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Examination Thesis, 1996, 30 Pages
Author: Ida Krämer
Subject: Medicine
Details
Tags: Apoplektischer, Insult, Ergotherapie, Apoplex, Schlaganfall, Behandlungsbericht, Praktikumsbericht, Examensarbeit, TIA, RIND, PRIND
Year: 1996
Pages: 30
Grade: 1
Bibliography: ~ 9 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-42435-6
ISBN (Book): 978-3-638-76350-9
File size: 202 KB
Zustand nach Apoplex mit linksseitiger Hemiparese. Sehr Ausführliche Beschreibung der ergotherapeutischen Diagnostik, Zielsetzung und Therapieplanung, Behandlungsziele, Aufzeichnung des therapeutischen Weges, Behandlungsverlauf mit Bewertung und Vorschlägen für das weitere therapeutische Vorgehen.
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Abstract
Examensbericht Ausführliche Beschreibung der ergotherapeutischen Diagnostik, Zielsetzung und Therapieplanung, Behandlungsziele, Aufzeichnung des therapeutischen Weges, Behandlungsverlauf mit Bewertung und Vorschlägen für das weitere therapeutische Vorgehen. Motorisch-funktioneller Behandlungsbericht, der sich insbesondere an angehende Ergotherapeut/-innen, aber auch an Krankenschwestern oder auch pflegende Angehörige richtet. Zur Autorin: Ida Krämer ist Ergotherapeutin, Kranken- und Kinderkrankenschwester und arbeitet seit 1998 als Gruppenleiterin in einer Werkstatt für psychisch kranke Menschen und ist in der praktischen Ausbildung von Ergotherapie - Schülern tätig. Seit 2006 leitet sie die Kreativwerkstatt der BruderhausDiakonie in Reutlingen.
Excerpt (computer-generated)
Fachschule für Ergotherapie Gummersbach
Ergotherapie
Examensbericht
zur praktischen Prüfung im Prüfungsfach
"Angewandte Beschäftigungs- und Arbeitstherapie"
( § 6 Abs. 3 BeArbThAPro)
Apoplektischer Insult - Ergotherapie
Neurologie/Motorisch - funktionell: Apoplex
eingereicht von:
Ida Krämer
Kurzbeschreibung:
Allgemeine Beschreibung des Krankheitsbildes "Schlaganfall" mit Erscheinungsbild, Entstehungsmechanismen, Ursachen, Symptomen, Folgen und Therapiemöglichkeiten am Fallbeispiel einer 82Jährigen Patientin
Frau A., mit Zustand nach Apoplex mit linksseitiger Hemiparese.
Ausführliche Beschreibung der ergotherapeutischen Diagnostik, Zielsetzung und Therapieplanung, Behandlungsziele, Aufzeichnung des therapeutischen Weges, Behandlungsverlauf mit Bewertung und Vorschlägen für das weitere therapeutische Vorgehen.
Motorisch-funktioneller Behandlungsbericht, der sich insbesondere an angehende Ergotherapeut/-innen, aber auch an Krankenschwestern oder auch pflegende Angehörige richtet.
Suchworte: Schlaganfall, Apoplex, Apoplexia cerebri, cerebraler Gefäßinsult, Hirninfarkt, Hirnembolie, cerebrovaskuläre Insuffizienz, apoplektischer Insult, TIA, RIND, PRIND, PS, CS, Ergotherapie, Ergotherapeut/-in, Neurologie, motorisch-funktionellZur Autorin:
Ich bin Ergotherapeutin, Kranken- und Kinderkrankenschwester. Ich arbeite seit 1996 als Gruppenleiterin in einer Werkstatt für psychisch Kranke und bin in der praktischen Ausbildung von Ergotherapie - Schülern tätig. Das Urheberrecht des Berichtes liegt bei der Autorin
Gliederung
1. Allgemeine Beschreibung des Krankheitsbildes
1.1. Kurze Erklärung
1.2. Allgemeine therapeutische Intervention
2. Beschäftigungstherapeutische Behandlungsmöglichkeiten
3. Allgemeine Daten des Patienten
3.1. Diagnose
3.2. Soziale Anamnese
3.3. Medizinische Anamnese
4. Ergotherapeutischer Befund und Problemstellung
4.1.1. Ersteindruck
4.1.2. Motorischer Befund
4.1.3. Sensibilitätsbefund
4.1.4. neuropsychologischer / kognitiver Befund
4.1.5. psychischer Befund / Auffälligkeiten
4.1.6. Selbsthilfestatus / Hilfsmittel
4.2. Ergotherapeutische Problemstellung
5. Zielsetzung und therapeutischer Weg
5.1.1. Behandlungsziele und Begründung
5.1.2. Nahziele
5.1.3. Mittelfristige Ziele
5.2. Aufzeichnung des therapeutischen Weges
5.3. Vorschläge für weiteres therapeutisches Vorgehen
6. Sichtstundenplanung
6.1. Zielsetzung mit Begründung
6.2. Durchführung mit Begründung
6.2.1. Verfahren
6.2.2. Grundhaltung
6.2.3. Sozialform
6.2.4. Medien
6.2.5. Arbeitsplatzgestaltung
6.3. Geplanter Verlauf der Sichtstunde mit Zeiteinteilung
Verwendete Literatur
1. Allgemeine Beschreibung des Krankheitsbildes
1.1. Kurze Erklärung
Der Schlaganfall beruht auf einer umschriebenen cerebralen Durchblutungsstörung, die eine Sauerstoffunterversorgung des Gehirns zur Folge hat. In den betroffenen Hirngebieten kommt es zum Gewebezerfall sowie zum Funktionsausfall, d.h. Erfolgsorgane können nicht mehr oder nur noch teilweise befehligt werden. In Deutschland und anderen Industriestaaten steht der apoplektische Insult an dritter Stelle der Todesursachenstatistik. Die Letalitätsrate nimmt mit zunehmendem Alter rasch zu. Sozialmedizinisch kommt der Erkrankung große Bedeutung zu, da die Hälfte der überlebenden Patienten arbeitsunfähig bleibt. Synonyme: Apoplex, Apoplexia cerebri, cerebraler Gefäßinsult, Hirninfarkt, Hirnembolie, cerebrovaskuläre Insuffizienz.
Ursachen:
1) In ca. 85 % der Fälle von Apoplexie ist die Ursache eine cerebrale Ischämie = Mangeldurchblutung oder ein Gefäßverschluss eines oder mehrerer Hirngefäße.
- Ischämie durch Arteriosklerose
- Ischämie durch Schädigung der Arteriolen
- Gefäßverschluss durch Embolie
Verlaufsformen:
Einteilung in verschiedene Stadien je nach Schweregrad des Erscheinungsbildes.
Sonderform:
TIA = transitorisch ischämische Attacke. = vorübergehende in der durchblutung. Es kommt zu keiner Hirngewebsschädigung, alle Symptome bilden sich innerhalb von 24 Stunden zurück. Die TIA ist ein ernstzunehmendes Warnzeichen, da in 50% der Fälle ein "echter" Hirninfarkt folgt. Weitere Differenzierungen sind:
RIND = reversibles ischämisches neurologisches Defizit
PRIND = prolongiertes reversibles ischämisches neurologisches Defizit Rückbildung über einen längeren Zeitraum
PS = progressive stroke = innerhalb von Wochen sich aufbauende Symptomatik mit teilweise reversiblen Symptomen.
CS = completed stroke = vollständiger Verschluss mit bleibenden Defekten.
2) Hirnblutung = primär hämorrhagischer Insult
In 15% der Fälle ist die Ursache eines apoplektischen Insults eine Blutung im Gehirn, entweder als hypertonische Massenblutung oder als subarachnoidale Blutung.
- hypertonische Massenblutung
- subarachnoidale Blutung
Die wichtigsten Symptome:
- Bewusstseinseintrübung oder - verlust bis zum Koma
- Schwindel
- Übelkeit
- Kopfschmerzen
- Unruhe
- Schweißausbrüche.
- Bewusstseinsverlust
- Halbseitenlähmungen (Hemiparesen = inkomplette Lähmungen oder Hemiplegien = komplette Lähmungen) kontralateral zum Ort der Schädigung im Gehirn. Die gesamte Körperhälfte mit Kopf, Hals, Rumpf und Extremitäten ist betroffen.
- Neuropsychologische Ausfälle
- Sensibilitätsausfälle
- Facialisparese
- Sprachstörungen
- Körperschemastörungen
- Gesichtsfeldausfälle
- Neglect
- psychische Veränderungen
1.2. Allgemeine therapeutische Intervention
(einschl. kurze Erläuterung der Behandlungsziele)
a) Medizinische Versorgung mit den Zielen:
- Blutdruckstabilisierung
- Verbesserung der Herzleistung
- Behandlung der Grundkrankheiten wie z. B. Gefäß- und Kreislauferkrankungen
- evtl. Wiederherstellung der Durchgängigkeit von stenosierten Gefäßen durch operativen Maßnahmen
- Senkung der Blutviskosität, d.h. Verbesserung der Fließeigenschaften und Zirkulation des Blutes
- neurologische Diagnostik, Therapie des Hirnödems
- Thromboseprophylaxe
- Beseitigung bzw. Beeinflussung von Risikofaktoren zur Vermeidung eines Reinfarktes
b) Krankengymnastik
Zur Vorbeugung von Kontrakturen soll die krankengymnastische Behandlung sofort nach der Akutphase beginnen. Dazu gehören passive und aktive Übungen in Rückenlage, Seitenlage sowie im Sitzen und Stehen (je nach Befinden des Patienten). Hinzu kommen Gleichgewichtsübungen und die Lockerung der Spastik. Weiterhin geht es um die Korrektur von Fehlbewegungen und Fehlhaltungen. Zusätzlich dazu gehören Rollstuhltraining und Gehschule.c) Massagen
Im Akutstadium werden Streichmassagen angewendet, um Thrombosebildung zu vermeiden. Zur Vorbereitung bewegungstherapeutischer Maßnahmen kommen dann lockernde Techniken wie z.B. Streichungen, Vibrationen, Schüttelungen und leichtes Kneten.
[...]
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09.07.2007 00:01:05
Unter meiner Korrektur , bei mir als Praktikumsanleiter erstellt. Therapieansätze zum größten Teil von mir, da keine Kenntnisse in der praktischen neurologischen, ergotherpeutischen Behandlung der Berichterstatterin.