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Gefahrenpotentiale der Grünen Gentechnik - Eine terminologische Untersuchung Deutsch/Französisch

Autor: Silke Hüttig
Fach: Romanistik - Französisch - Linguistik

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Details

Kategorie: Diplomarbeit
Jahr: 2004
Seiten: 158
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 101  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 850 KB
Archivnummer: V44508
ISBN (E-Book): 978-3-638-42095-2

Textauszug (computergeneriert)

Universität des Saarlandes
Fakultät 4
Angewandte Sprachwissenschaft sowie Übersetzen und Dolmetschen
Fachrichtung 4.6

DIPLOMARBEIT

zur Erlangung des akademischen Grades einer Diplom-Dolmetscherin

Gefahrenpotentiale der Grünen Gentechnik -
Eine terminologische Untersuchung Deutsch/Französisch

vorgelegt von

Silke Hüttig

21.07.2004

 

INHALTSVERZEICHNIS

A. EINLEITUNG  ... 1

1 Rechtschreibung ... 1

2 Gegenstand, Ziel und Aufbau der Arbeit  ... 1

3 Eingrenzung des untersuchten Gebietes ... 1

4 Hinweise für den Benutzer ... 2

B. METHODISCHE GRUNDLAGEN  ... 4

1 Die Terminologie  ... 4

2 Methodik terminologischer Arbeit ... 5
2.1 Grundbegriffe der Terminologie  ... 5
2.1.1 Terminus ... 5
2.1.2 Begriff ... 5
2.1.3 Merkmal  ... 7
2.1.4 Benennung ... 7
2.1.5 Definition  ... 8
2.1.6 Kontext  ... 8
2.2 Begriffssysteme ... 9
2.2.1 Die verschiedenen Beziehungsarten  ... 11
2.2.3 Die Begriffspläne  ... 15
2.2.4 Die Notation ... 15
2.2.5 Das Glossar ... 16

C. EINFÜHRUNG IN DAS SACHGEBIET: GEFAHRENPOTENTIALE DER GRÜNEN GENTECHNIK ... 17

1 Gentechnologie, GVO, Grüne Gentechnik  ... 17
1.1 Die Grüne Gentechnik  ... 19
1.2 Pro und Kontra Grüne Gentechnik ... 20
1.3 Biotechnologie und Gentechnologie ... 20
1.4 Ziele und Anwendungen der Grünen Gentechnik ... 21
1.4.1 Gentechnisch veränderte Pflanzen in der Landwirtschaft ... 21
1.4.2 GVO bei der Nahrungsmittelproduktion ... 22
1.4.2.1 Gentechnisch veränderte Mikroorganismen  ... 23
1.4.3 Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen weltweit  ... 24
1.4.3.1 Freisetzungsanträge der EU-Länder ... 26

2 Risikoaspekte  ... 28
2.1 Ökologische Risikoaspekte, Freisetzungen ... 28
2.1.1 Auswilderung und Auskreuzung ... 29
2.1.2 Resistenzen  ... 31
2.1.2.1 Herbizidresistenz ... 32
2.1.2.2 Insektenresistenz  ... 35
2.1.2.2.1 Bt-Toxine  ... 35
2.1.2.3 Resistenz gegen Krankheitserreger  ... 37
2.1.2.3.1 Virusresistenz ... 37
2.1.2.4 Stresstoleranz  ... 38
2.1.3 Horizontaler Gentransfer ... 38
2.2 Gesundheitliche Risikoaspekte durch den Verzehr gentechnisch veränderter Lebensmittel ... 39
2.2.1 Substanzielle Äquivalenz und unerwünschte genetische Veränderungen ... 40
2.2.1.1 Toxische Inhaltsstoffe  ... 42
2.2.1.2 Allergien ... 43
2.2.2 Antibiotikaresistenzen  ... 44
2.3 Vorsorgeprinzip ... 46

3 Politische und rechtliche Aspekte der Grünen Gentechnik ... 46
3.1 Patentierung von Saatgut und Welthunger ... 46
3.2 Gesetzliche Bestimmungen in der EU  ... 48
3.2.1 Gesetzliche Bestimmungen in Deutschland und Frankreich  ... 49

D. LEXIKOGRAFISCH-TERMINOLOGISCHER TEIL ... 51

1 Das Begriffssystem  ... 51
1.1 Erläuterungen zum Glossar ... 51
1.2 Die enthaltenen Begriffsbeziehungen  ... 53
1.2.1 Hierarchische Beziehungen  ... 53
1.2.2 Nicht-hierarchische Beziehungen  ... 54
1.3 Die Darstellung der Begriffsbeziehungen durch grafische Elemente  ... 55
1.4 Erläuterungen zu den Begriffsplänen ... 57
1.5 Die Begriffspläne  ... 60

2 Alphabetisches Register Deutsch ... 67

3 Alphabetisches Register Französisch ... 70

4 Glossar  ... 73

E. ANHANG  ... 140

1 Literaturverzeichnis  ... 140
1.1 Sprachwissenschaftliche und terminologische Fachliteratur  ... 140
1.2 Deutsche Fachliteratur zum Sachgebiet ... 141
1.3 Französische Fachliteratur zum Sachgebiet ... 147
1.4 Gewährspersonen  ... 150

2 Abbildungsverzeichnis ... 152

3 Interessante Links zum Thema ... 153

 

A. EINLEITUNG
1 Rechtschreibung
Die Diplomarbeit ist nach den Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung geschrieben. Definitionen, die aus Quellen stammen, welche in der alten Rechtschreibung verfasst sind, wurden der neuen Rechtschreibung angepasst.

2 Gegenstand, Ziel und Aufbau der Arbeit
Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung der Terminologie des Fachgebiets „Gefahrenpotentiale der Grünen Gentechnik“ im Deutschen und Französischen.

Ziel der Arbeit ist es dem Leser einen Überblick über das Sachgebiet zu geben, sowie ein zweisprachiges Glossar zu erstellen, in dem die jeweiligen Fachtermini mit Definition und gegebenenfalls Anmerkungen zu Besonderheiten enthalten sind. Zielgruppe sind zum Beispiel Übersetzer, Dolmetscher oder all diejenigen, die sich in kurzer Zeit in das Sachgebiet einarbeiten müssen.

Die Arbeit gliedert sich in drei Hauptteile: Im Kapitel „Methodische Grundlagen“ wird die Vorgehensweise bei einer terminologischen Untersuchung dargelegt. Die „Einführung in das Sachgebiet“ vermittelt einen Überblick über mögliche Gefahren der Grünen Gentechnik. Das letzte Kapitel enthält die zu den Fachtermini gehörenden Begriffspläne, die alphabetischen Register in Deutsch und Französisch sowie das Glossar.

3 Eingrenzung des untersuchten Gebietes
Das Hauptaugenmerk sollte bei dieser Arbeit auf die einzelnen Prozesse, auf Umweltaspekte und auf mögliche Gefahren für den Menschen gerichtet sein. Daher wurden politische und rechtliche Aspekte sowie Details genetischer Prozesse nicht behandelt. Der Übersicht halber wurde aber trotzdem in der Einführung in das Sachgebiet kurz auf einige dieser Aspekte eingegangen. Eine ausführliche Untersuchung der politischen und rechtlichen Lage in den einzelnen deutschsprachigen oder frankophonen Ländern hätte den Rahmen dieser Diplomarbeit gesprengt, daher wurde nur kurz die Gesetzgebung auf europäischer Ebene behandelt und beispielhaft wurden Deutschland und Frankreich aufgeführt. Politische und rechtliche Aspekte im Bereich der Grünen Gentechnik bieten meines Erachtens eine gute Grundlage für eine weitere Diplomarbeit. Da es zu den möglichen Gefahren durch das Austreten gentechnisch veränderter Organismen oder Teile derer aus Produktionsanlagen so gut wie kein Fachvokabular gibt, und auch nur wenige Autoren das Thema überhaupt ansprechen, wurde dieser Aspekt ebenfalls nicht behandelt. Grüne Gentechnik bezeichnet die Anwendung gentechnischer Verfahren in der Pflanzenzüchtung und die Nutzung gentechnisch veränderter Pflanzen in der Landwirtschaft und in der Nahrungsmittelproduktion. Damit ist meines Erachtens nicht klargestellt, ob der Verzehr der hergestellten Pflanzen mit im zu behandelnden Bereich eingeschlossen ist. Da Mensch oder Tier (und der Mensch dann das Tier oder sein Fleisch, seine Milch, seine Eier) aber auf diese Weise hergestellte Pflanzen verzehren, und mögliche gesundheitliche Auswirkungen durch den Verzehr dieser Pflanzen in der Literatur immer Bestandteil des Themengebietes sind, bestand nach Ansicht der Verfasserin kein Zweifel daran, dass der gesundheitliche Aspekt mit in diese Arbeit einbezogen werden muss. Nicht behandelt wurden dagegen die Einzelheiten der möglichen gentechnischen Veränderungen zur Erzeugung von „besseren“ oder besser zu verarbeitenden Lebensmitteln, da es nicht möglich gewesen wäre, alle Aspekte zu untersuchen (veränderte Stärkezusammensetzung bei Kartoffeln, verzögerte Fruchtreife bei Melonen und Tomaten, erhöhte Produktion von Eiweißstoffen, Ölen, Vitaminen usw. usf.).

4 Hinweise für den Benutzer
In der gesamten Arbeit, sind Wörter, welche einen Eintrag im Glossar darstellen, mit Ausnahme von Grüne Gentechnik, GVO, gentechnisch veränderten Organismen und OGM fett und kursiv gedruckt (dies gilt allerdings nicht für Überschriften und Kürzel). Sie können über das alphabetische Register aufgefunden werden. Genaue Informationen zum Glossar dieser Arbeit, sind unter Punkt D. 1.1 aufgeführt.

Die untersuchten Begriffe beziehen sich auf Deutschland und Frankreich. Eine getrennte Untersuchung möglicher Unterschiede zwischen den Fachtermini in Deutschland und anderen deutschsprachigen Ländern sowie Frankreich und anderen frankophonen Ländern wurde nicht durchgeführt. Man kann jedoch davon ausgehen, dass es zumindest auf EU-Ebene keine großen begrifflichen Unterschiede geben wird, da die meisten Bereiche der Grünen Gentechnik auf irgendeine Art von einer EURegelung oder EU-Gesetzgebung aufgegriffen werden.

Der Übersicht halber sind alle Literaturangaben in Form eines Kürzels angegeben. Die vollständigen Angaben sind im Literaturverzeichnis zu finden. Die Kürzel entsprechen nicht immer dem Namen des Autors. Sie sind im Literaturverzeichnis in alphabetischer Reihenfolge angegeben. Handelt es sich um eine Internetseite, kann man dies durch die Kleinschreibung des Kürzels erkennen. Es sollte also nicht verwundern, wenn „bildungsserver“ oder „verbraucherministerium“ klein geschrieben werden. Eine Ausnahme bilden Akronyme wie ISAAA2003, JRC oder AFSSA. Bei Verweisen aus Internet-Quellenangaben kann auf eine weiterführende Seite verwiesen sein, indem nach dem Kürzel der anzuklickende Hyperlink aufgeführt ist (Beispiel: transgen, Sicherheit). Bezieht die Verfasserin sich auf die Aussage einer Gewährsperson, ist der Nachname dieser Person angegeben sowie das Datum des Gesprächs oder des Schriftverkehrs. Dem Literaturverzeichnis (siehe Gewährspersonen) können die genauen Angaben über die Person entnommen werden.

Bei Rechtschreibfehlern in Zitaten sind diese mit [sic] gekennzeichnet. „Zum Beispiel“ in abgekürzter Form (z.B.) wurde nicht mit [sic] gekennzeichnet. Stammt das Zitat (beispielsweise in Form einer Quellenangabe) aus einem Glossar, wurden Pfeile vor Wörtern, welche auf andere Einträge in der jeweiligen Literatur verweisen, nicht beibehalten. Eventuelle Kleinschreibung am Anfang eines vollständigen Satzes (wie sie manchmal in Glossaren zu finden ist) wurde in Großschreibung abgeändert. Abgekürzte Wörter wurden ausgeschrieben. Auslassungen wurden durch drei in eckigen Klammern stehende Punkte kenntlich gemacht, und eventuell hinzugefügte (nicht sinnverfälschende Wörter oder Zusatzinformationen) wurden in eckige Klammern gefasst. All dies gilt ebenfalls für die Kontexte und Definitionen der Einträge.

B. METHODISCHE GRUNDLAGEN
Dieses Kapitel soll einen kurzen Überblick über die Grundlagen der Terminologielehre geben.

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Kommentare

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