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Scholary Paper (Seminar), 2003, 17 Pages
Author: Sylvia Hadjetian
Subject: German - German as a Foreign Language / Second Language
Details
Institution/College: University of Regensburg (Germanistik - DaF)
Tags: Modalverben, Deutschen, Französischen, Kontrastive, Linguistik
Year: 2003
Pages: 17
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 12 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-41699-3
ISBN (Book): 978-3-638-80235-2
File size: 347 KB
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Abstract
Inhaltsverzeichnis 1. Die Modalverben im Deutschen 1.1 Der Gebrauch der Modalverben im Deutschen 1.1.1 Dürfen 1.1.2 Können 1.1.3 Mögen 1.1.4 Sollen 1.1.5 Wollen 1.1.6 Müssen 2. Die Modalverben im Französischen und ihre Bedeutungen 2.1 Allgemeines zu den Modalverben im Französischen 2.2 Der Gebrauch der Modalverben im Französischen 2.2.1 Devoir 2.2.2 Il faut 2.2.3 Pouvoir 2.2.4 Savoir 2.2.5 Vouloir 3. Die Gegenüberstellung der deutschen und französischen Modalverben 3.1 Dürfen 3.2 Können 3.3 Mögen 3.4 Sollen 3.5 Wollen 3.6 Müssen 4. Die Verneinung der französischen Modalverben 5. Besonderheiten der französischen Modalverben 5.1 Imperfekt und Perfekt bei devoir und pouvoir 5.2 Devoir im Imperfekt mit Infinitiv 6. Schwierigkeiten und Unterschiede zum Deutschen Bibliographie
Excerpt (computer-generated)
Universität Regensburg, Institut für Germanistik
Deutsch als Fremdsprache Kurs: Kontrastive Linguistik
Modalverben Deutsch - Französisch
von: Sylvia Hadjetian
Inhaltsverzeichnis
1. Die Modalverben im Deutschen S. 3
1.1 Der Gebrauch der Modalverben im Deutschen S. 3
1.1.1 Dürfen S. 3
1.1.2 Können S. 4
1.1.3 Mögen S. 4
1.1.4 Sollen S. 5
1.1.5 Wollen S. 6
1.1.6 Müssen S. 7
2. Die Modalverben im Französischen und ihre Bedeutungen S. 7
2.1 Allgemeines zu den Modalverben im Französischen S. 8
2.2 Der Gebrauch der Modalverben im Französischen S. 9
2.2.1 Devoir S. 9
2.2.2 Il faut S. 10
2.2.3 Pouvoir S. 10
2.2.4 Savoir S. 10
2.2.5 Vouloir S. 10
3. Die Gegenüberstellung der deutschen und französischen Modalverben S. 11
3.1 Dürfen S. 11
3.2 Können S. 11
3.3 Mögen S. 12
3.4 Sollen S. 12
3.5 Wollen S. 13
3.6 Müssen S. 14
4. Die Verneinung der französischen Modalverben S. 14
5. Besonderheiten der französischen Modalverben S. 15
5.1 Imperfekt und Perfekt bei devoir und pouvoir S. 15
5.2 Devoir im Imperfekt mit Infinitiv S. 15
6. Schwierigkeiten und Unterschiede zum Deutschen S. 16
Bibliographie
1. Die Modalverben im Deutschen
Modalverben sind Verben, die in Verbindung mit dem reinen Infinitiv1 eines Verbs gebraucht und ohne die Präposition „zu“ an das Verb angeschlossen werden2. Sie werden auch als „Hilfsverben“ bezeichnet. Es handelt sich um Verben, die in Bezug auf andere Verben, d.h., auf Infinitive, modal modifizierend wirken. Durch sie kann der Sprecher eine Erlaubnis, Obligation, Fähigkeit, Neigung usw. des Subjekts ausdrücken.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit folgenden Modalverben: dürfen, können, mögen, sollen, wollen und müssen. In manchen Grammatiken zählen auch die Verben haben, sein und brauchen3 und werden, bleiben, pflegen, scheinen und einige andere zu den Modalverben4. Modalverben bilden mit dem Infinitiv eine Modalklammer. Das finite Verb, auch „Vorverb“ genannt, ist das Modalverb und das infinite Verb bzw. Nachverb der Infinitiv. Zu Modalverben lassen sich weder Imperativ- noch Passivformen bilden5. Zu allen Verben gibt es Hauptverben mit teilweise anderen Bedeutungen. Beispiel: Ich mag Fußball. Die Aussage des Satzes ist, dass dem Subjekt des Satzes Fußball gefällt bzw. mag. Der Satz stellt eine Tatsache dar, normalerweise mag also das Subjekt Fußball. Im Satz: Ich mag Fußball spielen hat das Subjekt des Satzes momentan Lust, Fußball zu spielen, der Kontext spielt dabei oft eine wichtige Rolle.
1.1 Der Gebrauch der Modalverben im Deutschen
Je nach vorliegender Beziehung zwischen Sprecher und Satzaussage wird ein Modalverb objektiv oder subjektiv gebraucht 6. Beispiel: Paula will dabei sein. Dieser Satz ist ein Beispiel für den objektiven Gebrauch von Modalverben. Es wird eine Tatsache ausgedrückt. Im Satz Paula will dabei gewesen sein liegt ein subjektiver Gebrauch vor, auch „epistemischer“7 Gebrauch genannt. Der Sprecher drückt eine persönliche Stellungnahme aus.
1.1.1 Dürfen
Wenn das Modalverb dürfen objektiv gebraucht wird, drückt es eine Möglichkeit, Berechtigung bzw. Erlaubnis aus 8. Im Satz Sie dürfen gerne rauchen wird mit dürfen die Erlaubnis zum Rauchen gegeben. Falls in einem Satz dürfen mit einer Negation auftritt, handelt es sich um ein Verbot. Beispiel: Sie dürfen hier nicht rauchen. Durch die Verneinung ändert sich die Aussage des Satzes, aus der Erlaubnis wird ein Verbot. Durch den subjektiven Gebrauch des Verbs wird eine Vermutung des Sprechers ausgedrückt9. Beispiel: Eva dürfte jetzt zufrieden sein. Der Sprecher glaubt, dass seine Aussage stimmt, was aber nicht bewiesen ist, da sie nur auf der Meinung des Sprechers basiert. Im Satz Wir dürfen nicht vergessen, uns bei unseren Freunden zu bedanken handelt es sich um eine Notwendigkeit10.
1.1.2 Können
Beim objektiven Gebrauch des Modalverbs können wird eine Möglichkeit oder Fähigkeit dargestellt 11. Im Satz Man kann dort schwimmen, das Wasser ist warm genug wird mit können die momentane Möglichkeit zu schwimmen ausgedrückt, da das Wasser zu diesem Zeitpunkt warm ist. Die Möglichkeit des Schwimmens ist also beschränkt. Bei Er kann jetzt schon schwimmen, seine Tante hat es ihm beigebracht handelt es sich um die Fähigkeit des Schwimmens allgemein. Das Subjekt des Satzes kann immer schwimmen, da es das Schwimmen gelernt hat. Mit diesem Modalverb kann auch, wie mit dürfen12, eine Erlaubnis ausgedrückt werden13. Beispiel: Er kann ins Kino gehen. Das Verb kann kann hier durch darf ersetzt werden. Wird können subjektiv gebraucht, drückt es eine vage Vermutung bzw. eine Annahme aus14. Beispiel: Sie kann daran gedacht haben. Noch größerer Zweifel wird durch den Konjunktiv II ausgedrückt: Sie könnte daran gedacht haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Subjekt daran gedacht hat, ist viel geringer als im ersten Beispielsatz mit kann im Indikativ.
1.1.3 Mögen
[...]
1 Vgl. Schulz, S. 72.
2 Vgl. Drosdowski, S. 95.
3 Vgl. ibid., S. 106.
4 Vgl. Schulz, S. 73.
5 Vgl. Drosdowski, S. 95.
6 Vgl. Lühr, S. 97.
7 Ibid., S. 97.
8 Vgl. Drosdowski, S. 96f.
9 Vgl. ibid., S. 97.
10 Vgl. ibid., S. 98.
11 Vgl. ibid, S. 95.
12 Vgl. Lühr, S. 98.
13 Vgl. Drosdowski, S. 96.
14 Vgl. ibid. S. 96.
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