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Autoren: Natascha Finger, Gerlinde Weinzierl
Fach: Sport - Sportpädagogik, Didaktik
Details
Institution/Hochschule: Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Lehramt an Grundschulen)
Tags: Soziales, Lernen, Sportunterricht, Examensvorbereitung
Jahr: 2002
Seiten: 14
Note: 1 (Examen)
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 167 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-12646-5
Textauszug (computergeneriert)
Mündliche Prüfung in Sportdidaktik für das 1. Staatsexamen Lehramt an Grundschulen
Thema: Soziales Lernen im Sportunterricht
1. "Soziales Lernen"
2. Warum ist das Thema "soziales Lernen" aktuell?
3. Soziales Lernen im Sportunterricht
4. Unterschiedliche theoretische Ansätze des sozialen Lernens im Sportunterricht
4.1 Sport als positives Modell sozialen Lebens
(GRUPE: "sport-affirmativ-funktional")
4.2 Soziales Lernen als kritisches Regellernen
(LANDAU/ DIETRICH: "sportkritisch-didaktisch")
4.3 Soziales Lernen als Erweb der Grundqualifikation des Rollenhandelns
(UNGERER-RÖHRICH: "sportneutral-didaktisch" - "Interaktionistische Rollentheorie")
4.4 Soziales Lernen als Kultivierung des "Sozialleibs"
(FUNKE-WIENECKE: "phänomenologische Perspektive")
5. Zu der Übertragung sozialer Lernprozesse im Sportunterricht auch auf andere Bereiche
6. Wie müsste der Unterricht aufbereitet werden, damit soziales Lernen stattfinden kann?
1. Der Begriff "soziales Lernen" aus pädagogischer Sicht
- Das "soziale Lernen" trat in der pädagogischen Diskussion erstmals um 1970 in Erscheinung.
- Man erkannte, dass neben den "kognitiven Fähigkeiten" auch die sozialen Verhaltensweisen für Erziehung und Bildung bedeutsam sind.
- Das soziale Lernen ist die Folge einer Interaktion zwischen zwei oder mehreren Menschen, bei der von anderen und mit anderen gelernt wird (PETILLON), also in Situationen verbaler und nonverbaler Verständigung. Soziales Lernen führt zum Erwerb von Einstellungen und Werthaltungen, z.B. durch Imitation eines Vorbildes (Modell-Lernen). Erfolg- und Misserfolgserlebnisse spielen dabei eine wichtige Rolle.
- Ziel des sozialen Lernens ist: Kommunikationsfähigkeit, Kontaktfähigkeit, Kooperationsgemeinschaft, Solidarität, Konfliktfähigkeit, soziale Sensibilität, , Toleranz, Kritikfähigkeit, Umgang mit Regeln.
- Soziales Lernen beruht auf Erfahrungen. Diese Erfahrungen können nach dem Prinzip von Versuch und Irrtum erworben werden.
2. Warum ist das Thema "soziales Lernen" aktuell?
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