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"Das Klassenvorurteil" nach Herbert Spencer

Hausarbeit, 1999, 10 Seiten
Autor: Anonym
Fach: Soziologie - Klassiker, Grundlagen und Theorierichtungen

Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 1999
Seiten: 10
Note: 2+
Literaturverzeichnis: ~ 1  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V43205
ISBN (E-Book): 978-3-638-41058-8

Dateigröße: 131 KB


Textauszug (computergeneriert)

 

„Das Klassenvorurteil“ nach Herbert Spencer

 


Inhaltsverzeichnis:


I. Biographie des Autors Herbert Spencer 1

II. Allgemeine Hindernisse der Soziologieforschung 1

III. Entstehung des Klassenvorurteils 3

IV. Vorurteile der arbeitnehmenden Klasse 4

V. Vorurteile der arbeitgebenden Klasse 6

VI. Resümee 8

VII. Literaturverzeichnis 9

 

 

I. Biographie des Autors Herbert Spencer

„*1820 in Derby, + 1903 in Brighton . Spencer aus einer nonkonformistischen- puritanischen Familie stammend, genoss keine formelle Erziehung, zeigte jedoch schon früh Interesse für die Naturwissenschaften. Kurze Tätigkeit als Lehrer, 1837-1841 und 1844- 1848 erfolgreicher. aber wenig begeisterter Eisenbahningenieur. Seine politische Aktivität im Zusammenhang mit der Chartistenbewegung führte 1844 zu ersten Publikationen, doch begann sein Aufstieg erst mit seiner Redakteurtätigkeit am Londoner Economist seit 1848, die ihm genug Zeit für eigene Arbeit ließ. Eine Erbschaft erlaubte ihm 1853, nur noch seinen zunächst politischen Studien zu leben. 1857 kommt ihm zuerst der Gedanke ein System der Philosophie zu entwickeln, zu dem er 1860 ein detailliertes Programm mit einer Einladung zur Subskription der sukzessiv erscheinenden Bände veröffentlicht. ´Danach wird Spencers Biographie ein bloßer Bericht der Veröffentlichung seiner Bücher.’ (Dictionary of National Biography ) Spencer findet bald Anerkennung und Ruhm, lehnt jedoch ihm angebotene öffentliche Ämter ebenso ab wie Ehren und Titel. Bis zu seinem Tode arbeitete Spencer rastlos an seinen Werken.“ (Soziologenlexikon 1986, S. 528)

II. Allgemeine Hindernisse der Soziologieforschung

Einleitend beschreibt Spencer allgemeine Hindernisse, welche die Forschung nach soziologischen Wahrheiten (im Vergleich zu anderen Wissenschaften) erschweren: Phänomene und Erscheinungen der Soziologie müssen jedes für sich bestimmt werden in Form der Zusammentragung etlicher Details, welche oft in Zeit und Raum weit verstreut seien. Dies sei der Grund, dass selbst Kardinalwahrheiten lange unerkannt blieben. Als Beispiel führt er hier die Arbeitsteilung an:

Es sei zwar eine leichte Generalisierung, dass verschiedene Menschen verschiedene Beschäftigungen nachgehen, aber dass diese Art der Arbeit nicht eigens Erschaffen und nicht von irgendjemandem verordnet wurde, sondern ohne Vorsorge irgendjemandes entstanden seien musste in akribischer Untersuchung des gegenwärtigen Gesellschaftsstadium sowie der Untersuchung und dem Vergleich früherer Gesellschaftsstadien erarbeitet werden, um eine Entwicklung festzustellen.

Bedenke man, dass die Daten für dieses soziologische Phänomen noch recht zugänglich wären, erahne man schon die Schwierigkeiten für die meisten anderen soziologischen Zusammenhänge. Die zweite Art von Hindernissen entstehe aus dem Charakter des menschlichen Denkmusters.

Der Mensch (hier der Forscher) neige dazu seine Denkgewohnheiten an die er aus anderen Wissenschaftsforschungen gewohnt ist auf die Soziologie anzuwenden. Hierbei trete das Problem auf, dass sich die Gewohnheiten des Denkens durch die Beschäftigung mit relativ einfachen Erscheinungen anderer Wissenschaften als unzulänglich für die komplexen soziologischen Zusammenhänge erwiesen.

Eng verbunden mit den Denkgewohnheiten sei die „Gemütsnatur“ des Menschen.

[...]


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