Bitte warten
Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.
Autor: Daniel Schaum
Fach: Wirtschaft - Unternehmensführung, Management, Organisation
Details
Tags: Führung, Wandel, Schlüsselqualifikationen, Manager(innen), Zukunft
Jahr: 2005
Seiten: 20
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 8 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 90 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-41590-3
ISBN (Buch): 978-3-638-75022-6
Zusammenfassung / Abstract
Der immer stärker gewordene globale Wettbewerb hat in der Wirtschaft zu einer Strukturkrise geführt. Ständig werden neue Verfahren, Produkte, Dienstleistungen entwickelt. Sie machen den Einsatz neuer Technologien, durch die neue Berufe entstehen und alte aussterben, aus ökonomischen und ökologischen Gründen erforderlich. Neue Organisationsformen und Führungsstrukturen haben sich herausgebildet und sozial nachhaltig ausgewirkt. Seit Mitte der sechziger Jahre ist der technische Wandel bei jüngeren und gut ausgebildeten Mitarbeitern mit einem Wertewandel verbunden von Pflichten- und Akzeptanzwerten zu Werten der Selbstentfaltung, die auf Zweiweg-Kommunikation, Selbstbestimmung und Sinnerfüllung in der Arbeit beruhen. Neue Anforderungen entstehen, weil unsere Wirtschaft sich in einer Umbruchsituation befindet; nichts bleibt wie es ist. Gefragt ist eine Veränderte Einstellung, die auf den Mitarbeiter als Arbeitspersönlichkeit setzt und nicht nur auf modernste Technik und das dafür erforderliche Kapital. Die ausschließliche Vermittlung fachlichen und berufstheoretischen Wissens ist heute nicht mehr ausreichend, sollen Mitarbeiter und Führungskräfte sinnvoll auf ihre berufliche Zukunft oder Existenz vorbereitet werden. Um die technologischen Veränderungen immer wieder bewältigen zu können, sind fachübergreifende Qualifikationen erforderlich, die eine ständige Adaption vorhandenen Wissens an neue Anforderungen ermöglichen. Neben dem nötigen Fachwissen werden Selbstständigkeit im Denken und Handeln sowie die Bereitschaft und Fähigkeit zur Kooperation, Kommunikation und Teamfähigkeit gefordert. Zudem können die rein fachlichen Qualifikationen nur dann erfolgreich eingesetzt werden, wenn sie von weiteren extrafunktionalen Qualifikationen begleitet werden. Da diese den „Schlüssel“ zu lebenslangem Lernen und damit zu beruflichem und privaten Erfolg darstellen können, werden Sie auch als Schlüsselqualifikationen bezeichnet. Die Manager der Zukunft haben nicht nur Fachkompetenz, sondern auch Schlüsselqualifikationen entwickelt, so dass sie über eine umfassende Handlungskompetenz verfügen.
Textauszug (computergeneriert)
Führung im Wandel: Schlüsselqualifikationen
für Manager(innen) der Zukunft
von: Daniel Schaum
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 2
2. Zum Begriff der Schlüsselqualifikationen 3
2.1. Aufgaben von Managern 4
2.2. Die Bedeutung von Schlüsselqualifikationen 5
2.3. Bestandteile der Fachkompetenz 7
2.4. Die Bestandteile der Methodenkompetenz 8
2.5. Soziale Kompetenz 9
3. Schlüsselqualifikationen im globalen Interesse 11
4. Zur Vermittlung von Schlüsselqualifikationen 13
5. Kritik am Konzept der Schlüsselqualifikationen 15
6. Resümee 16
Literaturverzeichnis: 18
1 Einleitung
Der immer stärker gewordene globale Wettbewerb hat in der Wirtschaft zu einer Strukturkrise geführt. Ständig werden neue Verfahren, Produkte, Dienstleistungen entwickelt. Sie machen den Einsatz neuer Technologien, durch die neue Berufe entstehen und alte aussterben, aus ökonomischen und ökologischen Gründen erforderlich. Neue Organisationsformen und Führungsstrukturen haben sich herausgebildet und sozial nachhaltig ausgewirkt. Seit Mitte der sechziger Jahre ist der technische Wandel bei jüngeren und gut ausgebildeten Mitarbeitern mit einem Wertewandel verbunden von Pflichten- und Akzeptanzwerten zu Werten der Selbstentfaltung, die auf Zweiweg-Kommunikation, Selbstbestimmung und Sinnerfüllung in der Arbeit beruhen. Neue Anforderungen entstehen, weil unsere Wirtschaft sich in einer Umbruchsituation befindet; nichts bleibt wie es ist. Gefragt ist eine Veränderte Einstellung, die auf den Mitarbeiter als Arbeitspersönlichkeit setzt und nicht nur auf modernste Technik und das dafür erforderliche Kapital.1 Die ausschließliche Vermittlung fachlichen und berufstheoretischen Wissens ist heute nicht mehr ausreichend, sollen Mitarbeiter und Führungskräfte sinnvoll auf ihre berufliche Zukunft oder Existenz vorbereitet werden. Um die technologischen Veränderungen immer wieder bewältigen zu können, sind fachübergreifende Qualifikationen erforderlich, die eine ständige Adaption vorhandenen Wissens an neue Anforderungen ermöglichen. Neben dem nötigen Fachwissen werden Selbstständigkeit im Denken und Handeln sowie die Bereitschaft und Fähigkeit zur Kooperation, Kommunikation und Teamfähigkeit gefordert. Zudem können die rein fachlichen Qualifikationen nur dann erfolgreich eingesetzt werden, wenn sie von weiteren extrafunktionalen Qualifikationen begleitet werden. Da diese den „Schlüssel“ zu lebenslangem Lernen und damit zu beruflichem und privaten Erfolg darstellen können, werden Sie auch als Schlüsselqualifikationen bezeichnet.2 Die Manager der Zukunft haben nicht nur Fachkompetenz, sondern auch Schlüsselqualifikationen entwickelt, so dass sie über eine umfassende Handlungskompetenz verfügen.3
2. Zum Begriff der Schlüsselqualifikationen
„Schlüsselqualifikation“ – ein Begriff hat das gemacht, was er verspricht: Karriere. Keine pädagogische Lektüre, keine bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Diskussionen ohne Hinweis auf „Schlüsselqualifikationen“. Als Fortentwicklung dieser Diskussion um Veränderungen in der Aus- und Weiterbildung wurde im Jahr 1974 der Begriff der „Schlüsselqualifikation“ von dem gelernten Volkswirt und damaligen Direktor des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Dieter Mertens, zum Leben erweckt. Die Metapher der „Schlüsselqualifikationen“ diente ihm zur anschaulichen Umschreibung der zu erzielenden Fähigkeiten, auf unvorhersehbare neue Anforderungen des Arbeitsmarktes flexibel und schnell reagieren zu können.4 Ein anderer, aber dennoch durch das Postulat der benötigten Schlüsselqualifikationen mit dem „arbeitsmarktpolitischen begründeten Konzept“ verbundener Ansatz wird durch das „betriebspädagogische begründete Konzept der Schlüsselqualifikationen“ dargestellt. Anhand dessen wir argumentiert, dass es aufgrund des zunehmenden Weichens der an Taylor orientierten Arbeitszerlegung hin zu einer integrativen Verzahnung von Tätigkeiten und Aufgabenfeldern zunehmend wichtig wird, das Qualifikationsspektrum der Mitarbeiter unterer Hierarchiestufen zu erweitern, da mit eben dieser Ausweitung der Anforderungen von Arbeitsplätzen auch eine gleichgerichtete Entwicklung in Bezug auf die Qualifikationen einhergehen muss. Dies setzt voraus, dass Mitarbeiter über ein gewisses Maß an Schlüsselqualifikationen verfügen, um es ihnen zu erleichtern, Zugang zu den notwendigen Fachkenntnissen zu erlagen.5 Eine Hilfestellung zum Verständnis der Schlüsselqualifikationen liefert folgende Zusammenstellung möglicher Bedeutungen des Begriffs.6
Inhalte von Schlüsselqualifikationen:
Sie dienen der Erschließung (Schlüssel) wechselnden Spezialwissens.
Sie beinhalten kein spezielles Fachwissen, sondern eine allgemeine berufliche Leistungsfähigkeit.
Sie stellen berufs- und funktionsübergreifende Qualifikationen mit übergeordneter Bedeutung für die Bewältigung zukünftiger Aufgaben dar.
Sie sind mehr als die traditionellen „Kenntnisse“ und „Fertigkeiten“, sie beinhalten zusätzliche „Fähigkeiten“.
Sie dienen der Selbsthilfe, indem sie zum selbständigen lebenslangen Lernen befähigen.
2.1. Aufgaben von Managern
[...]
1 Vgl. R.W. Lang, Schlüsselqualifikationen S.10-16
2 Vgl. A. Lenzen, Erfolgsfaktor Schlüsselqualifikationen S.32ff.
3 Vgl. R.W. Lang, Schlüsselqualifikationen S.10-16
4 Vgl. A. Lenzen, Erfolgsfaktor Schlüsselqualifikationen S.29-30
5 Vgl. H. Beck: Schlüsselqualifikationen, S.13
6 Vgl. A. Lenzen: Erfolgsfaktor Schlüsselqualifikationen S.33
Kommentare
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden: