Kurzhubhonen und mechanische Rauhtiefenmessung close

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Details

Kategorie: Studienarbeit
Jahr: 2002
Seiten: 32
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 12  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 2437 KB
Archivnummer: V44143
ISBN (E-Book): 978-3-638-41796-9
ISBN (Buch): 978-3-638-72774-7
Anmerkungen :
Diese umfassende Arbeit gibt einen umfassenden Einblick auf wissenschaftlicher Basis in das Verfahren Aussenkurzhubhonen und in die mechanische Rauhtiefenmessung. An Hand von detaillierten Versuchen wird es anschaulich nachvollziehbar gemacht, anschließend diskutiert und erklärt.

Zusammenfassung / Abstract

Honen ist spanen mit geometrisch unbestimmten Schneiden. Die Werkzeuge mit gebundenem Korn führen dabei eine Schnittbewegung in zwei Richtungen durch, so dass sich die Arbeitsspuren überkreuzen. Zwischen Werkzeug and Werkstück besteht meistens eine Flachenberührung an der die Bearbeitung stattfindet. Durch ihre typische Textur, im Gegensatz zum Polieren, stellt das Honen ein ideales Verfahren dar, Oberflächen herzustellen, die optimale Schmier- und Gleiteigenschaften aufweisen. Der Honprozess dient aber auch zur Erhöhung der Rundheit, des Traganteils, der Maßhaltigkeit. Die Geschwindigkeitskomponenten bestimmen beim Honen die Geometrie der fertigen Oberflächentopographie. Bei dem aufgezeigten und detailliert beschriebenen Versuch kann man sehr schön den Einfluss der Parameter von der realen Seite (Messwerte) und der Hypothese (gerechnete Werte) in Hinblick auf den Traganteil und der Rauhigkeit vergleichen.

Textauszug (computergeneriert)

FH Konstanz
Maschinenbau
Technologie der Fertigungsverfahren 2

Außen- Kurzhubhonen und mechanische Rauhtiefenmessung

eingereicht von:
Michael Reichel

 

Inhaltsverzeichnis

1 Theoretische Zusammenhänge ... 4
1.1 Stellenwert unter den verschieden Fertigungsverfahren ... 4
1.2 Das Honen ... 5
1.2.1 Die verschiedenen Honverfahren ... 5
1.2.2 Das Kurzhubhonen ... 6
1.2.2.1 Funktionsweise ... 6
1.2.2.2 Honsteine ... 7
1.2.2.3 Kühl- und Schmiermittel ... 8
1.2.2.4 Verwendungen/Einsatzgebiete ... 8
1.3 Oberflächenmessung ... 9
1.3.1 Verfahren ... 10
1.3.1.1 Mechanisch ... 10
1.3.1.1.1 Maschinen ... 13
1.3.1.1.2 Messtaster ... 14
1.3.1.2 Optisch ... 15

2 Aufgabenstellung ... 16
2.1 Berechnung von Rz und t ... 16
2.2 Berechnen der Durchmesserdifferenz  ... 16
2.3 Drehzahleinfluss 16
2.4 Erläuterung der Phasenverschiebung ... 16
2.5 Berechnung des Überschneidungswinkels ... 16
2.6 Zusammenfassung und Diskussion ... 16

3 Versuch ... 17
3.1 Versuchsaufbau ... 17
3.1.1 Honen ... 17
3.1.2 Rauhigkeit ... 19
3.2 Versuchsbeschreibung ... 20
3.3 Versuchsergebnisse ... 20
3.3.1 Kenndaten ... 20
3.3.2 Gemessene Werte und deren graphische Darstellung ... 21
3.3.2. Rauhtiefe ... 21
3.3.2.2 Traganteil ... 22
3.3.3 Gerechnete Werte und deren graphische Darstellung ... 23
3.3.3.1 Rauhtiefe ... 23
3.3.3.2 Traganteil ... 23
3.3.4 Durchmesserdifferenz ∆ di ... 24
3.3.5 Einfluss der Drehzahl auf das Honergebnis ... 24
3.3.6 Phasenverschiebung und Bewegungsabläufe ... 25
3.3.6.1 Berechnung der maximalen Geschwindigkeit ... 25
3.3.6.2 Berechnung der maximalen Beschleunigung ... 26
3.3.6.3 Erklärung der Phasenverschiebung ... 26
3.3.6.4 Überschneidungswinkel ... 28

4 Zusammenfassung und Diskussion ... 29

5 Literaturverzeichnis

 

1 Theoretische Zusammenhänge
1.1 Stellenwert unter den verschieden Fertigungsverfahren

Wie aus Abbildung 1 ersichtlich werden die Fertigungsverfahren in 6 Hauptgruppen eingeteilt. Bei den einzelnen Hauptgruppen können Form und Zusammenhalt des Werkstoffs verändert werden.


Aus Darstellungsgründen sind die Abbildungen nur in der Kaufversion enthalten!

1.2 Das Honen

Honen ist Spanen mit geometrisch unbestimmten Schneiden. Die Werkzeuge mit gebundenem Korn fuhren dabei eine Schnittbewegung in zwei Richtungen durch, so dass sich die Arbeitsspuren überkreuzen. Zwischen Werkzeug and Werkstück besteht meistens eine Flachenberührung an der die Bearbeitung stattfindet.

1.2.1 Die verschiedenen Honverfahren

Wie aus Abbildung 2 ersichtlich werden sie wiederum in 6 Haupthonverfahren eingeteilt.

Wichtiger ist jedoch die Unterteilung in Langhubhonen, Kurzhubhonen und Bandhonen. Die Unterschiede der Verfahren ergeben sich daraus, dass die Schnittbewegung entweder langhubig über die ganze Werkstucklange läuft oder kurzhubig durch Schwingungen mit wenigen Millimetern Schwingweite erzeugt wird.

Es entsteht ihre typische „Textur“.

Durch Kurzhubhonen können viele Werkstückformen bei Wellen bearbeitet werden. In der Regel handelt es sich beim Honen um die Erzeugung einer Endform am Werkstück mit geringer Rauheit und großer Maß- and Formgenauigkeit. Es wurden jedoch auch Arbeitsweisen entwickelt, mit denen sich größere Bearbeitungen bei nennenswerten Zeitspanungsvolumen durchfuhren lassen. Eine Honbearbeitung wird oft unterteilt in Vorhonen mit größerem Werkstoffabtrag, Zwischenhonstufen und Fertighonen zur Erzielung der Endform mit der verlangten Formgenauigkeit und Oberflachengute.

1.2.2 Das Kurzhubhonen

Bekannt auch unter der Bezeichnung Feinhonen, Superfinish, Feinziehen oder Schwingschleifen.

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