Die moderne Illustrierte und Regenbogenpresse - Unterschiede und Gemeinsamkeiten close

Bitte warten

Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.

Die moderne Illustrierte und Regenbogenpresse - Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Autor: Kim Thiel
Fach: Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse

Lesen Sie im E-Book



Details

Veranstaltung: Von Flugblatt bis Big Brother - Zur Geschichte modernder Massenmedien
Institution/Hochschule: Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Institut für Volkskunde)
Tags: Illustrierte, Regenbogenpresse, Unterschiede, Gemeinsamkeiten, Flugblatt, Brother, Geschichte, Massenmedien
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2001
Seiten: 19
Note: 1
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 193 KB
Archivnummer: V4390
ISBN (E-Book): 978-3-638-12723-3
Anmerkungen :
Gehört zu Volkskunde/ Europäische Ethnologie in den Bereich Medienforschung etc. In der Arbeit werden die -Brigitte- und -Das Neue Blatt- verglichen (Heftaufbau, Leserkreis) um Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Printmedien herauszuarbeiten. Zwei Abbildungen werden nicht mitgeliefert, können aber über die exakte Quellenangabe nachvollzogen werden.

Textauszug (computergeneriert)

Die moderne Illustrierte und Regenbogenpresse - Unterschiede und Gemeinsamkeiten

von Kim Thiel

INHALTSVERZEICHNIS

Vorwort 3

1. Begriffserläuterungen 3
1. 1. Begriff "Moderne Illustrierte" 3
1. 2. Begriff "Regenbogenpresse" 5

2. Geschichte 5

3. Vertrieb 7

4. Analyse anhand von Beispielen 8
4. 1. Moderne Illustrierte "Brigitte" 8
4. 1. 1. Geschichte der "Brigitte"8
4. 1. 2. Heftanalyse "Brigitte" (23/2000) 8
4. 1. 3. Leserkreis der "Brigitte" 9

4. 2. Regenbogenpresse "Das Neue Blatt" 10
4. 2. 1. Heftanalyse "Das Neue Blatt" 46/ 2000 10
4. 2. 2. Leserkreis von "Das Neue Blatt 11

4. 3. Vergleichende Zusammenfassung 12
4. 3. 1. Unterschiede 12
4. 3. 2. Gemeinsamkeiten 14

5. Fazit 15

Bibliographie 17
Anlagen 18

Vorwort

Warum ist das Thema "Moderne Illustrierte und Regenbogenpresse" so interessant für die Volkskunde? Auf dem deutschen Markt gibt es eine Fülle solcher Presseprodukte, die von vielen Menschen regelmäßig gekauft und gelesen werden, dabei stellt sich sofort die Frage, warum diese so erfolgreich sind. Doch nicht nur der Grund für die Beliebtheit wäre interessant, sondern auch die Art und Weise, wie auf die Leser eingewirkt werden kann, bzw. in welchem Maße dieses möglich ist. Außerdem, inwieweit es einen Kommunikationsprozess zwischen Leser und Macher dieser Zeitschriften gibt. Innerhalb dieser Arbeit werden vordergründig zwei Zeitschriftentypen behandelt, wobei die Regenbogenpresse eine Unterart der modernen Illustrierten darstellt. Anhand zweier Beispiele sollen beide Typen vorgestellt und miteinander verglichen werden. Im Hintergrund soll aber immer die Betrachtung des gesamten Illustriertenmarktes stehen.

1. Bergriffserläuterungen

1. 1. Begriff "Moderne Illustrierte"

Heute wird "Illustrierte" oft mit "Zeitschrift" gleichgesetzt, obwohl eigentlich ein Unterschied besteht. "Illustrierte" ist die Abkürzung für illustrierte (=bebilderte) Zeitschrift. Oftmals treten bei der Definition Schwierigkeiten auf. Wilhelm Jacob dazu:

"Obwohl im allgemeinen Sprachgebrauch Konsens darüber herrscht, was unter einer Zeitschrift zu verstehen ist, gibt es in der Wissenschaft bis heute noch keine endgültige Definition zu diesem Phänomen."

Hans A. Münster unterscheidet beispielsweise zwischen "Fachzeitschriften und Publikumszeitschriften" , fasst die verschiedenen Formen in einem Schema (Abb. 1, S. 18) zusammen und zeigt die Übergänge zu Zeitung und Buch. Das Wort Illustrierte taucht nur im Zusammenhang mit "Familienzeitschriften" auf und ist in diesem Fall sehr speziell gebraucht bzw. beschreibt eine Form des ausgehenden 19. Jahrhunderts, auf die in Kapitel 2 näher eingegangen wird.

Eine konkrete, quasi ′lexikalisierte′ Definition liefert Alphons Silbermann und unternimmt damit den Versuch eine Grundlage für den wissenschaftlichen Diskurs zu bieten.

"[Die Illustrierte ist, d. Verf.] gekennzeichnet durch vielseitigen Inhalt, breite Publikumsgeschmacksbasis u. starkes Vorherrschen von Bebilderung u. Bildberichterstattung. Massenbildpresse [= Illustrierte, d. Verf.] wird als Zeitschriftengattung definiert, die bei wöchentlicher o. vierzehntägiger Erscheinungsweise mit universeller Stoffauswahl u. dem Bild als dominierenden Aussageträger unter weitgehendem Verzicht auf aktuelle Nachrichtenübermittlung ein heterogen strukturiertes, überregional ausgedehntes Publikum zumeist unterhaltend anspricht."

Der Ausdruck universelle Stoffauswahl darf nicht falsch verstanden werden, da es sich bei Illustrierten um eine Zeitschriftengattung handelt, deren einzelne Erzeugnisse meist sehr spezielle Themen haben.

Der Zusatz "modern" kann verschieden aufgefasst werden. Nach Münster beginnt die moderne Form der Presse bereits im 18. / 19. Jahrhundert . Jacob dagegen setzt als völligen Neubeginn der deutschen Presse den November 1944, bzw. den 1. Januar 1947, da hier die erste Lizenz für eine Zeitschrift, nämlich "Der Spiegel" vergeben wurde.

Streng genommen ist der Auffassung Münsters schon zuzustimmen, da in dieser Zeit tatsächlich eine Wandlung einsetzt, welche die Presse entscheidend verändert. Aus den allgemeiner gehaltenen "Familienzeitschriften" bildeten sich langsam immer spezialisiertere Formen heraus und machten den Markt wesentlich vielfältiger.
Aber trotzdem ist im Zweiten Weltkrieg ein so gewichtiger Einschnitt zu sehen, bei dem, nach dessen Beendigung, die Alliierten mit Stilllegungen und Lizenzvergaben dem Pressemarkt durch diese Beeinflussung einen Neuanfang ermöglichten. Daher sollen in dieser Arbeit die Illustrierten behandelt werden, die nach 1947 neu oder in neuem Format wieder auf den Markt kamen.

[...]

Kommentare

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/4390/