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Medien als politisches Instrument - Propaganda im Nationalsozialismus und was wir daraus gelernt haben

Autor: Sabine Kubicek
Fach: Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation

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Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2005
Seiten: 19
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 26  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 218 KB
Archivnummer: V44676
ISBN (E-Book): 978-3-638-42227-7

Textauszug (computergeneriert)

Medien als politisches Instrument – Propaganda im
Nationalsozialismus und was wir daraus gelernt haben

von: Sabine Kubicek

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung  3

2. Begriffsdefinition – Propaganda 4

2.1. Definition 4
2.2. Entwicklungsprozess des Begriffs Propaganda 4

3. Propaganda im Nationalsozialismus 4

3.1. Ebenen nationalsozialistischer Presselenkung  5

3.1.1. Rechtliche Ebene  5
3.1.2. Wirtschaftliche Ebene  5
3.1.3. Institutionelle Ebene  6

3.2. Gleichschaltung im nationalsozialistischen Sinn 7

3.2.1. Begriffserklärung Gleichschaltung  7
3.2.2. Die Gleichschaltung 7

3.3. Politik der Täuschung und Manipulation 8

4. Medienpropaganda – aktuell  9

4.1. Bildbearbeitung  10
4.2. Der Nachrichtenfaktor  10

5. Der bewusste Einsatz der Medien am Beispiel Irakkrieg 11

5.1. Embedding  13
5.2. Effekte und Folgen 14

6. Fazit 15

7. Literaturverzeichnis 17

 

 

1. Einleitung

„Kriege und bewaffnete Interventionen werden von vornherein als Public – Relations – Ereignisse geplant, Fragen ihrer dramaturgischen Inszenierung erlangen beinahe dieselbe Bedeutung wie die eigentliche politisch – militärische Planung“ 1. Der Autor dieses Zitates suggeriert, dass Medienmanipulation ein bestehendes Phänomen sei und schreibt den Medien sogar eine umfassende, bestimmende Rolle im politischen Entscheidungsprozess zu. Ist diese Aussage vertretbar, verständlich oder vielleicht sogar die objektive Sicht auf die bestehenden Verhältnisse? Ziel dieser Arbeit ist es, diese Grundsatzfrage zu erörtern. Eine Frage in diesem Zusammenhang ist sicherlich der Ursprungspunkt dieses Gedankens: Einen entscheidenden Einschnitt in die Glaubwürdigkeit der Medien bietet der Nationalsozialismus aufgrund der vollkommenen Beherrschung durch die nationalsozialistische Ideologie. Wie konnte der Großteil der deutschen Bevölkerung auf solch eine umfassende Art und Weise manipuliert werden und welche Rolle spielte dabei Propaganda durch die Medien? Ist es weiterhin möglich, dass die heutige Gesellschaft die Augen vor einer ähnlich einschüchternden und manipulierenden Macht verschließt? Im Zeitalter moderner Technologien und damit zusammenhängender Möglichkeiten der Manipulation von Nachrichten aller Art sollte man den Gedanken der Glaubwürdigkeit nicht zu vertrauensvoll betrachten. Um dieses Thema zu bearbeiten, bietet die amerikanische Militärpropaganda im Irak – Krieg vielschichtiges Diskussionspotential und findet deswegen in dieser Hausarbeit genauso wie der Nationalsozialismus besondere Beachtung. Die folgende Aufschlüsselung von Propaganda und der damit verbundenen Manipulation am einzelnen Bürger aufgrund von Medien und deren Einfluss soll einen Einblick in Methoden, Instrumente und Einsatzgebiete geben.

2. Begriffsdefinition – Propaganda

2.1. Definition

Propaganda bedeutet eine „systematische Verbreitung politischer, weltanschaulicher o.ä. Ideen u. Meinungen [mit massiven (publizistischen) Mitteln] mit dem Ziel, das allgemeine [politische] Bewusstsein in bestimmter Weise zu beeinflussen“ 2.

2.2. Entwicklungsprozess des Begriffs Propaganda

Ableiten lässt sich der Begriff Propaganda vom biologischen Terminus «propagare » («ausdehnen», «fortpflanzen»)3. Die kath. Kirche nahm die Bezeichnung auf, um ihre christlichen Missionstätigkeiten zu bezeichnen und schuf somit eine positive Sinndeutung, welche während der Französischen Revolution erstmals einer negativen Modifikation weichen musste, da die gegenrevolutionäre Seite den Begriff zur abwertenden Darstellung der avantgardistischen Politik gebrauchte. Die Nationalsozialisten profitierten von dieser negativen Begriffstradition, da er für sie ein extremer Ausdruck ihrer Politik war4. Somit war der Versuch, dem Begriff Propaganda einen positiven Sinngehalt zu geben misslungen, welcher am Anfang des 20. Jahrhunderts unternommen worden war. Heute spricht man aufgrund der Vergangenheit immer noch von einer negativen Manipulation. Diese ist durch technologische Entwicklungen immer einfacher zu erzeugen und zu realisieren, was eine erhöhte Aufmerksamkeit jedes einzelnen Individuums zur Folge haben soll.

3. Propaganda im Nationalsozialismus

Die Verwirklichung der nationalsozialistischen Machtansprüche erforderte das Erreichen möglichst aller Teile der Bevölkerung und sämtliche Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Hierfür war ein ausgereifter Propagandaapparat von Nöten. Die angestrebte Monopolisierung und die totalitäre Beherrschung der öffentlichen Kommunikation waren die übergeordneten Ziele der nationalsozialistischen Presselenkung.

3.1. Ebenen nationalsozialistischer Presselenkung

[...]


1 Bussemer, 2003, S. 20.

2 O.V., 2001, S.813.

3 O.V., 1969.

4 O.V., 1969.

Kommentare

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