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Zertifizierung - Probleme und Chancen

Termpaper, 2002, 15 Pages
Author: Ivonne Völlmecke
Subject: Economics / Business: Supply, Production, Logistics

Details

Event: Klein- u. mittleres Management
Institution/College: University of Applied Sciences Mainz (BWL)
Tags: Qualitätsmanagement
Category: Termpaper
Year: 2002
Pages: 15
Grade: 1,7
Language: German
Archive No.: V4417
ISBN (E-book): 978-3-638-12737-0

File size: 171 KB
Notes :
Diese Hausarbeit zeigt gut strukturiert die Probleme und Chancen einer Zertifizierung aus interner und externer Sicht sowie den Kostenfaktoren. Beispiele orientieren sich an der Normengruppe DIN EN ISO 9000 ff.



Excerpt (computer-generated)

Zertifizierung - Probleme und Chancen

von Ivonne Völlmecke

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in die Arbeit 1

2. Die Zertifizierung im Blickpunkt 1

2.1. Definition und Grundgedanken 1

2.2. Gründe und Chancen 2
2.2.1. Externe Sicht 2
2.2.2. Interne Sicht 3

2.3. Kritikpunkte 4
2.3.1. Externe Punkte 4
2.3.2. Interne Punkte 4

2.4. Kostenfaktoren 5
2.4.1. Externe Kosten 5
2.4.2. Interne Kosten 6

3. Der Weg bis zur Zertifizierung 6

4. Resümee 7

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Übersicht über verschiedene Bereiche der Zertifizierungen 10

Abbildung 2: Der Weg zur Zertifizierung eines Qualitätsmanagementsystems 11

1. Einführung in die Arbeit

Es ist schon bemerkenswert: Wer heute in Wirtschaftskreisen von Qualität und der Steuerung qualitätsrelevanter Prozesse spricht, denkt zugleich an DIN EN ISO 9000. Eine Norm ist zum Synonym geworden für ein neues Qualitätsverständnis. Kaum eine Firma, die Seriosität und Kompetenz nach außen darstellen will, kann sich heutzutage einer Zertifizierung entziehen.
Diese Normengruppe bietet Handlungsanweisung bei der Unternehmensführung. Sie wurde in den 80er und 90er Jahren von mehreren zehntausend Unternehmen in Deutschland zur Basis für den Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems genommen, das meist auch extern auditiert und zertifiziert wurde.
Die Orientierung an der DIN EN ISO 9000 ff. begann in Großunternehmen und setzte sich dann quer durch alle Branchen und Unternehmensgrößen durch.

Im ersten Kapitel der vorliegenden Arbeit steht die Zertifizierung im Blickpunkt. Dabei werden Grundgedanken beschrieben, Gründe und Chancen kritisch betrachtet. Diverse Kostenfaktoren sowie Kritikpunkte, die vor und nach Einführung eines Qualitätsmanagementsystems auftreten, werden im Anschluss untersucht.
Darauf aufbauend folgt eine Beschreibung der verschiedenen Stationen auf dem Weg zur Zertifizierung.
Abschließend erfolgt im Resümee eine Zusammenfassung dieser Arbeit.

Die einzelnen Bereiche werden mit Beispielen verdeutlicht. Vereinzelt werden Erfahrungen von der Firma Kuss Gesamtelektrik GmbH aus Soest herangeführt. Die Firma hat 60 Mitarbeiter und besitzt ihre Kerngeschäftsfelder im Bereich der Errichtung von Brand- und Einbruchmeldeanlagen .

2. Die Zertifizierung im Blickpunkt

Die Zertifizierung wird im Folgenden unter den Gesichtpunkten: Definition und Grundgedanken, Gründe und Chancen, Kritikpunkte und dem Kostenfaktor, näher in Betracht genommen.

2.1. Definition und Grundgedanken
Die Definition des Wortes - Zertifizierung - bedeutet "beglaubigen, bescheinigen". Speziell bedeutet es auch "das Verfahren bzw. das Ergebnis des Verfahrens, bei dem einem Unternehmen bestätigt

wird, dass es über ein Qualitätsmanagementsystem verfügt." Diese Bestätigung, sprich die Aushändigung eines Zertifikates, wird von Zertifizierungsgesellschaften durchgeführt. Für welche Bereiche sich Firmen zertifizieren lassen können, zeigt überblicksartig Abbildung 1 im Anhang.

Ein Zertifikat kann in folgenden drei Punkten zum Abbau indifferenter Ansichten beitragen:
Ø Information: Auskunft über Qualitätspotential des betrachteten Unternehmens
Ø Garantie: Garantiert ein Mindestmaß an funktionsfähiger Qualitätssicherung
Ø Reputation: Risikominimierung aus subjektiver Sicht, wenn Käufer das Zertifikat als Hinweis auf Qualitätsfähigkeit interpretiert
Ergänzend ist noch zu erwähnen, dass ein Zertifikat niemals direkte Auskünfte über den potentiellen Erfüllungsgrad geben kann, denn bei einer Produkt- oder Dienstleistungsauswahl herrschen immer subjektive Präferenzen vor.

2.2. Gründe und Chancen
Gründe und Chancen, die für eine Zertifizierung sprechen, sind vielfältig. Dabei ist zunächst eine Unterteilung in eine externe und interne Sicht sinnvoll.
2.2.1 Externe Sicht
Transparenz am Markt:
Bei der Vielzahl verschiedener Anbieter ist es für den Endverbraucher oft schwierig, sich eine transparente Marktübersicht zu erhalten. Der Preis als einziger Bestimmungsfaktor über die Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung hat heutzutage keine Aussagekraft mehr, da sehr mannigfaltige und intransparente Angebote auf dem Markt vorherrschen. Ein Zertifikat stärkt das Vertrauen in die Arbeit des Unternehmens. Somit hebt man sich von Mitbewerbern ab und kann ggf. neue Kunden und Märkte erschließen. Auf den Verbraucher kann die Auszeichnung als eine positive (Kauf-) Entscheidungshilfe wirken.
Im "B-to-B" Bereich ist das Zertifikat, insbesondere im Hinblick auf einen immer stärker zusammenwachsenden europäischen Markt, von besonderer Bedeutung.

Indirekter Zwang:
Ein weiterer Grund ist auch die Forderung von Dachverbänden nach einer Zertifizierung als Voraussetzung zur Erlangung von z.B. Hersteller- oder Errichterzulassungen. In diesem Zusammenhang sei kritisch anzumerken, dass viele Dachverbände sehr eigennützig handeln. Sie besitzen selbst Zertifizierungsstellen und finanzieren diese durch die Forderung nach einem Zertifikat.

Für eine Zertifizierung sprechen des weiteren auch die dadurch resultierenden und besseren Vertriebsargumente.

[...]


Comments

Markus Waldinger
21.05.2005 23:53:06
Recht Oberflächlich
+ geeignet um einen Eindruck von der Thematik zu bekommen. - Nicht geeignet, um daraus zu zitieren. - Die Thematik wird nur sehr oberflächlich behandelt. - Text wirkt stark "gedehnt", um Seitenzahl zu erreichen
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