. „Im Gesandten Gottes habt ihr doch ein schönes Beispiel, alle haben in ihm ein schönes Beispiel, die auf Gott hoffen und sich auf den Jüngsten Tag gefasst machen und Gottes ohne Unterlass gedenken. (Die Gruppen, 14, 21)“.

Er wird auch manchmal der mündlichen arabischen Tradition ethnotypisch „Quraishit“ genannt in, da er den „Quraish“ entstammt, dem mächtigen heidnischen Stamm, der über Me kka regierte. Er ist in dieser Hinsicht derjenige, der der „′ahd al′djähiliya“ („Ära des Heidentums") ein Ende gesetzt und die transzendente Wahrheit Gottes wiederhergestellt hat [1].

Darüber hinaus hat er die Gemeinschaft der „al-umma al-islämiya“ (Muslime) ins Leben gerufen. Er ist deren Führer, Gesetzgeber und größter Heerführer.

Innerhalb des Stammes gehörte Mohammed der „Quraish“, dem Clan der Banü Häshim an. Dieser bildet die Wurzel der Hashemiten, auf die sich heute noch mehrere arabische Souveräne berufen [2].

2. Vorbemerkungen: Religiöse Bewegungen im nördlichen Arabien vor Mohammed

Im Arabien vor dem Islam breitete sich seit etwa dem 2. Jahrhundert n.Chr. der nomadische Kamelnomadismus weiter aus, nachdem die Randstaaten niedergingen und die südarabische Kultur zerfiel. Bis in das alte Siedlungsland drang das Beduinentum vor und damit geht der Schriftgebrauch zurück. Seit dem 4. Jahrhundert n. Chr. Gerät Arabien in den Krieg zwischen Byzanz und Persien. Auch die Handelsstadt Mekka wird vom politischen Spiel dieser beiden Großmächte berührt [3].

Gegen Ende des sechsten Jahrhunderts findet man bei den Arabern eine tiefe Überzeugung der Einheit Gottes und seiner Erhabenheit über alle anderen Wesen und ein Bewusstsein der Verantwortlichkeit für unsere Tun und Lassen besonders in ihrer Poesie. Fremden Einfluss auf diese arabische Poesie beurkunden Anspielungen auf biblische Legenden. Dies wird deutlich in einem Gedicht, übersetzt von Wolff, in dem der Name Salomon vorkommt. Die Araber waren heidnisch im Sinne von „gelehrt“, das Heidentum der Araber bestand darin, dass sie Allah Genien (Nationalgötter und Penaten) zuwiesen, deren Scheich er war. Wenn sie Töchter Allahs benannten, dann ist dies wahrscheinlich der christlichen Lehrer von Gottes Sohn zuzuschreiben.

Die Genien standen den Menschen näher als Allah und wurden fast ausschließlich verehrt. Die Araber trieben auch Fetischismus. Die Fetische waren Symbole für den Vernünftigen, besaßen allerdings übernatürliche Kräfte. Hier erhebt sich die Frage, warum die Araber nicht zum Christentum übergetreten sind. Dies begründet SPRENGER damit, dass die Lehre von der Dreieinigkeit und dem Tod des gekreuzigten Sohn Gottes auf die Araber keinen bleibenden Eindruck machte. Ihnen sagte das Judentum eher zu und es war einige Zeit Staatsreligion in Yaman. Doch auch diese Religion konnte das arabische Volk nicht befriedigen [4]. Das vorislamische Heiligtum in Mekka und der Aufschwung des Handels, sowie der Aufstieg einer städtischen Gesellschaft stehen im Hintergrund sozialer Konflikte, deren Lösung die koranische Verkündigung suchte [5].

3. Seine Geburt und seine Jugend

Sein Geburtsdatum ist nicht ganz genau bekannt. Es liegt im „Jahr des Elefanten" zwischen 569 und 571 n. Chr.

Es handelt sich bei diesem um ein Jahr mit düsteren Ereignissen, gekennzeichnet durch einen Angriff auf Mekka, den der äthiopische General Abraha (ein christlicher Statthalter im Jemen) führte und dessen Armee von Elefanten begleitet war.

Mohammed ist der Sohn von Abd Allah und Ämina bint Wahb. Sein Vater starb vor seiner Geburt. Es wird angenommen, dass Mohammed wahrscheinlich gar nicht wusste, wann er geboren wurde. Aus Missverständnissen heraus und aus dem Vergleich mit anderen Daten entstanden später viele verschiedene Angaben zu seiner Geburt. Auch über den Tod seines Vaters Abd Allah liegen verschiedene Berichte vor. So wird nach SPRENGER angenommen, dass sein Vater sich im Herbst 570 mit einer makkanischen Karawane nach Ghazza begeben habe um Handel zu treiben. Er erkrankte auf dem Rückweg und musste deshalb in Medina zurückblieben und starb dort nach monatelanger Erkrankung im Alter von fünfundzwanzig Jahren. Er vererbte dem Waisenkind wahrscheinlich fünf Kamele, einige Schafe und eine Sklavin (Omm Ayman).

Seine Familie lebte vom Karawanenhandel und hatte einiges Ansehen sowie Verbindungen nach Mekka. Allerdings entsprang Mohammed nicht, wie einige muslimische Biographen behaupten, aus dem edelsten Geschlecht der edelsten Nationen. Seine Mutter Armina hätte keinerlei Beschwerden während der Schwangerschaft gehabt und verschiedene Visionen verhießen ihr während der Schwangerschaft bessere Zeiten und deuteten an, dass sie den Propheten in sich trug. Dennoch war der Gemütszustand Arminas während der Schwangerschaft sehr bewegt und dies übte einen gewissen Einfluss auf das Ungeborene. Dies stellt eine Erklärung für die psychischen und physischen Anlagen Mohammeds dar [6].

[...]


[1] www.lycos.de (30. November 2004)

[2] www.lycos.de (30. November 2004)

[3] Endreß, G. (1991), S. 138

[4] Sprenger, A., Band I (2003), S. 13-16

[5] Endreß, G. (1991), S. 138

[6] Sprenger, A., Band I (2003), S.138-145

 


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