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Migration unter den Bedingungen der sich verändernden internationalen Arbeitsteilung und der Globalisierung

Autor: Diplom Sozialwissenschaftler Thomas Kruthaup
Fach: Politik - Int. Politik - Thema: Globalisierung, pol. Ökonomie

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Details

Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2005
Seiten: 17
Note: ohne
Literaturverzeichnis: ~ 13  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 242 KB
Archivnummer: V45233
ISBN (E-Book): 978-3-638-42668-8
ISBN (Buch): 978-3-638-77285-3
Anmerkungen :
Es geht bei dieser Hausarbeit in erster Linie um eine Auseinandersetzung mit der Veränderung der Migration im Zusammenhang mit der Globalisierung. Den Vergleich der theoretischen Ansätze der Assimilisten und der Transnationalisten, der Herausarbeitung, welche der beiden Migrationstheorien dem Ist-Zustand durch die Veränderung durch die Globalisierung mehr entspricht, "aktueller" ist.

Zusammenfassung / Abstract

Der Schwerpunkt dieser Arbeit dreht sich um den Transnationalismus in der Migrationsforschung. Neben der Definition des Terminus Transnationalismus, wird dieser dem Terminus der Assimilation gegen übergesetzt. Erarbeit werden die Einflüsse des Transnationalismus auf die Zielgesellschaft, unter dem besonderen Aspekt der Globalisierung und die Möglichkeiten der Steuerung der neuen Form der Migration.

Textauszug (computergeneriert)

Migration unter den Bedingungen der sich verändernden
internationalen Arbeitsteilung und der Globalisierung

von: Thomas Kruthaup

 


Gliederung

1. Einleitung

2. Migration – Definition – Begriffserklärung

3. Veränderungen in der internationalen Arbeitsteilung – Globalisierung

4. Assimilationismus – Transnationalismus

4.1 Definition Assimilation
4.2 Definition Transnationalismus
4.3 Assimilationismus und Transnationalismus in der Migrationsforschung

5. Veränderte Integrationsbedingungen in der Zielgesellschaft, durch die Zunahme von Transmigranten als Ergebnis der Globalisierung?

6. Lässt sich die „neue Migration“ steuern?

7. Resümee


 

1. Einleitung

„In den letzten Jahrzehnten ist ein qualitativer Wandel in der Natur von internationalen Migrationsprozessen zu registrieren, und im Zusammenhang der allgemeinen Globalisierungstendenzen ist von einem neuen „Zeitalter der Migration“ (Castle / Miller) die Rede.“ (Pries, 1996: 456)

In dieser Hausarbeit geht es mir darum, herauszuarbeiten, ob es im Zuge der veränderten internationalen Arbeitsteilung, und der zunehmenden Globalisierung, neuer Betrachtungsformen der Migration bedarf. Im ersten Schritt werde ich eine „klassische“ Definition der Migration entfalten. Nachdem ich dann kurz die Veränderungen auf dem Internationalen Arbeitsmarkt im Zuge der Globalisierung dargestellt habe, werde ich mich mit dem Schwerpunkt der transnationalen Migration als mögliches Resultat der Globalisierung beschäftigen. Die scheinbar konträre wissenschaftliche Diskussion und Definition, zwischen den Positionen des Assimilationismus und Transnationalismus werde ich vorweg erläutern. Hauptsächlich werde ich herausarbeiten, ob es im Zuge der durch die Globalisierung verursachten, veränderten Migration zu Aufgaben bei der Integration – der Assimilation - der Migranten in die Gesellschaft kommt. Im Anschluss werde ich eventuelle Lösungsmöglichkeiten darstellen.

2. Migration – Definition – Begriffserklärung

In den Sozialwissenschaften gibt es keine einheitliche Auslegung des Begriffes Migration, es werden bei der Definition jeweils unterschiedliche Aspekte des Phänomens betrachtet. Je nach wissenschaftlicher Betrachtungsweise der Migrationsforschung wird mit folgenden Definitionen wie zum Beispiel: „Migration – unter Migration wird (...) jede Wohnsitzverlegung über eine größere Distanz verstanden. Dabei können – müssen aber nicht - Grenzen überschritten werden. Die jeweilige Staatsangehörigkeit der Migrantinnen und Migranten ist für diese Entscheidung unerheblich.“ (Wenning 1996: 14) „Migration, der wissenschaftliche Begriff für Wanderung, hat mittlerweile Eingang in die Sprache der Öffentlichkeit und der Politik gefunden. Emigration und Immigration, die Bezeichnungen für die jeweilige unterschiedliche Richtung der Migrationbewegung, sind schon länger geläufig. Nun beginnt sich mit zeitlicher Verzögerung auch der Oberbegriff Migration durchzusetzen. ... Bezüglich Raum und Zeit werden häufig eine gewisse Distanz und eine gewisse Dauer für notwendig erachtet (...), damit aus einer bloßen Ortsveränderung Migration wird. ... Migration als den auf Dauer angelegten bzw. dauerhaft werdenden Wechsel in eine andere Gesellschaft bzw. in eine Region von einzelnen oder mehreren Menschen. “ (Treibel 1999: 101 – 102) gearbeitet.

Migration ist als ein Prozess der Zu- und Abwanderung, sowie der Wechselwanderung / Pendelmigration zu begreifen. Migranten werden aus mehreren Gründen zu Migranten, diese können sowohl freiwilliger Art – Arbeitsplatzwahl, Aussteiger, Familienzusammenführung oder Beziehungsmigration, als auch unfreiwilliger Art, Vertreibung (z.B. durch ethnischen Säuberungen wie in Jugoslawien), politische Verfolgung oder ökonomischer Druck im eigenen Lebensraum sein. Neben der Zu- und Abwanderung gibt es auch die Pendelmigration - Transmigration, ein Hin –und Herwandern, z.B. aus beruflichen Gründen, der geographischen Verlegung des Arbeitsplatzes für die Dauer der Erwerbstätigkeit. Diese Transmigration nimmt, bedingt durch die Globalisierung in der westlichen Welt, mehr und mehr zu. Sie wird, empirisch betrachtet, in der Zukunft die „klassische“ Migration, der Auswanderung aus einer Herkunftsgesellschaft und der Einwanderung in eine Zielgesellschaft, ersetzen.

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