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Abfertigungsbedingungen in Containerterminals

Termpaper, 2005, 28 Pages
Author: Björn Schermer
Subject: Economics / Business: Supply, Production, Logistics

Details

Category: Termpaper
Year: 2005
Pages: 28
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 15  Entries
Language: German
Archive No.: V45077
ISBN (E-book): 978-3-638-42549-0
ISBN (Book): 978-3-638-65784-6
File size: 430 KB
Notes :
In Zukunft werden die Güterströme weiter zunehmen und die heutigen Systeme und Anlagen an ihre Grenzen stoßen lassen. Die folgende Arbeit soll die Abfertigungsbedingungen des Containers innerhalb eines modernen Containerterminals aufzeigen. Zielstellung soll es sein, die betriebswirtschaftlichen Probleme und Phänomene sowie die Anlagen und Systeme bei der Containerabfertigung darzustellen. Zusätzlich soll ein Ausblick über Chancen und Risiken neuer Containerabfertigungsverfahren gegeben werden.


Abstract

„Am kommenden Montag wird Hapag-Lloyd in Singapur das größte Containerschiff der Welt auf den Namen "Colombo Express" taufen. Das Schiff kann 8750 Standardcontainer laden und wird mit einer Geschwindigkeit von 25 Knoten (50 Stundenkilometer) vor allem im Ost-West-Verkehr eingesetzt. Es wird das 52. Schiff der Hamburger. Anders als die Konkurrenz fährt Hapag-Lloyd vor allem mit eigenen Schiffen und mietet sich vergleichsweise wenig fremde Kapazitäten hinzu. 60 Prozent der Transportkapazität von 192 000 Containern gehören dem Konzern. Üblich in der Branche sind 40 Prozent. Dadurch ist Hapag-Lloyd unabhängiger von den Charterpreisen. Nic“ Dieser Artikel erschien am 6. April 2005 in der Zeitung „Die Welt“. Vergleicht man die Beladungskapazität von Containerschiffen in den sechziger Jahren von etwa 200 Container, bekommt man einen ersten Eindruck von den Dimensionen mit denen die Containerisierung in den letzten Jahrzehnten vorangeschritten ist. Container sind in der heutigen Zeit der transkontinentalen Geschäftsbeziehungen nicht mehr wegzudenken. Tagtäglich ermöglichen sie die globalen Warenströme und Handelsbeziehungen zwischen den Volkswirtschaften. Waren aus Fernost die früher wegen des langen und gefährlichen Seeweges in Europa sehr teuer und selten waren, gibt es dank des Containers heute billig und in großen Mengen zukaufen. Die Idee des Containers ist dabei seit den sechziger Jahren weitestgehend unverändert geblieben. Innovationen gab es allerdings in den Häfen und bei den Schiffen. Mussten die Container am Anfang noch mit Schiffs eigenen Kränen verladen werden, erfolgt dies heute im Minutentakt teilautomatisiert von Land aus. Doch in Zukunft werden die Güterströme weiter zunehmen und die heutigen Systeme und Anlagen an ihre Grenzen stoßen lassen. Die folgende Arbeit soll die Abfertigungsbedingungen des Containers innerhalb eines modernen Containerterminals aufzeigen. Zielstellung soll es sein die betriebswirtschaftlichen Probleme und Phänomene, sowie die Anlagen und Systeme bei der Containerabfertigung darzustellen.


Excerpt (computer-generated)

Hochschule Wismar
Fachbereich Wirtschaft

Belegarbeit

Abfertigungsbedingungen in Containerterminals

eingereicht von: 

Björn Schermer

Studiengang Betriebswirtschaft BW 02

Wismar, den 6. Juni 2005

 

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis 3

1. Einleitung und Zielstellung 4

2. Das Containersystem 5
2.1 Abkürzungen im Containerverkehr 5
2.2 Entwicklungsschritte 5
2.3 Das Hub and Spoke System der Containerschifffahrt 7
2.4 Containeraufbau und -typen 8

3. Der Containerterminal (CT) 10
3.1 Charakterisierung des CT 10
3.1.1 Einordnung des CT in den Dienstleistungssektor 10
3.1.2 Logistik Prozesse im CT 11
3.2 Der CT als Schnittstelle 13
3.3 Betriebswirtschaftliche Problemstellungen in der Schnittstelle 14
3.3.1 Reedereien und CT Betreiber 14
3.3.1.1 Die Reederein 14
3.3.1.2 Die CT Betreiber 16

4. Exkurs Containerabfertigung im CT Altenwerder 18
4.1 Die HHLA 18
4.2 Allgemeine Daten zum CTA 19
4.3 Der Weg eines Containers durch den Containerterminal Altenwerder (CTA) 20

5. Zukünftige Gestaltung der Abfertigung in Containerterminals 25
5.1 Bau von noch mehr Umschlagsanlagen 25
5.2 Bau von Spezialschiffen 26
5.3 Integriertes Terminal- Schiff- System für übergroße Containerschiffe 26

6.Schlussbetrachtungen 27

Literaturverzeichnis

 

Abbildungsverzeichnis
ABBILDUNG 1"LINIEN IN DER CONTAINERSCHIFFFAHRT" 7
ABBILDUNG 2"RANKING DER WICHTIGSTEN CONTAINERHÄFEN NACH TEU" 8
ABBILDUNG 3"BAUTEILE EINES CONTAINERS" 9
ABBILDUNG 4"TYPISCHE HAFENLEISTUNGEN" 10
ABBILDUNG 5" TUL PROZESSE" 12
ABBILDUNG 6"SCALE INCREASES IN VESSEL SIZE: EVOLUTION OF THE WORLD CELLULAR FLEET 1991-2006" 15
ABBILDUNG 7"ZIELE DER SYSTEMSTEUERUNG" 17
ABBILDUNG 8"LAGEPLAN CT ALTENWERDER" 19
ABBILDUNG 9"SCHEMATISCHER ABLAUF DES CONTAINERUMSCHLAGS IM CTA" 24

 

 

1. Einleitung und Zielstellung

Größtes Containerschiff der Welt

"Am kommenden Montag wird Hapag-Lloyd in Singapur das größte Containerschiff der Welt auf den Namen "Colombo Express" taufen. Das Schiff kann 8750 Standardcontainer laden und wird mit einer Geschwindigkeit von 25 Knoten (50 Stundenkilometer) vor allem im Ost-West-Verkehr eingesetzt. Es wird das 52. Schiff der Hamburger. Anders als die Konkurrenz fährt Hapag-Lloyd vor allem mit eigenen Schiffen und mietet sich vergleichsweise wenig fremde Kapazitäten hinzu. 60 Prozent der Transportkapazität von 192 000 Containern gehören dem Konzern. Üblich in der Branche sind 40 Prozent. Dadurch ist Hapag-Lloyd unabhängiger von den Charterpreisen. Nic"1

Dieser Artikel erschien am 6. April 2005 in der Zeitung "Die Welt". Vergleicht man die Beladungskapazität von Containerschiffen in den sechziger Jahren von etwa 200 Container, bekommt man einen ersten Eindruck von den Dimensionen mit denen die Containerisierung in den letzten Jahrzehnten vorangeschritten ist. Container sind in der heutigen Zeit der transkontinentalen Geschäftsbeziehungen nicht mehr wegzudenken. Tagtäglich ermöglichen sie die globalen Warenströme und Handelsbeziehungen zwischen den Volkswirtschaften. Waren aus Fernost die früher wegen des langen und gefährlichen Seeweges in Europa sehr teuer und selten waren, gibt es dank des Containers heute billig und in großen Mengen zukaufen.

Die Idee des Containers ist dabei seit den sechziger Jahren weitestgehend unverändert geblieben. Innovationen gab es allerdings in den Häfen und bei den Schiffen. Mussten die Container am Anfang noch mit Schiffs eigenen Kränen verladen werden, erfolgt dies heute im Minutentakt teilautomatisiert von Land aus. Doch in Zukunft werden die Güterströme weiter zunehmen und die heutigen Systeme und Anlagen an ihre Grenzen stoßen lassen.

Die folgende Arbeit soll die Abfertigungsbedingungen des Containers innerhalb eines modernen Containerterminals aufzeigen. Zielstellung soll es sein die betriebswirtschaftlichen Probleme und Phänomene, sowie die Anlagen und Systeme bei der Containerabfertigung darzustellen.

2. Das Containersystem

2.1 Abkürzungen im Containerverkehr

Im Folgenden sollen nur die wichtigsten Abkürzungen im Containerverkehr erklärt werden, da sie im weiteren Verlauf häufiger auftreten werden.

CT- Containerterminal
TEU- twenty foot equivalent unit
LCL- less then container load
FCL- full container load
ISO- international standards organisation

2.2 Entwicklungsschritte

Im Folgenden sollen die wichtigsten Schritte in der Entwicklung zum modernen Containerverkehr und eine Prognose für die Zukunft aufgezeigt werden:2

1948 transportierte die U.S. Navy erstmals Munition in containerartigen Boxen nach Bremen.

1952 erste Größenstandardisierung von 6 m3 und 10 m3 Container durch die amerikanische Firma NAF Trans.

1954 begann die amerikanische Gesellschaft Peck & Hale Inc. durch die ersten Entwürfe und die Herstellung von Laschelementen für Frachtcontainern bekannt zu werden.

1955 Geburt der ersten 20´und 35´Containern durch den amerikanischen Hersteller "Strick". Diese Container waren mit den sogenannten "Strick-Eckbeschlägen" ausgerüstet.

1956 erregte die amerikanische "Pan- Atlantic Steamship Corp." Aufsehen, als sie auf einem eigens dafür umgebauten Tanker die freien Decksflächen zum Transport von achtundfünfzig 35´-Boxen nutzte. Bemerkenswert ist, dass diese Container - die übrigens auf "Road- Trailern" transportiert wurden - später als Sea- Land- Container bekannt geworden sind.
Diese Container bereiteten aufgrund ihrer Abmessungen und Festigkeiten Probleme beim internationalen Transport.

1958 erste Containerumschläge in Bremerhaven mit 20´und 35´ "Sea- Land" Containern (Strick Modell).

1961 gründete die Internationale Organisation of Standardisation - kurz ISO - einen Sonderausschuss, das "Technical Commitee 104", das sich mit der Normung von einheitlichen ISO-Containern befasste. Damit waren die Voraussetzungen für eine explosionsartige Verbreitung auf internationaler Ebene geschaffen, so dass mit zunächst behelfsmäßigen Vorrichtungen auf Stückgutschiffen der Container seinen Einzug hielt.

1964 begann sich in Deutschland die Hamburger Firma A.W. Naht ( spätere OSR) mit der Entwicklung und Fertigung von Spann und Zurrelementen für Container zu befassen.

1965 wurde in Deutschland das erste Vollcontainerschiff mit Zellenführungen in den Räumen gebaut.

[....]


1 Quelle: www.welt.de

2 Vgl.http://www.ub.uni-duisburg.de/


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