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Intermediate Examination Paper, 2005, 27 Pages
Author: Maria Reif
Subject: Philosophy - Philosophy of the Present
Details
Institution/College: Martin Luther University (Philosophie)
Tags: Mensch, Mängelwesen, Einführung, Anthropologie
Year: 2005
Pages: 27
Grade: 2
Bibliography: ~ 11 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-42082-2
ISBN (Book): 978-3-638-65111-0
File size: 172 KB
In dieser Arbeit setzte ich mich mit dem Begriff des Mängelwesens bei Arnold Gehlen auseinander. Hierbei werde ich auf die physischen, psychischen und kulturellen Gegebenheiten des Menschen eingehen und deutlich machen, welchen Stellenwert diese im Überleben des menschlichen Organismus darstellen. Der Leser soll aufgrund dieser Analyse am Ende selbst entscheiden, inwiefern der Mensch ein Wesen des Mangels ist.
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Abstract
Arnold Gehlen verfasste 1940 unter dem Titel „Der Mensch, seine Natur und seine Stellung in der Welt“ eine der bedeutendsten philosophischen Anthropologien. Auf diesen Text ist die hier vorliegende Arbeit primär gestützt. Diese Studienarbeit stellt sich der zentralen Frage, ob der Mensch ein Mängelwesen ist. Eine Einführung in diese Problematik ist die Ausführung unter der Überschrift: Empirische Anthropologie. Aus ihr gehen sowohl die Herkunft und die Entstehung des Mängelwesenbegriffs, als auch erste einleitende Bestimmungen verschiedener Philosophen dazu hervor. Der anschließende Mensch-Tier-Vergleich soll verdeutlichen, dass nur auf der Grundlage dieser Gegenüberstellung der Mängelwesenbegriff überhaupt erst entstehen konnte. Neben den Feststellungen, dass der Mensch vergleichsweise (zum Tier) sparsam von der Natur ausgestattet worden ist, steht die Untersuchung der Existenzbedingungen, die ein solch exponiertes Wesen wie der Mensch zum Überleben haben muss, im Mittelpunkt. Das Mängelwesen wird im dritten Punkt thematisiert werden. In diesem Zusammenhang werden u.a. Begriffe wie Weltoffenheit, Reizüberflutung, Antriebsüberschuss und bereits der Hiatus ohne dem darauf folgenden Punkt des Entlastungsprinzips zu weit vorzugreifen, erklärt werden. Punkt 5 wird diese Begriffe in Bezug zum Entlastungsprinzip vertieft erläutern. Der Mensch muss eigentätig seine Mängel in Überlebenschancen umwandeln. Dazu muss er sich entlasten. Wie der Mensch dies schafft, wird unter benanntem Abschnitt dargestellt.
Excerpt (computer-generated)
Martin-Luther-Universität Halle
Institut für Philosophie
Studiengang: Lehramt an Gymnasien (Geographie / Ethik)
Der Mensch - ein Mängelwesen?
eingereicht von:
Maria Reif
Sommersemester 2005
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ... 03
2. Empirische Anthropologie ... 03
3. Mensch - Tier - Vergleich ... 05
4. Das Mängelwesen ... 14
5. Entlastungsprinzip ... 19
6. Kritik ... 24
7. Resümee ... 26
1. Einleitung
Arnold Gehlen verfasste 1940 unter dem Titel „Der Mensch, seine Natur und seine Stellung in der Welt“ eine der bedeutendsten philosophischen Anthropologien. Auf diesen Text ist die hier vorliegende Arbeit primär gestützt. Diese Hausarbeit stellt sich der zentralen Frage, ob der Mensch ein Mängelwesen ist.
Eine Einführung in diese Problematik ist die Ausführung unter der Überschrift: Empirische Anthropologie. Aus ihr gehen sowohl die Herkunft und die Entstehung des Mängelwesenbegriffs, als auch erste einleitende Bestimmungen verschiedener Philosophen dazu hervor. Der anschließende Mensch-Tier-Vergleich soll verdeutlichen, dass nur auf der Grundlage dieser Gegenüberstellung der Mängelwesenbegriff überhaupt erst entstehen konnte. Neben den Feststellungen, dass der Mensch vergleichsweise (zum Tier) sparsam von der Natur ausgestattet worden ist, steht die Untersuchung der Existenzbedingungen, die ein solch exponiertes Wesen wie der Mensch zum Überleben haben muss, im Mittelpunkt. Das Mängelwesen wird im dritten Punkt thematisiert werden. In diesem Zusammenhang werden u. a. Begriffe wie Weltoffenheit, Reizüberflutung, Antriebsüberschuss und bereits der Hiatus ohne dem darauf folgenden Punkt des Entlastungsprinzips zu weit vorzugreifen, erklärt werden. Punkt 5 wird diese Begriffe in Bezug zum Entlastungsprinzip vertieft erläutern. Der Mensch muss eigentätig seine Mängel in Überlebenschancen umwandeln. Dazu muss er sich entlasten. Wie der Mensch dies schafft, wird unter benanntem Abschnitt dargestellt. Nachfolgend werden einige Punkte bzgl. Gehlens Sichtweisen kritisch betrachtet, bevor das Resümee die Hausarbeit abschließt.
2. Empirische Anthropologie
Der Begriff des „Mängelwesens ist der populärste und zugleich missverständlichste Begriff der philosophischen Anthropologie. Er beruht auf dem Vergleich von Mensch und Tier und bezieht sich auf die dem Menschen eigentümliche Verschränkung von biologischer Benachteiligung und geistigen Fähigkeiten.
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