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Die Geldpolitischen Instrumente der EZB

Termpaper, 2004, 17 Pages
Author: Björn Dietzel
Subject: Economics / Business: Political Economics

Details

Category: Termpaper
Year: 2004
Pages: 17
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 12  Entries
Language: German
Archive No.: V44991
ISBN (E-book): 978-3-638-42480-6

File size: 172 KB


Excerpt (computer-generated)

Die Geldpolitischen Instrumente der EZB

von: Björn Dietzel

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 1

2. Ziele und Aufgaben des Eurosystems 2

3. Organisation und Struktur der EZB 3

3.1 Beschlussorgane und Ihre Aufgaben 3
3.2 Zentralbankunabhängigkeit 4

4. Steuerungsinstrumente der EZB 4

4.1 Offenmarktgeschäfte 5

4.1.1 Tenderverfahren 5
4.1.2 Transaktionsarten 6
4.1.3 Arten von Offenmarktgeschäften 7

4.1.3.1 Hauptrefinanzierungsgeschäfte 7
4.1.3.2 Längerfristige Refinanzierungsgeschäfte 7
4.1.3.3 Feinsteuerungsoperationen 7
4.1.3.4 Strukturelle Operation 8

4.2 Ständige Fazilitäten 8

4.2.1 Spitzenrefinanzierungsfazilität 8
4.2.2 Einlagenfaziltät 9

4.3 Mindestreserven 9

4.3.1 Festlegung und Haltung von Mindstreserven 9
4.3.2 Funktionen von Mindestreserven 10

5. Zusammenfassung 11

6. Die aktuelle Geldpolitik der EZB 12

Literaturverzeichnis




 

1. Einleitung

Die Europäische Zentralbank (Sitz in Frankfurt am Main) ist seit 01. Januar 1999 im Zuge der 3. Phase der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) für die einheitliche Geldpolitik im Euro- Währungsgebiet verantwortlich. Der EG-Vertrag ist die rechtliche Grundlage für eine einheitliche Geldpolitik und errichtete die EZB und das Europäische System der Zentralbanken (ESZB). Eine einheitliche Geldpolitik bedeutet, dass die EZB als supranationale Institution eine Geldpolitik betreibt, die für alle Euro-Staaten gleich ist und eine Differenzierung nach EWU-Länder ausschließt1. Zu dem „Eurosystem“ gehören die EZB sowie die einzelnen Zentralbanken der Länder, die den Euro bereits eingeführt haben (12 im Jahr 2004). Die ESZB umfasst alle Mitgliedsstaaten (25 nach dem 1.Mai 2004).

Die geldpolitischen Instrumente dienen der EZB in erster Linie die Entwicklung der Wirtschaft in Europa zu beeinflussen. Durch Veränderung der Geldmarktzinsen können diverse Mechanismen auf kurze Sicht in Gang gesetzt werden, die sich auf Produktion und Preise auswirken. Auf lange Sicht wirken sich Änderungen der Geldmenge auf das allgemeine Preisniveau aus, nicht aber auf das Realeinkommen oder die Beschäftigung2. Die EZB ist damit neben den Regierungen der Euro Mitglieder wichtigster Träger der Konjunkturpolitik3.

2. Ziele und Aufgaben des Eurosystems

Das vorrangige Ziel ist es gemäß Artikel 105 des EG-Vertrages die Preisstabilität zu gewährleisten4. Die EZB hat die allgemeine Die Geldpolitischen Instrumente der EZB 2 Wirtschaftspolitik in der Europäischen Gemeinschaft zu unterstützen, soweit dies ohne Beeinträchtigung der Preisniveaustabilität möglich ist5. Preisstabilität gilt als dann erreicht, wenn der jährliche Anstieg der Verbraucherpreise innerhalb des Gebietes der Europäischen Währungsunion etwas unterhalb von 2% bleibt: „price stabilty shall be defined as a year-on-year increase in the Harmonised Index of Customer Prices (HICP) for the euro area of below 2% ( Europäische Zentralbank, 1998, S. 3)6. Allgemeine Ziele gem. Art 2 EWG Vertrag:

• Harmonische und ausgewogene Entwicklung des Wirtschaftslebens
• beständiges nichtinflationäres und umweltverträgliches Wachstum
• hoher Grad an Konvergenz der Wirtschaftsleistung
• hohe Beschäftigungsniveau
• hohes Maß an sozialen Schutz
• Hebung der Lebenshaltung und der Lebensqualität
• Förderung des wirtschaftlichen und sozialem Zusammenhalts und der Solidarität der Mitgliedsstaaten

Die Verwirklichung des obersten Zieles die Preisstabilität zu gewährleisten sowie alle weiteren Ziele basieren auf den Grundzügen der freien Marktwirtschaft, um einen effizienten Einsatz der Ressourcen zu gewährleisten. Grundlegende Aufgaben gem. Art 3 EWG Vertrag:

• die Geldpolitik des Euro-Währungsgebiets festzulegen und auszuführen,
• Devisengeschäfte durchzuführen,
• die offiziellen Währungsreserven der Mitgliedstaaten zu halten und zu verwalten
• das reibungslose Funktionieren der Zahlungssysteme zu fördern.

Die Geldpolitischen Instrumente der EZB 3 Die EZB regelt mit Hilfe ihrer währungspolitischen Befugnisse den Geldumlauf und die Kreditversorgung innerhalb der Europäischen Gemeinschaft7.

3. Organisation und Struktur der EZB

3.1 Beschlussorgane und Ihre Aufgaben

[...]


1 Vgl.: Duwendag, Ketterer, Kösters, Pohl, Simmert: Geldtheorie und Geldpolitik Europa, Heidelberg 1999, Seite 8

2 EZB: Die Geldpolitik der EZB, Frankfurt am Main 2004

3 Möhlmeier, Wurm: Allg. Wirtschaftslehre, 2.Auflage, Köln 2000, Seite 532

4 EZB. Durchführung der Geldpolitik im Euro-Währungsgebiet, Frankfurt am Main 2004,

5 Vgl.: Art. 105 Abs.1 EG-Vertrag

6 Duwendag, Ketterer, Kösters, Pohl, Simmert: Geldtheorie und Geldpolitik Europa, Heidelberg 1999, Seite 337

7 Vgl.: Art. 105 Abs.2 EG-Vertrag


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