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Einfluss der Gefühle auf soziale Lernprozesse - Wie können Gefühle als Unterrichtsthema in Szene gesetzt werden?

Hauptseminararbeit, 2004, 18 Seiten
Autor: Simone Hummert
Fach: Sachunterricht, Heimatkunde (Grundschulpädagogik)

Details

Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2004
Seiten: 18
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 10  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V44490
ISBN (E-Book): 978-3-638-42079-2
ISBN (Buch): 978-3-638-59667-1
Dateigröße: 238 KB

Zusammenfassung / Abstract

In dieser Arbeit wird der Einfluss von Gefühlen auf soziale Lernprozesse behandelt, die für die Grundschüler von Bedeutung sind. Die Wahrnehmung von Verschiedenheit im Schulalltag und die Achtung für alle Menschen ist eine Grundvoraussetzung für ein tolerantes Klassenklima und im täglichen Umgang mit Mitmenschen. Das Erkennen von Interessenlagen und das Eintreten eigener Interessen sind für soziale Lernprozesse wichtig, da Gefühle darauf Einfluss nehmen und sie Kompetenzen fördern. Bevor ich auf das eigentliche Thema der Arbeit eingehe, wie das Unterrichtsthema "Gefühle" in Szene gesetzt werden kann, muss geklärt werden, was Gefühle eigentlich sind und welche Funktion sie haben. Erst im Anschluss kann auf verschiedene Praxisbeispiele eingegangen werden, die näher erklärt werden sollen. Da es sich in manchen Klassenstufen als schwierig herausstellt, wie an das Thema herangeführt werden kann, sollen Praxisbeispiele Anregungen geben. Des Weiteren soll die Situation der Schüler erläutert werden, die sich durch Farben in Bildern und Äußerungen bemerkbar machen. Im Anschluss werden Einflüsse auf soziale Lernprozesse dargestellt, die für die Schüler für einen positiven Lernerfolg von Bedeutung sind. In diesem Abschnitt wird die Wichtigkeit von Gefühlen und Emotionen noch einmal verdeutlicht und dargestellt. Die Arbeit wird durch eine Reflexion und ein kurzes Resümee abgerundet.


Textauszug (computergeneriert)

Hochschule Vechta

Sozialwissenschaftlicher Bereich – Einführung Tg H5

Einfluss der Gefühlen auf soziale Lernprozesse
Wie können Gefühle als Unterrichtsthema in Szene gesetzt werden?

eingereicht von

Simone Hummert

Sommersemester 2004

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung ... 1

2. Was sind Gefühle und ihre Funktionen? ... 2

3. Praxisbeispiele für den Unterricht ... 5
3.1 Gefühlskiste ... 5
3.2 Gefühlsanzeiger ... 6
3.3 Kinderbuch „Der kleine rosarote Elefant" ... 7
3.4 Steckbrief ... 8
3.4.1 Vorbereitung und Durchführung ... 8
3.4.2 Auswertung ... 9
3.4.3 Interpretation ... 11

4. Allgemeine Einflüsse auf soziale Lernprozesse ... 13

5. Zusammenfassung ... 15

6. Literaturverzeichnis ... 16

 

1. Einleitung

In dieser Arbeit wird der Einfluss von Gefühlen auf soziale Lernprozesse behandelt, die für die Grundschüler von Bedeutung sind. Die Wahrnehmung von Verschiedenheit im Schulalltag und die Achtung für alle Menschen ist eine Grundvoraussetzung für ein tolerantes Klassenklima und im täglichen Umgang mit Mitmenschen. Das Erkennen von Interessenlagen und das Eintreten eigener Interessen sind für soziale Lernprozesse wichtig, da Gefühle darauf Einfluss nehmen und sie Kompetenzen fördern.

Bevor ich auf das eigentliche Thema der Arbeit eingehe, wie das Unterrichtsthema „Gefühle“ in Szene gesetzt werden kann, muss geklärt werden, was Gefühle eigentlich sind und welche Funktion sie haben. Erst im Anschluss kann auf verschiedene Praxisbeispiele eingegangen werden, die näher erklärt werden sollen. Da es sich in manchen Klassenstufen als schwierig herausstellt, wie an das Thema herangeführt werden kann, sollen Praxisbeispiele Anregungen geben. Des Weiteren soll die Situation der Schüler erläutert werden, die sich durch Farben in Bildern und Äußerungen bemerkbar machen.
Im Anschluss werden Einflüsse auf soziale Lernprozesse dargestellt, die für die Schüler für einen positiven Lernerfolg von Bedeutung sind. In diesem Abschnitt wird die Wichtigkeit von Gefühlen und Emotionen noch einmal verdeutlicht und dargestellt. Die Arbeit wird durch eine Reflexion und ein kurzes Resümee abgerundet.

Wie können Gefühle als Unterrichtsthema in Szene gesetzt werden? 2

2. Was sind Gefühle und ihre Funktionen?


„Gefühl, seel. Erlebnisse oder Erlebnisqualitäten teils ungerichteter, teils gerichteter Art (Liebe, Hass), teils Gesamtzustände, die als Stimmung den tragenden Grund für Erleben und Verhalten bilden. Stark und rasch verlaufende Gefühle heißen Affekte.“

Quelle: Brockhaus, S.319.1

Wie das Zitat bereits angibt, sind Gefühle ein komplizierter Befindlichkeitszustand des Bewusstseins, der eine wertende Einstellung der Person gegenüber einer bestimmten erlebten Situation oder Personen darlegt. Die dabei entstehenden Emotionen sind für die Umwelt dabei teils sichtbar und teils unsichtbar und gehören somit zum Gefühlsleben eines Menschen.2 Ferner können Gefühle ein zwei Hauptdimensionen unterschieden werden. Zum einen gibt es die „qualitative Dimension“, die entscheidet ob etwas angenehm oder unangenehm ist. Des Weiteren gibt es die „quantitative Dimension“, die die Intensität beurteilt.3 Emotionen sind meistens instinkthaft und sind nicht steuerbar, so dass im Normalfall Reaktionen wie Wut, Liebe oder Trauer verursacht werden. Falls die Gefühlsregungen zu stark werden, kann von Affekten, Phobien oder triebhaftem Verhalten gesprochen werden, dass psychologisch behandelt werden muss. 4

[...]


1 Der Brockhaus (2000): Der Brockhaus in einem Band. 9., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Brockhaus: Leipzig. „Gefühl“. S.319.

2 “Gefühl” Microsoft Encarta Enzyklopädie

3 Bourne, Lyle E./ Ekstrand Bruce R. (2001): Einführung in die Psychologie. 3. Auflage. Dietmar Klotz: Eschborn. S.292.

4 „Gefühl“, „Emotionen“, Microsoft Encarta Enzyklopädie.


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