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Der Incoming-Tourismus in Südafrika - Analyse anhand ausgewählter Aspekte

Autor: Sylvia Schutz
Fach: Touristik / Tourismus

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Details

Kategorie: Diplomarbeit
Jahr: 2004
Seiten: 158
Note: 2.0
Literaturverzeichnis: ~ 84  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 1119 KB
Archivnummer: V42949
ISBN (E-Book): 978-3-638-40860-8

Textauszug (computergeneriert)

Hochschule Harz
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Studiengang Tourismuswirtschaft
Diplomarbeit

Der Incoming-Tourismus in Südafrika – Analyse anhand ausgewählter Aspekte

eingereicht von:
Sylvia Huhle

 Dezember 2004

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Anlagenverzeichnis

1 Einleitung ... 1

2 Gesellschaftliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen des Tourismus  ... 5
2.1 Geschichtliche Zusammenhänge und politische Verhältnisse  ... 5
2.2 Gesellschaftliche Aspekte  ... 11
2.2.1 Bevölkerung Südafrikas als Voraussetzung für einen Kulturtourismus  ... 11
2.2.2 Ausmaß der Kriminalität  ... 14
2.3 Rolle des Tourismus im Rahmen der wirtschaftlichen Entwicklung  ... 20

3 Reisemarkt Südafrika  ... 22
3.1 Touristisches Angebot  ... 22
3.1.1 Natürliches Angebot  ... 22
3.1.2 Sehenswürdigkeiten und touristische Attraktionen  ... 26
3.1.3 Touristische Infrastruktur  ... 32
3.2 Touristische Nachfrage  ... 39
3.2.1 Klassifizierung der Nachfrage  ... 39
3.2.1.1 Quellländer  ... 39
3.2.1.2 Reisearten und –formen  ... 41
3.2.1.3 Reisemotive und Reisetypen  ... 45
3.2.1.4 Reisedauer und Saisonalität  ... 53
3.2.1.5 Ausgaben und Verteilung der Touristen auf die Provinzen  ... 59
3.2.2 Entwicklung der Nachfrage  ... 65
3.3 Indirekter Vertriebsweg touristischer Leistungen  ... 76
3.3.1 Auswahl deutscher Outgoing-Reiseveranstalter und ihrer Angebote ... 76
3.3.2 Geschäftstätigkeit des Incoming-Reiseveranstalters "African Elephant Tours (Pty) Ltd."  ... 81

4 Organisationsstruktur des Incoming-Tourismus in Südafrika  ... 86

5 Auswirkungen des Tourismus  ... 95
5.1 Ökonomische Auswirkungen  ... 95
5.2 Ökologische Auswirkungen  ... 98
5.3 Gesellschaftliche Auswirkungen  ... 100

6 Tourismuspolitik auf nationaler Ebene  ... 103
6.1 Ziele des Tourismus  ... 103
6.2 Strategien und Maßnahmen  ... 106
6.2.1 Strategie des "Verantwortungsbewussten Tourismus"  ... 106
6.2.2 Personalentwicklung im Tourismus  ... 110
6.3 Ausgewählte Marketing-Aktivitäten der nationalen Tourismusorganisation  ... 114
6.3.1 Binnenmarketing  ... 114
6.3.2 Tourismuswachstumsstrategie  ... 117
6.3.3 Maßnahmen in der Distributionspolitik  ... 126

7 Zusammenfassende Einschätzung der Zukunftsaussichten  ... 128

Anlagen

Literaturverzeichnis

 

1 Einleitung

Tourismus bzw. Fremdenverkehr 1 "... umfasst alle Erscheinungen, die mit dem Verlassen des gewöhnlichen Aufenthaltsortes und dem Aufenthalt am anderen Ort verbunden sind." 2

Incoming-Tourismus im Besonderen beinhaltet den "... Empfang und Aufenthalt von Touristen, Reisenden, Gästen in einer bestimmten Destination, d.h. an einem Bestimmungsort oder in einer Zielregion .. ." 3 Dabei wird der hereinkommende oder ankommende Tourismus aus Sicht einer Destination betrachtet. Dies können Reisende aus dem Ausland als auch aus dem Inland sein. Unter Destination ist ein "Geographischer Raum (Ort, Region, Weiler) [zu verstehen], den der jeweilige Gast ... als Reiseziel auswählt." 4 Dieser geographische Raum wird in seiner Größe vom Gast selbst bestimmt und kann demzufolge ein Ort, eine Region oder hier am Beispiel Südafrika - ein Land sein. 5

Eine Destination beinhaltet eine Vielzahl von Einrichtungen, wie Unterkunft, Restaurants und Unterhaltungsangebote, die vom Gast als Leistungsbündel konsumiert werden. Die einzelnen Serviceeinrichtungen bilden eine Dienstleistungskette, die kundenorientiert gestaltet sein muss. Jede einzelne Leistung dieser Kette entscheidet über Erfolg oder Misserfolg des Gesamtproduktes. Der Reisende wählt anhand seiner individuellen Bedürfnisse eine bestimmte Destination aus, deren Leistungen seinen Nutzen der Reise am besten erfüllt und welche als Produkt seinen Erwartungen am meisten entspricht. Damit stellt die Destination die Wettbewerbseinheit im Incoming-Tourismus dar. 6

Für den Incoming-Tourismus sind zwei verschiedene Nachfragegruppen interessant. Die Gruppe der Touristen verbringt "... mindestens 24 Stunden außerhalb ihres Wohnortes zu beruflichen, vergnüglichen oder anderen Zwecken ...“ in einer Destination. 7 Die andere Gruppe bilden die Tagesausflügler, welche weniger als 24 Stunden, also ohne Übernachtung, das Land aus denselben oben genannten Gründen besuchen bzw. Inlandstouristen, die Tagestrips innerhalb Südafrikas unternehmen. 8

Incoming-Tourismus in Südafrika beschäftigt sich mit Reisenden aus dem Ausland als auch mit Inlandsreisenden, die eine andere als ihre Heimatregion besuchen. Im Jahr 2003 wurden 47 Billionen Südafrikanische Rand im Inlandstourismus gegenüber 53,9 Billionen Rand von ausländischen Touristen in Südafrika ausgegeben. Dies zeigt die anteilsmäßig relativ hohe Bedeutung des Inlandstourismus am Incoming-Tourismus in Südafrika. 9

Um mich auf einen Schwerpunkt zu beschränken, werde ich in dieser Arbeit in meinen Untersuchungen jedoch nur auf den aus dem Ausland hereinkommenden Tourismus, und damit den dominierenden Anteil innerhalb des Incoming-Tourismus in Südafrika, eingehen.

Laut dem Welttourismusrat ist der Tourismus der weltgrößte Generator für Wohlstand und die Schaffung von Arbeitsplätzen, was die große Bedeutung des Tourismus für die Weltwirtschaft allgemein und speziell hier am Beispiel für die Wirtschaft Südafrikas verdeutlicht. 10

Die Zahl der internationalen Ankünfte in Südafrika stieg von 1991 mit 2.375.408 11 bis 2003 auf 6.504.890 12 Touristen. Dies bedeutet ein Wachstum der internationalen Ankünfte innerhalb von 12 Jahren um das 2,7-fache. Laut dem Statistischen Amt Südafrikas ("Statistics South Africa") betrugen die internationalen Ankünfte zwischen 1970 und 1986 jährlich nur etwa 500.000 Touristen, was sogar einen noch größeren Wandel in der Entwicklung der Anzahl der Ankünfte bis zur Gegenwart bedeutet. 13 Betrachtet man die Historie des Landes, stellt man fest, dass ab ca. 1990 das politisch umstrittene System der Apartheid sein Ende fand und damit ein bedeutender politischer Umbruch das Land prägte.

Die darauf einsetzende und bis zur Gegenwart anhaltende starke Veränderung der Bedeutung Südafrikas als Destination im internationalen Tourismus war Anlass, den Incoming-Tourismus dieses Landes im Rahmen meiner Diplomarbeit zu untersuchen.

[...]


1 Die Begriffe Tourismus und Fremdenverkehr werden im folgenden als Synonyme verwendet.
2 Freyer, W.: Tourismus, 2001, S. 399
3 Althof, W.: Incoming-Tourismus, 1996, S. 7
4 Bieger, T.: Management von Destinationen, 2002, S. 56
5 Vgl. Bieger, T.: Management von Destinationen, 2002, S. 57
6 Vgl. Bieger, T.: Management von Destinationen, 2002, S. 55ff
7 Althof, W.: Incoming-Tourismus, 1996, S. 37
8 Vgl. Althof, W.: Incoming-Tourismus, 1996, S. 37
9 Vgl. South African Tourism: 2003 Annual Tourism Report, 2004, S. 1; URL 17
10 Vgl. World Travel & Tourism Council: The impact of Travel & Tourism, 2002, S. 10; URL 33
11 Statistics South Africa: Tourism and Migration April 1992, 1992, S. 5; URL 27
12 South African Tourism: 2003 Annual Tourism Report, 2004, S. 14, URL 17
13 Vgl. Statistics South Africa: Tourism 2002 Report, 2003, Einleitung, URL 28.Es ist zu beachten, dass bis 1990 die Einreisenden aus Botswana, Lesotho, Swasiland und Namibia nicht in die Anzahl der Ankünfte eingerechnet wurden

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