Please wait
Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.
Scholary Paper (Seminar), 2000, 17 Pages
Author: Dr. Michael Krupp
Subject: Communications: Research, Studies, Enquiries
Details
Institution/College: Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg (Wirtschaft und Sozialwissenschaftliche Fakultät)
Tags: Wirkungsforschung, Berichterstettung, Globalisierung, Standortfaktoren, Börse, Wissensstand Wirtschaft, Wirtschaftsnachrichten
Year: 2000
Pages: 17
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 8 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-12785-1
ISBN (Book): 978-3-638-81955-8
File size: 267 KB
Other users also were interested in the following titles:
Abstract
Der Titel der Arbeit zitiert die eine Antwort aus eine Befragung zum Wissen um die Bedeutung des Begriffs "Globalisierung". Folglich betrachtet er vorliegende Text den offensichtlich lückenhaften Wissensstand der deutschen Bevölkerung zu Begriffen wie Globalisierung, Standortfaktoren und Börse (Stand 2000). Der Wissenstand der Bevölkerung über wirtschaftliche Themen kann als Barometer für die Erfüllung der Informationsfunktion der Medien verstanden werden. Die vorliegende Arbeit nutzt dieses Barometer: Neben einem Überblick über den Wissenstand der deutschen Bevölkerung in Bezug auf Wirtschaftsfragen setzt die arbeit den "Barometerstand" in Bezug zur Wirtschafts-Berichterstattung in deutschen Medien.
Excerpt (computer-generated)
Globalisierung ist eine Weltanschauung
von Michael Krupp
Inhaltsangabe:
1. Einleitung 3
2. Wissensstand Wirtschaft 4
2.1. Themenrahmen Globalisierung 4
2.2. Themenrahmen Börse 11
2.3. Themenrahmen Standortfaktoren 12
2.4. Zusammenfassung 13
2.5. Wissensgewinn durch das Internet ? 14
3. Fazit 15
Quellenangaben
Tabellen/Abbildungen:
Abb. 1: Top Themen in den Medien 1999 4
Abb. 2: Die Wirtschaft im Spiegel der Tagesschau 5
Abb. 3: Globalisierung: Information tut not 6
Abb. 4: Globalisierung: Die meisten sehen schwarz 7
Abb. 5: Globalisierung: Nur wenige wissen Bescheid / Reisen bildet 8
Abb. 6: Wirtschaft im TV: Was junge Leute wissen 9
Tab. 1: Auswahl der Wirtschaftssendungen und
-beiträgen verschiedener TV-Sender auf Video 10
Abb. 7: Investitionen in der Berichterstattung 13
1. Einleitung
Nach Legislative, Judikative und Exekutive werden die Massenmedien mittlerweile als "neue" vierte Gewalt genannt. Massenmedien erfüllen in der modernen Gesellschaft einen wichtigen Teil öffentlicher Aufgaben. Neben "Willens- und Meinungsbildung" auf Gesellschaftsebene und "Kritik und Kontrolle" auf der Organisationsebene gehört die "Informationsfunktion" auf Individuenebene zu den klassischen politischen Funktionen der Massenmedien. Umfassende Information ist die Basis für die Aufgaben auf der Organisations- und Gesellschaftsebene. Der freie Informationsfluss ist eine Grundlage für eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft. Daher ist "die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk [und](,) Film" und Presse im Grundgesetz verankert. Durch umfassende, objektive und verständliche Berichterstattung soll den Bürger ermöglicht werden sich eine Meinung zu bilden und sich am politischen Leben zu beteiligen. Diese Aufgabe der Massenmedien ist auch auf den Bereich der Wirtschaftsberichterstattung übertragbar. Auch hier ist gute Information die Basis einer fundierten Meinung über Wirtschaftspolitische Entscheidungen. Es wird aber vor allem die Verständlichkeit der Beiträge kritisiert. Ob Medien ihrer Informationsfunktion auch im Bereich Wirtschaft gerecht werden ist fraglich. Der Wissenstand der Bevölkerung über wirtschaftliche Themen kann als Barometer für die Erfüllung dieser Aufgabe betrachtet werden. Allerdings darf dabei nicht vergessen werden, daß auch der beste wirtschaftliche Bericht nicht zum Wissensstand beitragen kann, wenn er mangels Interesse nicht beachtet wird.
Diese Arbeit soll einen Überblick über den Wissenstand der deutschen Bevölkerung in Bezug auf Wirtschaftsfragen geben und das Ergebnis mit der Berichterstattung in Verbindung bringen.
2. Wissensstand Wirtschaft
Um einen Einblick in den Wissenstand der Deutschen über Wirtschaftsthemen zu bekommen, werden im folgenden einige Themengebiet herausgegriffen und analysiert. Für die Beispiele soll auch ein Bezug zur Berichterstattung in den Medien hergestellt werden. Art und Umfang von Beiträgen der Medien stehen in engem Zusammenhang mit dem Wissenstand der Deutschen Bevölkerung. Es wird aber auch deutlich, daß nicht nur die Information durch Medien das Wissen über bestimmte Sachverhalte beeinflussen. Der Wissenstand ist also, wie in der Einleitung bereits erwähnt, kein hundertprozentiger Indikator für die Qualität oder Akzeptanz der Wirtschaftsberichterstattung.
2.1. Themenrahmen Globalisierung
Die Globalisierung, als relativ neues Thema in der Wirtschaftsberichterstattung ist ein gutes Beispiel um den Wissenstand der Deutschen darzustellen. Trotz der immensen Bedeutung für die Wirtschaft, wird Globalisierung in den Medien stiefmütterlich behandelt. So tauchen unter den 10 Top Themen der Massenmedien 1999 (vgl. Abb. 1) mit der Europäischen Währungsunion lediglich ein internationales, rein wirtschaftliches Thema auf. Die Entschädigung der NS-Zwangsarbeiter könnte auch dazu gezählt werden, da sie auch Folgen für einige Unternehmen hat. Sie hat aber nur indirekt mit globalen Wirtschaftsfragen zu tun.
Hinzu kommt, daß sich die Art und Weise der Berichterstattung verändert hat. So tendiert z.B. die Tagesschau dazu nationale Wirtschaftsthemen mit internationalem Ausmaß auf Kosten rein internationaler Beiträge ausführlicher zu behandeln. Dies gilt sowohl für den Anteil der Beiträge am gesamten Wirtschaftsteil als auch für die Dauer der Beiträge. Allerdings ist der Gesamtanteil der Beiträge mit internationalem Hintergrund zurückgegangen. Wenn man die Sendedauer hinzunimmt kann gesagt werden, daß über weniger internationale Zusammenhänge länger berichtet wird.
[...]
Comments
No comments yet
Other users also were interested in the following titles:
Culture-Assimilator-Training - Zum Aufbau interkultureller Kompetenz für Fach- und Führungskräfte
Author: Doreen FrankGerman - German as a Foreign Language / Second Language, 2005 Download as PDF-file for 39,90 EUR
Wahlweise Multikulturalität. Die Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2002 zum Aspekt der Multikulturalität
Author: Ulrich HoffrichterCommunications: Intercultural Communication, 2003 Download as PDF-file for 8,99 EUR
Die Informationsgesellschaft im Globalisierungsprozess. Strukturelle Eigenschaften, politische Gestaltung und Risiken
Author: Aleksander SzumilasPolitics - International Politics - Topic: Globalisation, Political Economics, 2004 Download as PDF-file for 12,99 EUR
Zwischen Nationalität und Multikulturalität
Author: Mike OffermannsSociology - Political Sociology, Majorities, Minorities, 1998 Download as PDF-file for 9,99 EUR
Evaluation interkultureller Trainings
Author: Sabine StellamannsCultural Studies, 2005 Download as PDF-file for 69,90 EUR
Deutschen- und Deutschlandbilder am Beispiel Amerika
Author: M.A. Sina NeumannCommunications: Intercultural Communication, 2002 Download as PDF-file for 7,99 EUR
Interkulturelle Wirtschaftskommunikation
Author: AnonymGerman Studies - Linguistics, 2000 Download as PDF-file for 8,99 EUR
Altruismus, Fairness und Eigennutz - Welche Faktoren bestimmen das Handeln des Menschen?
Author: Carsten WackerEconomics / Business: General, 2004 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Zuwanderung und Globalisierung
Author: Melanie GlaewePolitics - International Politics - Topic: German Foreign Policy, 2002 Download as PDF-file for 5,99 EUR
Die Bedeutungszunahme der Ressource Wissen als erklärender Faktor bei der Auflösung des Paradoxons von Globalisierungs- und simultanen Regionalisierungstendenzen
Author: Björn BürgerEconomics / Business: Business Management, Corporate Governance, 2003 Download as PDF-file for 13,99 EUR
This text can be quoted and accessed from this url: