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Die Bestandteile des Apfels - eine 2. Klasse spielt Apfelforscher im Sachunterricht (Unterrichtsentwurf)

Lesson Plan, 2005, 25 Pages
Author: Christina Kühnle
Subject: Pedagogy - School Pedagogics

Details

Category: Lesson Plan
Year: 2005
Pages: 25
Grade: 13
Bibliography: ~ 6  Entries
Language: German
Archive No.: V45341
ISBN (E-book): 978-3-638-42760-9

File size: 281 KB


Excerpt (computer-generated)

Die Bestandteile des Apfels - eine 2. Klasse spielt
Apfelforscher im Sachunterricht (Unterrichtsentwurf)

von: Christina Werner

 


Inhaltsverzeichnis

1. Voraussetzungen der Schüler für den Unterricht  03

1.1 Voraussetzungen bei den Schülern   03

1.1.1 Voraussetzungen im Allgemeinen  05
1.1.2 Voraussetzungen im Fach Heimat- und Sachkunde und für diese Stunde 08

1.2 Äußere Voraussetzungen  12

2. Lernziele 13

3. Stellung des Unterrichtsinhaltes im größeren Zusammenhang  14

3.1 Einordnung in die Stundeneinheit  14
3.2 Fächerübergreifende Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung  14

4. Geplanter Unterrichtsverlauf  15

4.1 Tafelbild 18

5. Anhang 19

5.1 Literatur und Quellenverzeichnis 19
5.2 Selbstständigkeitserklärung  20
5.3 Arbeitsblätter / verwendete Buchseiten etc.  21




 

1. Voraussetzungen der Schüler für den Unterricht

1.1 Voraussetzungen bei den Schülern

Den Kurs 1/2 der … besuchen 16 Kinder, davon 9 Mädchen und 7 Jungen. Sie wurden nach dem Konzept der veränderten Schuleingangsphase eingeschult. Die … gehörte zu den Versuchsschulen in Thüringen, welche die veränderte Schuleingangsphase 1998 eingeführt haben. Den rhythmisierten Tagesablauf gibt es schon länger. Es werden die Pausen in den Lernzeiten, die im Block stattfinden frei gewählt. Die Schüler sind den zum größten Teil stattfindenden Wochenplanunterricht in der altersgemischten Gruppe gewöhnt. Es gibt momentan noch an jedem Tag eine Kursstunde, in denen die beiden Kurse (1/1 und 1/2) getrennt werden. Trotzdem sind reine 45 min.-Stunden eine Seltenheit. Die Stammgruppe hat jeden Tag die ersten 2-3 Stunden zusammen den Stammunterricht und danach erfolgen die Fächer Werken, Schulgarten, Ethik, Religion, Sport und Musik. Ethik, Religion und Sport werden ebenfalls in der altersgemischten Gruppe unterrichtet. Die Schüler des Stammes 1 kommen aus … und viele kennen sich bereits aus dem Kindergarten.

Seit dem neuen Schuljahr sind 7 neue Kinder in den Stamm gekommen, auch diese Schüler waren schon aus dem Kindergarten bekannt. Die tägliche Gleitzeit vor dem Unterrichtsbeginn von 7.00–7.40 Uhr ist entsprechend lang gefasst, damit alle Schüler in Ruhe an ihrem „Arbeitsplatz“ ankommen und sich auf den Unterricht einstellen können. In dieser Zeit stehen die Lehrer für persönliche Gespräche jederzeit zur Verfügung, was von den Schülern auch lebhaft genutzt wird. Außerdem können die Kinder in dieser Phase an den beiden Computern arbeiten, sich mit den zahlreichen Übungs- und Spielmaterialien beschäftigen oder ein Buch aus der kleinen Klassenbibliothek lesen. Das endgültige Zeichen dafür, dass der Unterricht beginnt bzw. dass sich die Schüler an ihren Plätzen einfinden sollen, ist das Einschalten von instrumentaler Musik. Diese ist den Schülern bestens bekannt und sie wissen genau, was sie zu tun haben. Die Musik findet ihren Einsatz auch am Ende von Arbeitsphasen und dient somit als Zeichen, dass die Arbeit einzustellen ist oder dazu, dass die Schüler sich im Sitzkreis einfinden sollen. Des Weiteren signalisiert den Kindern ein Aufkleber an der Klassenuhr, wann die Arbeitsphase vorbei ist.

Zum gemeinsamen Frühstück vor der Hofpause wird ein weiteres Ritual sehr gut angenommen. Ein Lehrer liest jeden Tag ein Stück aus einem Kinderbuch vor, welches die Schüler selbst mitgebracht haben. Hier hören die Meisten ganz gespannt zu und können so in Ruhe frühstücken. Nach der Hofpause trödeln allerdings einige Kinder gern, so dass meist nicht pünktlich mit der folgenden Stunde begonnen werden kann. Diese Kinder sind z.B. …, die auch in anderen Bereichen so langsam sind. Die Kinder des Kurses zeigen sich im Umgang miteinander (besonders auch im Umgang mit der anderen Hälfte der Stammgruppe, der 2. Klasse) hilfsbereit und rücksichtsvoll, so dass insgesamt von einem positiven Sozialverhalten und einer angenehmen Lernatmosphäre ausgegangen werden kann. Die meisten Schüler sind sehr engagiert und aufgeschlossen, so dass die Beteiligung in Gesprächsphasen üblicherweise recht hoch ist. Einigen Kindern, wie … fällt es noch schwer sich an die verabredeten Regeln zu halten. Sie können nicht abwarten und nehmen so oft durch Hereinrufen Antworten vorweg oder stören durch Unaufmerksamkeit. Gründe dafür sind ihre allgemeine „Schwatzhaftigkeit“ und ihr großes Mitteilungsbedürfnis, aber auch die Tatsache, dass sie sich noch immer nicht an die Schulregeln halten können. Meistens reicht eine Erinnerung an die Regeln („nur einer redet!“, „Wir melden uns!“) bzw. ein kurzes Zeichen (wie ein Finger auf dem Mund) aus, um die Kinder zu ermahnen. Dies kann auch erreicht werden, wenn der Lehrer den Begriff „Eiszeit“ laut in die Unruhe hineinruft. Die Schüler müssen dann alles stehen und liegen lassen und für ein paar Sekunden starr verharren, bis der Lehrer das Kommando zum Weitermachen erteilt. Es geht dann wesentlich ruhiger weiter, da sie mit dieser einfachen Methode an ihr Fehlverhalten erinnert werden. Im Großen und Ganzen ist es ein sehr lebendiger und aufgeweckter Kurs, in dem alle Schüler mehr oder weniger an Neuem interessiert sind und sich auch leicht für verschiedene Themen motivieren lassen. Die Schüler kennen des Weiteren vielfältige Arbeits- und Sozialformen, wie Frontalunterricht (Klassenunterricht, Lehrer-/Schülervortrag), Gruppenunterricht wie Partner- und Kleingruppenarbeit, Einzelarbeit , Unterrichtsgespräche und Spiele z.B. in Form von Rollenspielen. Sie beherrschen diese Formen sehr gut, da sie immer wieder angewandt werden. Durch das Mehrpädagogensystem in der Schuleingangsphase sind sie an das Team-Teaching gewöhnt.

Der Wochenplanunterricht ermöglicht den Kindern ein hohes Maß an selbständigem Arbeiten, was fast alle Schüler gut beherrschen. Der Kursunterricht ist vor allem durch offene oder frontale Phasen geprägt. Die offenen Formen, wie Angebotslernen und Stationsarbeit werden sehr gut von den Kindern angenommen und die festen Regeln bei Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit, Stationen- und Angebotslernen etc. sind ihnen bekannt. Sie sind dabei gewohnt, auf vereinbarte Zeichen und Symbole, wie z.B. „wir flüstern“ zu achten. Hier wird immer wieder darauf Wert gelegt, dass die Schüler ihr Verhalten den Regeln entsprechend selbst einschätzen müssen. Es klappt daher auch immer besser und die Kinder weisen sich selbst untereinander auf die vereinbarten Regeln hin („Nicht rennen“, „Wir flüstern“). Den Schülern ist außerdem die Verwendung eines Glöckchens nicht fremd, was seine Anwendung findet, wenn sich eine schöpferische Unruhe zum Störfaktor entwickelt (ähnlich des Begriffs „Eiszeit“).

[...]


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