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Termpaper, 2004, 15 Pages
Author: Nicole Burghardt
Subject: Pedagogy - Pedagogic Psychology
Details
Institution/College: University of Erfurt
Tags: Emotionale, Entwicklung, Jugendalter, Entwicklung, Selbststeuerung, Lebensspanne
Year: 2004
Pages: 15
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 8 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-42323-6
File size: 139 KB
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Abstract
1. Einleitung Seite 02 2. Was sind Emotionen und wozu dienen sie Seite 02 3. Emotionale Entwicklung im Kleinkindalter Seite 03 4. Emotionale Entwicklung im Jugendalter Seite 05 4.1. Konflikte im Jugendalter Seite 06 4.2. Eltern, Freunde, Partner Seite 07 4.3. Emotionale Kompetenz im Jugendalter entwickeln Seite 07 4.3.1. Fertigkeiten emotionaler Kompetenz Seite 08 4.3.2. Emotionsregulation Seite 08 4.3.2.1. Internale Emotionsregulation durch Coping Seite 09 4.3.2.2. Externale Emotionsregulation Seite 10 5. Geschlechtsunterschiede Seite 11 6. Fazit Seite 12 7. Literaturverzeichnis Seite 14 1. Einleitung Jugendliche werden in der heutigen Gesellschaft oft als aufmüpfige, nörgelnde Geschöpfe, ohne jegliche Zukunft oder Perspektive dargestellt. Das sich aber diese Jugendlichen gerade in einer Phase befinden, in der sie sich als angehende Erwachsene profilieren, wichtige Entscheidungen über die Zukunft treffen müssen, in der sie einen körperlichen wie mentalen Reifungs- und Anpassungsvorgang durchlaufen und mit Gefühlen wie Liebe oder Enttäuschung konfrontiert und überfordert werden, wird dabei oft vergessen. Die vorliegende Arbeit wird sich u. a. mit den Fragen beschäftigen, wie Jugendliche mit diesem Chaos von Emotionen überhaupt umgehen, ob es bestimmte Strategien gibt, um damit fertig zu werden und wann solch eine Entwicklung anfängt. Weiterhin werde ich versuchen die Frage zu beantworten, was Jugendliche am meisten bedrückt, ob der Stress mit den Eltern anders empfunden wird, als der mit den Freunden und ob weibliche Jugendliche anders als ihre männlichen Altersgenossen mit Problemen umgehen
Excerpt (computer-generated)
Universität: Erfurt
Seminar: Entwicklung der Selbststeuerung über die Lebenspanne
Semester: 5
Emotionale Entwicklung im Jugendalter
von: Nicole Burghardt
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung Seite 02
2. Was sind Emotionen und wozu dienen sie Seite 02
3. Emotionale Entwicklung im Kleinkindalter Seite 03
4. Emotionale Entwicklung im Jugendalter Seite 05
4.1. Konflikte im Jugendalter Seite 06
4.2. Eltern, Freunde, Partner Seite 07
4.3. Emotionale Kompetenz im Jugendalter entwickeln Seite 07
4.3.1. Fertigkeiten emotionaler Kompetenz Seite 08
4.3.2. Emotionsregulation Seite 08
4.3.2.1. Internale Emotionsregulation durch Coping Seite 09
4.3.2.2. Externale Emotionsregulation Seite 10
5. Geschlechtsunterschiede Seite 11
6. Fazit Seite 12
7. Literaturverzeichnis Seite 14
1. Einleitung
Jugendliche werden in der heutigen Gesellschaft oft als aufmüpfige, nörgelnde Geschöpfe, ohne jegliche Zukunft oder Perspektive dargestellt. Das sich aber diese Jugendlichen gerade in einer Phase befinden, in der sie sich als angehende Erwachsene profilieren, wichtige Entscheidungen über die Zukunft treffen müssen, in der sie einen körperlichen wie mentalen Reifungs- und Anpassungsvorgang durchlaufen und mit Gefühlen wie Liebe oder Enttäuschung konfrontiert und überfordert werden, wird dabei oft vergessen.
Die vorliegende Arbeit wird sich u. a. mit den Fragen beschäftigen, wie Jugendliche mit diesem Chaos von Emotionen überhaupt umgehen, ob es bestimmte Strategien gibt, um damit fertig zu werden und wann solch eine Entwicklung anfängt. Weiterhin werde ich versuchen die Frage zu beantworten, was Jugendliche am meisten bedrückt, ob der Stress mit den Eltern anders empfunden wird, als der mit den Freunden und ob weibliche Jugendliche anders als ihre männlichen Altersgenossen mit Problemen umgehen.
2. Was sind Emotionen und wozu dienen sie
In den heute bestehenden Literaturen findet man eine große Anzahl von Definitionen von Emotionen. P.G. Zimbardo und R.J. Gerrig (1999) definieren Emotionen als Auslöser für Handlungen, als ein komplexes Muster von Veränderungen, das physiologische Erregung und Gefühle sowie kognitive Prozesse und Verhaltensweisen umfasst. Weiterhin unterteilen sie die Funktionen von Emotionen in eine motivierende, eine soziale sowie eine kognitive Funktion. Emotionen motivieren zum Handeln in Bezug auf ein erlebtes Ereignis, sie richten das Verhalten auf spezielle Ziele und halten es aufrecht, können eine Rückmeldung über den eigenen motivationalen Zustand geben und machen uns innere Konflikte bewusst. Emotionen dienen der Regulierung sozialer Interaktionen, sie verbinden Menschen oder distanzieren sie und regen prosoziales Verhalten an. Emotionen wirken auf unsere kognitiven Funktionen. Sie beeinflussen, wem oder was wir Aufmerksamkeit schenken, wie wir uns selbst und andere wahrnehmen und wie wir verschiedene Merkmale von Lebenssituationen interpretieren und erinnern.
Emotionen sind in der Lage unser Gedächtnis sowie unsere soziale Urteilsfähigkeit und unsere Kreativität zu beeinflussen (vgl. Zimbardo/Gerrig, 1999, S. 359ff). Im Gegenzug dazu, können wir unsere Emotionen (mehr oder weniger) beeinflussen, ve rändern, regulieren bzw. diese werden durch andere reguliert. Sie ermöglichen uns mehr Flexibilität im Verhalten, durch sie können wir uns besser an die jeweilige Lebenssituation anpassen. Sie unterscheiden sich in ihrer Intensität und Dauer und die Handlungen, welche auf Emotionen folgen, variieren individuell (vgl. Zimmermann in Friedelmeyer/Holodynski, 1999, S. 221f).
3. Emotionale Entwicklung im Kleinkindalter
Emotionen unterliegen einem Entwicklungsprozess, welcher bei einem einfach strukturierten rudimentären Stadium beginnt und dann über verschiedene Zwischenstufen immer komplexere und differenziertere Ausprägungsgrade erlangt. Somit stellte Bridges 1932 ihr Konzept der emotionalen Differenzierung auf. Sie nahm an, das sich die emotionalen Zustände eines Kindes im Verlauf der Entwicklung von zunächst sehr unspezifischen Emotionszuständen weiter in diskretere Emotionen differenzieren, bis hin zu verschiedenen Abstufungen und Emotionsmischungen, wie man sie beim Erwachsenen finden kann (vgl. Scherer/Wallbott, 1999, S. 320f).
Babys zeigen nach der Geburt keine differenzierten emotionalen Reaktionen, sondern nur allgemeine Erregung. Ab ca. dem ersten Monat kann man Unbehagen von Wohlbehagen unterscheiden, wenn es z.B. aufgrund von Hunger oder Schmerzen weint oder wenn es lächelt. In den nächsten Monaten differenzieren sich Emotionen wie Wut (ab dem 3. Monat), Abneigung (ab dem 5. Monat), Angst (ab dem 7. Monat) und Eifersucht (ab dem 15. Monat) heraus. Der Vorläufer einer reiferen Form der Vorfreude bildet sich zwischen dem 15. und 20. Monat heraus.
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