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Die Operationalisierung von parasozialer Interaktion. Ein Vergleich zweier Studien.

Autor: Alexandra Sirtl
Fach: Medien / Kommunikation - Forschung und Studien

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Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2000
Seiten: 23
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 21  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 102 KB
Archivnummer: V451
ISBN (E-Book): 978-3-638-10324-4

Textauszug (computergeneriert)

Die Operationalisierung von parasozialer Interaktion.
Ein Vergleich zweier Studien.

von

Alexandra Sirtl

 

Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Das Konzept der parasozialen Interaktion 1


2.1 Medienspezifische Angebotsweisen 2
2.2 Die Rolle der Medienakteure 2
2.3 Die Rolle der Rezipienten 4
2.4 Unterschiede zwischen parasozialer Interaktion und Face-to-Face Kommunikation 5
2.5 Von parasozialen Interaktionen zu parasozialen Beziehungen 6

3. Die Operationalisierung der parasozialen Interaktion 7


3.1 Nordlund, Jan-Erik: Media Interaction (1978) 7
3.1.1 Konzept der ,,media interaction" 7
3.1.2 Modell und Hypothesen 8
3.1.3 Methoden 9
3.1.4 Ergebnisse 9
3.2 Rubin, Alan M./Elizabeth M. Perse/Robert A. Powell: Loneliness, parasocial interaction, and local television news viewing (1985) 11
3.2.1 Theoretisches Konzept 11
3.2.2 Hypothesen und Modell 12
3.2.3 Methoden 13
3.2.4 Ergebnisse 15
3.3 Vergleich 15

4. Fazit 18

 

1. Einleitung

Der Begriff parasoziale Interaktion ist vor allem aus Studien im Uses and Gratifications Ansatz bekannt. Dort wird parasoziale Interaktion jedoch nur als eine mögliche Gratifikation bzw. funktionale Alternative betrachtet, und nicht als eigenständige Aktivität der Rezipienten. Die Zahl der empirischen Studien, die parasoziale Interaktion an sich untersuchen, ist relativ gering, so dass auch die Operationalisierung des Phänomens noch nicht ausgereift ist1. Deshalb scheint es interessant, die Vorteile und Defizite der bisherigen empirischen Umsetzungen durch einen Vergleich zweier bedeutender Arbeiten herauszustellen. Eine der ersten Studien, die parasoziale Interaktion nicht nur als Gratifikation oder Motiv betrachteten, ist die Arbeit von Nordlund2 zur sogenannten ,,media interaction"3. Die am häufigsten verwendete Skala zur Erfassung von parasozialer Interaktion wurde 1985 von Rubin et al.4 ausgearbeitet5, so dass sich diese beiden Studien gut für einen Vergleich eignen.

2. Das Konzept der parasozialen Interaktion

Der Begriff der parasozialen Interaktion stammt von den Soziologen Horton und Wohl, die 1956 in dem Essay ,,Masscommunication and parasocial Interaction: Observations on Intimacy at a distance"6 versuchten, dieses Phänomen zu definieren und zu erklären. Nach Horton und Wohl ist parasoziale Interaktion ein interpersonales Geschehen zwischen abgebildeten Personen, also den Medienakteuren, und den Zuschauern, im Sinne eines gegenseitigen Aufeinander-Bezugnehmens7.

1 Vgl. Gleich, Uli: Parasoziale Interaktionen und Beziehungen von Fernsehzuschauern mit Personen auf dem Bildschirm, Landau 1997, S.110.

2 Nordlund, Jan-Erik: Media Interaction, in: Communication Research, Jg. 5 (1978), S.150-175.

3 Vgl. Gleich 1997, S.94f.

4 Rubin, Alan M./Elizabeth M. Perse/Robert A. Powell: Loneliness, parasocial interaction, and local television news viewing, in: Human Communication Research, Jg. 12 (1985), S.155-180.

5 Vgl. Gleich 1997, S.99.

6 Horton, Donald/R. Richard Wohl: Mass communication and para-social interaction: Observations on intimacy at a distance, in: Psychiatry, Jg. 19 (1956), S.215-229. Die Jahres- und Seitenangaben im weiteren Verlauf des Textes beziehen sich auf den Nachdruck des Artikels in Gumpert, Gary/R. Cathcart (Hrsg.): Inter / Media: Interpersonal communication in a media world, New York ²1982, S.188-211.

7 Vgl. Gleich 1997, S.45

Kommentare

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