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Analyse und Anwendungsmöglichkeiten des Bilderbuches 'Drachen gibt's doch gar nicht' von Jack Kent

Hausarbeit, 2002, 29 Seiten
Autor: Agnes Slabon
Fach: Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwiss.

Details

Veranstaltung: Bilderbücher: Für die Kinder und für die Schule
Institution/Hochschule: Universität Dortmund
Tags: Analyse, Anwendungsmöglichkeiten, Bilderbuches, Drachen, Jack, Kent, Bilderbücher, Kinder, Schule
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2002
Seiten: 29
Note: keine - positiver Kommentar
Literaturverzeichnis: ~ 19  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V43612
ISBN (E-Book): 978-3-638-41370-1

Dateigröße: 316 KB


Textauszug (computergeneriert)

Universität Dortmund
Seminar: Bilderbücher: Für die Kinder und für die Schule
Semester: 6

Analyse und Anwendungsmöglichkeiten des Bilderbuches
„Drachen gibt’s doch gar nicht“ von Jack Kent

von: Agnes Slabon

 


Inhaltsverzeichnis

Einleitung 4

Was ist ein Bilderbuch 5

0.1 Biographie des Autors/Illustrators, Bibliographie 6

1. Zum Buch 7

2. Gestaltung des Buches 8

2.1 Aufmachung 8
2.2 Typographie 8
2.3 Illustrationen 8

3. Inhaltsangabe 9

4. Analyse 10

4.1 Inhaltsanalyse 10

4.1.1 Figuren/Sozialverhalten 10
4.1.2 Thematik/Wahrscheinlichkeit- Realität- Fantasie 11
4.1.3 Milieu 12
4.1.4 Handlungsführung 12
4.1.5 Zeit und Ort der Handlung 13
4.1.6 Zeit- und Erzählform 13
4.1.7 Durch den Text vermitteltes Weltbild 13

4.2 Sprachanalyse 14

4.2.1 Schwierigkeitsgrad des Textes 14
4.2.2 Wortgebrauch im Hinblick auf die Leserschaft 15
4.2.3 Syntax 15
4.2.4 Erzählteile/Dialoge 16

4.3 Bildanalyse 17

4.3.1 Spontaner Eindruck 17
4.3.2 Bildnerischer Stil 17
4.3.3 Farbliche Bildgestaltung 17
4.3.4 Räumliche Bildgestaltung 17
4.3.5 Flächen- und Formgestaltung 18
4.3.6 Detaillierte Gestaltung der Bildgegenstände 18
4.3.7 Zentrale Bildelemente 18
4.3.8 Zusammenhang von Bild und Text 19
4.3.9 Bewertung im Hinblick auf die LeserInnen 19

5 Kreative Möglichkeiten des Umgangs mit dem Bilderbuch im Unterricht 20

Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht 20
5.1 Vorschläge für die Einstiegssituation 21

5.1.1 „Trick und Konfetti“ 21
5.1.2 Weitere Vorschläge für den Einstieg 21

5.2 Unterrichtsvorschläge für den weiteren Unterrichtsverlauf 22

5.2.1 Clustering-Methode 22

5.2.1.1 Definitionsversuch 22
5.2.1.2 Grundregeln des Clustering 22

5.2.2 Individuelles Buch 24
5.2.3 Malen 24
5.2.4 Modellieren 24
5.2.5 Bauen 24
5.2.6 Rollenspiel 24
5.2.7 Schreiben von Vorgeschichte/Fortsetzung 25
5.2.8 Phantasiereise 25
5.2.9 Weitere Ideen zum Umgang mit dem Bilderbuch 25
5.2.10 Spiel zum Buch 25

6. Allgemeine Zielsetzung 26

7. Eigene Stellungnahme 27

Literaturverzeichnis 28




Einleitung

Diese Seminararbeit weist zwei Themenschwerpunkte auf: Zum Einen die Analyse des Bilderbuches „Drachen gibt’s doch gar nicht“ von Jack Kent. Zum Anderen die Darstellung konkreter Umgangsmöglichkeiten mit diesem Bilderbuch im Unterricht. Zu Beginn wird eine kurze Definition der allgemein gebräuchlichen Bezeichnung Bilderbuch gegeben. Es folgt eine Kurzbiographie des Autors/Illustrators Jack Kent und eine Auswahl seiner geschriebenen und illustrierten Bücher. Nach einer kurzen Information zum Buch selbst, wird die Gestaltung näher beleuchtet. Einer kurzen Inhaltsangabe schließt sich der Hauptteil der Seminararbeit an: Die Analyse.
Diese unterteilt sich in die Inhalts-, die Sprach- und die Bildanalyse.
Als weiteres zentrales Element der Seminararbeit folgt die Darstellung der kreativen Möglichkeiten des Umgangs mit dem Bilderbuch im Unterricht. Diese sind auf einen handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht ausgerichtet. Nach der Formulierung der allgemeinen Zielsetzung beim Einsatz von Bilderbüchern erfolgt eine abschließende Stellungnahme.

Was ist ein Bilderbuch?

Bilderbücher werden der Gattung der Kinder – und Jugendliteratur zugeordnet. Ihre Adressaten sind hauptsächlich zwei- bis zehnjährige Kinder, da die Bilder gegenüber dem Text überwiegen (teilweise auch ganz ohne Text) und so auch Kinder, deren Lesefähigkeit noch nicht optimal ausgebildet ist, visuell die handlungsbezogenen Inhalte erschließen können.
Gegenwärtig gibt es zunehmend Bilderbücher auf dem Markt, deren Rezipienten ältere Kinder sind. Text- und Bild sind hierbei von gleicher Bedeutung. (vgl. Schaub/Zenke: Wörterbuch der Pädagogik S.73) „ Häufig werden Bilderbücher aus reißfestem Papier hergestellt und weisen unterschiedliche Formate auf: von sehr kleinen Liliput- bis zur übergroßen Formaten [...].“(Kaminski, W.: Einführung in die Kinder und Jugendliteratur,
S. 45)  „Eine Eigentümlichkeit liegt darin, dass sich das Bilderbuch aufgrund seiner Orientierung am kindlichen Adressaten und dessen „narrativen Bewusstsein“ meist auf einen begrenzten Text- und Bildumfang beschränkt und somit in relativ wenigen Bild- und Texteinheiten erzählt.“ (Lange, G. (Hrsg. ), Thiele J. : Taschenbuch der KJL Band 1, S.229)
Es muss zwischen unterschiedlichen Formen von Bilderbüchern differenziert werden: Pappbilderbücher, Klappbilderbücher und Szenenbilderbücher eignen sich besonders gut für die ersten Lebensjahre. Weiter gibt es Bilderbücher mit Kinderlyrik und Liedern, Bilderbücher als Spielmittel, Bilderbücher zu Märchen und Fabeln, wiklichkeitsnahe Bildergeschichten zu Tieren, Pflanzen und Umweltproblemen, phantastische Bildergeschichten, Sachbücher zur Wissensvermittlung, wie auch Bastel- und Spielbücher. (vgl. Schaub/Zenke: Wörterbuch der Pädagogik S.73)
Bilderbücher wirken sich positiv auf die Entwicklung eines Kindes aus. Sie „fördern die Sprach und Denkfähigkeit der Kinder, eröffnen Zugänge zu den verschiedenen Gattungen der Kinder- und Jugendliteratur, sind eine Hilfe bei der Lebensbewältigung, dienen der ästhetischen Bildung und sind ein wichtiges Mittel der Erziehung.“( Schaub/Zenke: Wörterbuch der Pädagogik S.73)

0.1 Biographie des Autors/Illustrators, Bibliographie (Auswahl)

John Wellington (Jack) Kent ist sowohl der Autor, als auch der Illustrator des Bilderbuchs „Drachen gibt’s doch gar nicht“. Er ist 1920 in Burlington, Iowa geboren. Seine Karriere begann als freiberuflich tätiger Grafiker als er 15 Jahre alt war und setze sich zunächst bis zum Jahr 1941 fort, in dem er Mitglied der Staatsarmee, Feldartillerie, wurde. Sein Comic „King Aroo“ wurde in den Jahren 1953-1965 veröffentlicht und international verbreitet. Im Jahr 1965 arbeitete er allerdings wieder als freiberuflich tätiger Karikaturist und Humorist. 1968 begann er Kinderbücher zu schreiben und zu illustrieren und anschließend auch zu produzieren. Im Laufe seines Lebens schrieb und illustrierte er ca. 40 Kinderbücher und bebilderte ungefähr 20 Bücher von anderen Autoren.
Dieser Tätigkeit ist er bis er 1985 an Leukämie verstarb nachgegangen. Sein einziger Sohn John nahm nach Jack Kent‘ s Tod einen Preis von den „Chacago Graphic Associates“ und der „ Chicago Book Clinic“ entgegen. Sein Buch Mr. Meebles wurde 1976 von den "New York Times als das „outstanding picture book of the year“ bezeichnet. Die bekanntesten seiner Titel waren: King Aroo (1953), Mr. Meebles (1970), The fat cat (1971), Mrs Mooley (1973) und There’s No Such Thing as a Dragon (1975). (vgl. http://special.lib.umn.edu/findaid/html/clrc/clrc0150.html)

1. Zum Buch

Das Bilderbuch „Drachen gibt’s doch gar nicht“ ist von Jack Kent sowohl geschrieben, als auch illustriert worden. Es ist im Original 1975 in den USA unter dem Titel „ There´s no such Thing as a Dragon“ im Verlag Western Publishing Company Inc. erschienen. Ute Andresen übersetzte den Text aus dem Amerikanischen ins Deutsche, so dass drei Jahre später die deutsche Erstausgabe in Otto Maier Verlag Ravensburg publiziert werden konnte. 1994 ist die mir vorliegende Auflage im gleichen Verlag in der Reihe „Der Blaue Rabe“ herausgekommen. Später ist der Text der neuen Rechtschreibung angepasst und ein neues Titelbild gewählt worden, ohne dass das Erscheinungsdatum verändert wurde. „Der Blaue Rabe“ ist eine Erstlesereihe vom Ravensburger Buchverlag, die sich in vier
Lese- Schwierigkeitsstufen einteilen lässt. Stufe 1 besteht fast nur aus Bildern, wohingegen Stufe 4 laut Verlag für Leseprofis ab der dritten/ vierten Klasse geeignet ist. Das Buch „Drachen gibt’s doch gar nicht“ gehört der Lesestufe 3 an („Erster Lesespaß ab 2./3. Klasse“). Zu dieser Lesestufe gehören allgemein längere Geschichten (44-60 Seiten), die in großer Fibelschrift geschrieben und bei denen der Text in kurze Abschnitte gegliedert ist. (vgl. Kent, Jack: Drachen gibt’s doch gar nicht und Ravensburger Buchverlag)

2. Gestaltung des Buches

2.1 Aufmachung

[...]


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