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Der Dakerkrieg des Domitian

Termpaper, 2000, 16 Pages
Author: Tobias Schmid
Subject: History - Early and Ancient History

Details

Category: Termpaper
Year: 2000
Pages: 16
Grade: 2
Language: German
Archive No.: V4462
ISBN (E-book): 978-3-638-12763-9

File size: 183 KB


Excerpt (computer-generated)

 

Der Dakerkrieg des Domitian


I. Die Daker 3

II. Der Kriegsverlauf 3

1. Kriegsausbruch und erste Phase der Kämpfe

1.1 Das Verhältnis zwischen Dakien und dem Römischen Reich

1.2 Der Überfall auf die Provinz Moesien 4

2. Zweite Phase der Kämpfe 7

2.1 Die Rückeroberung Moesiens 7

3. Kriegsende und Friedensschluß 9

3.1 Der Feldzug des Iulianus 9

3.2 Der Friedensschluß mit Decebalus 10

III. Die Bedeutung der Dakerkriege des Domitian für das Römische Imperium 11

IV. Quellenverzeichnis 13

V. Literaturverzeichnis 13


I. Die Daker

Die Daker sind ein Zweig des großen Volksstammes der Thraker. Sie bildeten sich schon im Laufe des 2. Jahrtausends v. Chr. als eigenes Volk heraus und siedelten sich im Gebiet des heutigen Rumäniens an. Seit der Mitte des 1. Jahrtausends v. Chr. lebten sie in unterschiedlich großen, mehr oder weniger dauerhaften Stammesverbänden.
Ein dakisches Reich wird aber erst nach dem Jahr 80 v. Chr. unter der Führung des Burebista faßbar. Diesem gelang es, die dakische Stämme, teils mit Gewalt, unter seiner Führung zu vereinigen. Den Kern seines Reiches bildete das Gebiet des heutigen Siebenbürgen. Von dort aus eroberte er große Gebiete zwischen Theiss und Schwarzem Meer.
Doch nach seiner Ermordung, vermutlich um das Jahr 44 v. Chr., zerfiel das von ihm geschaffene Reich wieder in zahlreiche dakische Einzelstaaten.
Auf religiösem Gebiet jedoch blieb seine Hauptstadt Sarmizegetusa das Zentrum aller Daker.

II. Der Kriegsverlauf

1. Kriegsausbruch und erste Phase der Kämpfe

1.1 Das Verhältnis zwischen Dakien und dem Römischen Reich

Aus der Anfangspassage der Getica des Jordanes zum Dakerkrieg des Domitian läßt sich schließen, daß sich Daker und Römer bis Domitian schon seit längerer Zeit nicht feindlich gegenüberstanden1. An Hand der Inschrift des Ti. Plautius Silvanus2, in der die Daker als ,,fratres" bezeichnet werden3, können wir vermuten, daß sie mindestens seit Nero den Status eines römischen ,,foedus" innehatten.
Es ist auch äußerst wahrscheinlich, daß dieses Föderatenverhältnis nach dem letzten uns überlieferten Dakereinfall im Jahre 69 n. Chr. durch Vespasian und Titus wiederhergestellt wurde, bzw. aufrechterhalten wurde.4

[...]


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