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Aus den Anfängen der digitalen Literatur: Susanne Berkenhegers ZEIT FÜR DIE BOMBE

Autor: Nico Drimecker
Fach: Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien

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Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2005
Seiten: 31
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 12  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 1969 KB
Archivnummer: V44821
ISBN (E-Book): 978-3-638-42342-7
Anmerkungen :
Internetquellen sind als Anhang in dieser Arbeit enthalten (auf Wunsch des Prüfers), 10 Seiten

Textauszug (computergeneriert)

Universität Lüneburg
Fach: Sprache und Kommunikation [B3]
Seminar: Digitale Literatur

Aus den Anfängen der digitalen Literatur:
Susanne Berkenhegers ZEIT FÜR DIE BOMBE

eingereicht von:
 Nico Drimecker

SoSe 2005

 

Inhalt

1. Einführung in die Thematik
1.1. Die Entstehung eines jungen Genres ... 3
1.2. Relevante Begriffe für diese Arbeit  ... 3

2. Zeit für die Bombe
2.1. Entstehung  ... 4
2.2. Inhalt  ... 5
2.3. Aufbau  ... 5
2.3.1. Technische Struktur  ... 6
2.3.2. Textstruktur  ... 9
2.3.3. Zusammenfassung des Aufbaus  ... 17

3. Ein Hypertextpuzzle  ... 18

4. Quellenverzeichnis
4.1. Primärliteratur  ... 19
4.2. Sekundärliteratur  ... 19
4.3. Literatur im Internet  ... 19

5. Anhang  ... 20
5.1. Liter@tur  ... 21
5.2. Interview mit Susanne Berkenheger ... 22

 

1. Einführung in die Thematik

1.1 Die Entstehung eines jungen Genres

Mit neuen Medien entstehen auch neue Genres. Der Computer hat im Bereich der Literatur nicht bloß die Schreibmaschine abgelöst, sondern verbindet vielmehr die Medien Text, Bild, Film und Sound miteinander. Wo können derlei Vermischungen verortet werden? Eine dieser Vermischungen behandelt diese Arbeit. Das Werk ZEIT FÜR DIE BOMBE von Susanne Berkenheger verbindet lediglich die Erzählung einer Geschichte mit dem Medium Computer. Hierin wurde oder wird die Erzählung also nie zu Papier gebracht wie durch die Schreibmaschine, sondern ist dazu gedacht, ausschließlich auf dem Computer gelesen zu werden. Inwieweit der Computer tatsächlich Voraussetzung für das Funktionieren dieser Geschichte ist, soll die Arbeit klären.

Dazu wird zunächst nach einer kurzen Begriffserklärung im folgenden Kapitel im zweiten Teil das Werk mit seiner Entstehung sowie seinem Inhalt vorgestellt und anschließend seine Oberfläche analysiert. Dazu wird erst die technische, danach die inhaltliche Aufmachung erklärt. Eine Interpretation findet nicht statt.

Im dritten Teil sollen entstandene Fragen beantwortet, eine Gesamtbilanz gezogen und dadurch ein Urteil über seinen „digital-literarischen“ Charakter gefällt werden.

1.2 Relevante Begriffe für diese Arbeit

Nachstehend nenne ich zunächst Arbeitsdefinitionen, indem ich bekannte Begriffe und Definitionen kopiere, eingrenze oder im Verhältnis zu einem bisherigen Verständnis abwandle. Damit soll ein gewisses Grund- und Einverständnis geschaffen werden. Für Ortmann1 dient digitale Literatur als Dachbegriff für Literatur im Netz, Netz-Literatur und Computer-Literatur. Unter letztere Form fallen auch die Hyperfictions bzw. Hyperfiktionen.

Hyperfiktion bezeichnet „fiktionale Texte, die in Hypertext (…) gespeichert sind“2, ergo „die literarische Ausformung eines elektronischen Textes mit Verbindungen [innerhalb eines abgeschlossenen Netzes, ND], die den multiplen Zugang zu Informationen ermöglichen.“3 In der Botanik bezeichnet der Begriff Rhizom „ein meist unterirdisch oder dicht über dem Boden wachsendes Sprossachsensystem“4 und findet im Bereich des Hypertexts als analoge Übertragung seine metaphorische Bezeichnung einer spezifischen Netzstruktur5.

[...]


1 Vgl. Ortmann, Sabrina: netz literatur projekt; Berlin, 2001; S. 48

2 Suter 2000, S. 27

3 Ebd.

Kommentare

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/44821/