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Autor: Ulli Boldt
Fach: Wirtschaft - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
Details
Institution/Hochschule: Technische Fachhochschule Wildau
Tags: Unternehmen, Organisation, Unternehmensplanung
Jahr: 2001
Seiten: 16
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 6 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 158 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-41894-2
ISBN (Buch): 978-3-640-11517-4
Zusammenfassung / Abstract
Der ständige Wandel der Umwelt, der Ökonomischen Verhältnisse und des Marktes zwingt Unternehmen in zunehmenden Maße die Unternehmen , ihr Unternehmen auch als lernende Organisation zu organisieren bzw. den Wandel im Unternehmen dauerhaft zu gestalten. Bereits seit Jahrzehnten haben sich deshalb zahlreiche Denkschulen und Lehrmeinungen zu diesem Thema entwickelt. Aufgrund der Fülle der Meinungen kann hier nur eine Auswahl der Theorien und Modelle dargestellt werden. Die hier erläuterten Meinungen geben jedoch durchaus einen repräsentativen Einblick in die Vielfalt der Denkansätze.
Textauszug (computergeneriert)
Das Unternehmen als lernende Organisation
von: Ulli Boldt
Gliederung
1. Einleitung S.1
2. Theorien und Denkmodelle S.1
2.1 Die Theorie vom March und Olsen S.1
2.2 Organisationeles Lernen nach Agaris & Schön S.4
2.3 Ideen und Ansätze von Senge S.8
3. Praktische Ansätze zum Organisatorischem Lernen S.10
3.1 Informationsselektion S.10
3.2 Informationsinterpretation S.11
3.3 Der Lernprozess im engeren Sinne S.12
3.4 Lernen aus Fehlern S.13
3.5 Lernen in Projekten S.14
4. Fazit S.15
I. Einleitung
Der ständige Wandel der Umwelt, der Ökonomischen Verhältnisse und des Marktes zwingt Unternehmen in zunehmenden Maße die Unternehmen , ihr Unternehmen auch als lernende Organisation zu organisieren bzw. den Wandel im Unternehmen dauerhaft zu gestalten. Bereits seit Jahrzehnten haben sich deshalb zahlreiche Denkschulen und Lehrmeinungen zu diesem Thema entwickelt. Aufgrund der Fülle der Meinungen kann hier nur eine Auswahl der Theorien und Modelle dargestellt werden. Die hier erläuterten Meinungen geben jedoch durchaus einen repräsentativen Einblick in die Vielfalt der Denkansätze.
II. Theorien und Denkmodelle
1. Die Theorie von March und Olsen
In dem Werk „ Die Unsicherheit der Vergangenheit“ March und Olsen : Die Unsicherheit der Vergangenheit , Organisationales Lernen unter Ungewissheit, Wiesbaden 1990 stellen March und Olsen das Wahlverhalten von Organisationen dar . Nach ihrer Theorie finden Lernprozesse in Unternehmen in der Regel nicht auf der Basis rationaler Abwägungen statt und sind deshalb mit den üblichen Lernmodellen nicht darstellbar und erklärbar.
Grundlage ihres Modells bilden die individuellen Wahrnehmungen der Mitarbeiter eines Unternehmens. Resultierend auf deren Wahrnehmungen nehmen diese Personen Unterschiede zwischen der gewünschten und wahrgenommenen Welt fest. Dies führt nach March und Olsen zu veränderten Handlungen der Mitarbeiter des Unternehmens, welches in ihrer Gesamtheit dann zu organisationalen Handlungen führt (March und Olsen, S. 376). Dieses Konzept nannten Sie den „vollständigen Zyklus des Wahlverhaltens“. Dieses Konzept beinhaltet vier Stufen, die ähnlich einem Regelkreis miteinander verknüpft sind:
1. Stufe
In der ersten Stufe finden aufgrund individueller Überzeugungen der Mitarbeiter ganz bestimmte Handlungen der einzelnen Personen statt. Diese grundsätzlichen Überzeugungen der Mitarbeiter resultieren aus den Wahrnehmungen, den grundsätzlichen Sichtweisen und Vorlieben.
2. Stufe
In der zweiten Stufe resultieren aus der Vielzahl der individuellen Handlungen der Mitarbeiter des Unternehmens organisationale Handlung. Letzten Endes sind organisationale Handlungen im Verständnis von March und Olsen nur die Gesamtheit aller individuellen Handlungen der Mitarbeiter des Unternehmens.
3. Stufe
In der dritten Stufe finden auf Grund des organisationalen Verhaltens des Unternehmens zahlreiche Umweltreaktionen statt So reagieren zum Beispiel die Kunden des Unternehmens in vielfältiger Weise auf die Handlungen des Unternehmens. Dies führt damit auch zu Veränderungen in der Umwelt der Organisation.
4. Stufe
Aufgrund der vielfältigen Umweltreaktionen finden in der vierten Stufe zahlreiche neue Meinungen und Überzeugungen bei den einzelnen Mitarbeitern des Unternehmens statt. Die zahlreichen Reaktionen von außen führen zu veränderten Wahrnehmungen, welche in der Folge auch grundsätzliche Wahrnehmungsmuster verändern.
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