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Autor: Christine Schlapa
Fach: Medien / Kommunikation - Interpersonale Kommunikation
Details
Institution/Hochschule: Fachhochschule Jena
Tags: Nonverbale, Kommunikation, Schulunterricht, Seminar
Jahr: 2004
Seiten: 23
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 7 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 867 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-41643-6
Textauszug (computergeneriert)
Nonverbale Kommunikation im Schulunterricht
von: Christine Schlapa
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Begriffsklärung 4
2.1 Vokale nonverbale Kommunikation 4
2.2 Nonvokale nonverbale Kommunikation 4
2.3 Nonverbale Kommunikation im weiteren Sinne 4
3 Nonvokale nonverbale Ausdrucksmittel und deren Wirkung im Unterricht 5
3.1 Mimik 5
3.2 Blickkontakt 6
3.3 Blickverhalten 7
3.4 Gestik 8
3.5 Körperhaltung 11
3.6 Proxemik 12
3.7 Körperkontakt 15
4 Schluss 17
Literaturverzeichnis 20
Abbildungsverzeichnis 21
Anhang 22
1 Einleitung
Der vom Lehrer beim Unterrichten auf den Schüler gerichtete Zeigefinger, die starrenden Augenpaare der Schüler, das Zurückweichen des Schülers mit dem Oberkörper, während der Lehrer ihm etwas erklärt – diese nonverbalen Ausdrucksmittel scheinen Nebensächlichkeiten im Schulalltag zu sein, denen kaum große Aufmerksamkeit beigemessen wird. Betrachtet man diese Kommunikationssituationen im Unterricht jedoch genauer, so fällt auf, wie sehr die nonverbale Kommunikation des Lehrers die Schüler beeinflusst und umgekehrt. Daher möchte ich in meiner Hausarbeit die Bedeutung der nonverbalen Kommunikation im Unterricht und deren Wirkung untersuchen. Dabei werde ich größtenteils auf die nonverbalen Ausdrucksmittel des Lehrers eingehen. In meiner Hausarbeit werde ich mich ausschließlich auf die Bedeutung der nonvokalen nonverbalen Kommunikation im Schulunterricht beschränken. Auch wird es mir aus Umfangsgründen nicht möglich sein, genauer auf das Thema Kommunikationshygiene einzugehen, obwohl diese im Unterricht eine wichtige Rolle spielt, um die Schüler nicht durch widersprüchliche verbale und nonverbale Signale zu verunsichern. Ferner wird es aus genanntem Grund nicht möglich sein, die Inhalts-/ Beziehungs- und Prozessaspekte der Unterrichtskommunikation zu untersuchen. Zum besseren Verständnis möchte ich, trotzdem ich mich in meiner Hausarbeit ausschließlich auf die nonvokale nonverbale Kommunikation beschränke, die Unterteilung der nonverbalen Kommunikation erklären und zusätzlich im zweiten Kapitel die Begriffe vokale nonverbale Kommunikation und nonverbale Kommunikation im weiteren Sinne beschreiben, da natürlich auch diese beiden Formen der nonverbalen Kommunikation im Unterricht eine Rolle spielen. Im dritten Kapitel meiner Hausarbeit werde ich einzeln auf die wesentlichen nonvokalen non-verbalen Ausdrucksmittel - Mimik, Blickkontakt, Blickverhalten, Gestik, Körperhaltung, Proxemik und Körperkontakt - eingehen. Ich möchte jeweils deren Wichtigkeit für die Unterrichtskommunikation und deren Wirkung zwischen den Kommunikationspartnern Lehrer und Schüler aufzeigen.
2 Begriffsklärung
Nach Rosenbusch / Schober (2004, S. 6) beschreibt der Begriff „Kommunikation“ unmittelbare Wahrnehmungs- und Wechselwirkungsprozesse zwischen Personen, die sowohl verbal als auch nonverbal erfolgen können. Zu 85 % wird in einer normalen Konversation auf nonverbaler Ebene kommuniziert (vgl. Müller 1998). Die nonverbale Kommunikation kann noch einmal unterteilt werden in die vokale nonverbale Kommunikation, die nonvokale nonverbale Kommunikation und die nonverbale Kommunikation im weiteren Sinne (vgl. ebd. S.7; Müller 1998; siehe Anhang A).
2.1 Vokale nonverbale Kommunikation
Die nonverbale Kommunikation wird als vokal bezeichnet, wenn sie mittels der Stimme erfolgt. Die vokale nonverbale Kommunikation wird auch Paralinguistik genannt. Sie kann sprachbegleitend sowie auch selbstständig auftreten. Beispiele für sprachbegleitende Paralinguistik sind die Betonung von Wörtern, das Sprechtempo, Pausen beim Reden oder die Höhe der Stimme. Lachen, Seufzen, Räuspern oder Lachen sind wiederum Beispiele für die selbstständig auftretende Form der Paralinguistik (vgl. Rosenbusch / Schober 2004, S. 6; Meyer / Paradies 2002,S. 23).
2.2 Nonvokale nonverbale Kommunikation
Der Begriff „Körpersprache“ wird oft mit der nonverbalen Kommunikation allgemein gleich-gesetzt. Jedoch bezeichnet „Körpersprache“ in Wirklichkeit nur die nonvokale nonverbale Kommunikation. Zu dieser gehören beispielsweise die Mimik, Blickkontakt, Blickverhalten, Gestik, Körperhaltung, Proxemik und Körperkontakt (vgl. Rosenbusch / Schober 2004, S. 6.; Büeler 2000, S. 24).
2.3 Nonverbale Kommunikation im weiteren Sinne
Die nonverbale Kommunikation im weiteren Sinne umfasst die nonverbalen Signale durch Artefakte. Artefakte können beispielsweise die Kleidung, die Frisur, der Schmuck oder der Geruch einer Person sein (vgl. Rosenbusch / Schober 2004, S. 6, siehe Anhang A).
3 Nonvokale nonverbale Ausdrucksmittel und deren Wirkung im Unterricht
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