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Autor: B.A. Mario Müller
Fach: Medien / Kommunikation - Fachkommunikation, Sprache
Details
Institution/Hochschule: Universität Erfurt (Sprachenzentrum)
Tags: Charakterisierung, Vergleich, Kommunikationsformen, Texte, Seminar
Jahr: 2001
Seiten: 11
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 2 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 191 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-41801-0
ISBN (Buch): 978-3-638-75040-0
Die Hausarbeit befasst sich mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten, Vor- und Nachteilen sowie den Wirkungen frei gesprochener und vorgelesener Texte und deren Mischformen in Radio und Fernsehen.
Zusammenfassung / Abstract
„Kommunikation“ ist eines des wichtigsten Schlagwörter unserer Zeit. Verschiedenste Medien bringen den weltweiten Gedankenaustausch in Fahrt, mittels immer neuer Techniken kommuniziert man über große Distanzen miteinander, und immer mehr Menschen, die sich sowieso schon lange nichts mehr zu sagen haben, tun dies heutzutage per Handy. Möchte man jedoch einer oder mehreren Personen direkt oder über ein audiovisuelles Medium etwas mitteilen, so steht man immer wieder vor der Frage: Wie sag‘ ich’s am besten? Schreibe ich meine Gedanken auf und lege meine ganze Kraft ins ausdrucksstarke Vorlesen oder formuliere ich frei und ohne Manuskript, was mir auf der Seele brennt? Sicherlich kommt es auf den Anlass an, aber auch die Mentalität der Person, die etwas sagen will, spielt eine Rolle. Die vorliegende Arbeit gibt einen vergleichenden Überblick über die unterschiedlichen Kommunikationsformen des freien Äußerns und des gelesenen Textes. Zur genauen Unterscheidung der beiden beteiligten Parteien wird derjenige, der etwas vorträgt, im Folgenden als „Kommunikator“ bezeichnet, während derjenige, welcher das audiovisuell vom Kommunikator auf ihn Einwirkende aufnimmt, „Rezipient“ genannt wird. Die Grundlage für meine Erörterung basiert weitgehend auf eigenen Überlegungen und Erfahrungen, die ich teilweise auch durch die Mitarbeit bei einem landesweiten Radiosender sammeln konnte, sowie auf Recherche in Büchern des Sprechwissenschaftlers Stefan Wachtel.
Textauszug (computergeneriert)
Universität Erfurt
Sprachenzentrum
Seminar: „Mediensprechen I“
Charakterisierung und Vergleich der Kommunikationsformen
„gelesene Texte“ und „freie Äußerungen“
eingereicht von:
Mario Müller
Wintersemester 2000/2001
Inhalt
1. EINLEITUNG ... 3
2. AUSGANGSSITUATION
2.1 Kommunikator und Rezipienten ... 3
2.2 Selbstgespräch ... 3
2.3 Vertrautes Publikum ... 4
2.4 Fremdes Publikum ... 4
3. GELESENE TEXTE
3.1 Konzentration auf den Lesetext ... 4
3.2 Wirkung auf Kommunikator und Rezipient ... 5
3.3 Fremde und selbst verfasste Texte ... 5
3.4 Weitere Vor- und Nachteile gelesener Texte ... 6
4. FREIE ÄUßERUNGEN
4.1 Konzentration auf die Präsentation ... 7
4.2 Wirkung auf Kommunikator und Rezipient ... 7
4.3 Weitere Vor- und Nachteile freier Äußerungen ... 7
5. MISCHFORMEN
5.1 Radio ... 8
5.2 Fernsehen ... 9
6. RESÜMEE ... 9
7. LITERATURVERZEICHNIS ... 11
1. Einleitung
„Kommunikation“ ist eines des wichtigsten Schlagwörter unserer Zeit. Verschiedenste Medien bringen den weltweiten Gedankenaustausch in Fahrt, mittels immer neuer Techniken kommuniziert man über große Distanzen miteinander, und immer mehr Menschen, die sich sowieso schon lange nichts mehr zu sagen haben, tun dies heutzutage per Handy. Möchte man jedoch einer oder mehreren Personen direkt oder über ein audiovisuelles Medium etwas mitteilen, so steht man immer wieder vor der Frage: Wie sag‘ ich’s am besten? Schreibe ich meine Gedanken auf und lege meine ganze Kraft ins ausdrucksstarke Vorlesen oder formuliere ich frei und ohne Manuskript, was mir auf der Seele brennt? Sicherlich kommt es auf den Anlass an, aber auch die Mentalität der Person, die etwas sagen will, spielt eine Rolle.
Die Grundlage für meine Erörterung basiert weitgehend auf eigenen Überlegungen und Erfahrungen, die ich teilweise auch durch die Mitarbeit bei einem landesweiten Radiosender sammeln konnte, sowie auf Recherche in Büchern des Sprechwissenschaftlers Stefan Wachtel.
Die Grundlage für meine Erörterung basiert weitgehend auf eigenen Überlegungen und Erfahrungen, die ich teilweise auch durch die Mitarbeit bei einem landesweiten Radiosender sammeln konnte, sowie auf Recherche in Büchern des Sprechwissenschaftlers Stefan Wachtel.
2. Ausgangssituation
2.1 Kommunikator und Rezipienten
Zunächst einmal sollte man sich bewusst machen, in welch verschiedenen Situationen man einen Text vorlesen bzw. eine freie Äußerung in den Raum stellen kann. Von der Situation, in welcher sich der Kommunikator befindet und von der, in welcher sich die Rezipienten befinden, so welche vorhanden sind, ist es abhängig, wie ein Text geäußert wird und wie er aufgenommen wird. Im Folgenden seien drei Grundsituationen beschrieben, denen zahlreiche weiter differenzierte Situationen zugeordnet werden können.
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