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Anforderungen und Systematisierungskriterien elektronischer Zahlungssysteme

Autor: Katja Engel
Fach: Wirtschaft - Handel und Distribution

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Details

Veranstaltung: Themenspezifische Projektarbeit
Institut: Fachhochschule Remagen
Tags: Anforderungen, Systematisierungskriterien, Zahlungssysteme, Themenspezifische, Projektarbeit
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2005
Seiten: 69
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 22  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 617 KB
Archivnummer: V45357
ISBN (E-Book): 978-3-638-42774-6
ISBN (Buch): 978-3-638-73481-3
Anmerkungen :
Eine umfassender Überblick über die Anforderungen und Systematisierungskriterien elektronischer Zahlungssysteme, sowie eine Vorstellung der zukunftsträchtigsten und bekanntesten Zahlungsarten. Ebenfalls wird auf Stärken und Schwächen, sowie die Rechtslage eingegangen. Viele Abbildungen!

Zusammenfassung / Abstract

Eine umfassender Überblick über die Anforderungen und Systematisierungskriterien elektronischer Zahlungssysteme, sowie eine Vorstellung der zukunftsträchtigsten und bekanntesten Zahlungsarten. Ebenfalls wird auf Stärken und Schwächen, sowie die Rechtslage eingegangen. Viele Abbildungen!

Textauszug (computergeneriert)

Elektronische Zahlungssysteme

von: Katja Engel

 


INHALTSVERZEICHNIS

1 EINLEITUNG 9

2 ANFORDERUNGEN AN ELEKTRONISCHE ZAHLUNGSSYSTEME 10

2.1 ANFORDERUNGEN AUS KUNDEN- UND HÄNDLERSICHT 10

2.1.1 SICHERHEIT  11
2.1.2 ACID-EIGENSCHAFTEN 11
2.1.3 VERFÜGBARKEIT  12
2.1.4 AKZEPTANZ 12
2.1.5 KOSTENGÜNSTIGKEIT  12
2.1.6 INTEROPERABILITÄT  13

2.2 ANFORDERUNGEN AUS KUNDENSICHT  14

2.2.1 FLEXIBILITÄT 14
2.2.2 KEIN VORLEISTUNGSRISIKO  15
2.2.3 EINFACHE HANDHABUNG 15
2.2.4 NACHVOLLZIEHBARKEIT 15
2.2.5 ANONYMITÄT 15

2.3 ANFORDERUNGEN AUS HÄNDLERSICHT  16

2.3.1 TECHNISCHE ASPEKTE  16
2.3.2 ZAHLUNGSSICHERHEIT  16
2.3.3 KUNDENIDENTITÄT 17

2.4 ANFORDERUNGEN AN DIGITALES GELD  17

3 SYSTEMATISIERUNG ELEKTRONISCHER ZAHLUNGSSYSTEME 20

3.1 EINTEILUNG NACH ZAHLUNGSZEITPUNKT 20

3.1.1 PRE-PAID 20
3.1.2 INSTANT PAID  20
3.1.3 POST PAID 21

3.2 EINTEILUNG NACH ART DES VERFAHRENS  21

3.2.1 VERFAHREN AUF KREDITKARTENBASIS  21
3.2.2 BANKEINZUG MITTELS EINZUGSERMÄCHTIGUNG 22
3.2.3 DIGITALE BARGELDLÖSUNGEN 22
3.2.4 SMARTCARDS  22

3.3 UNTERSCHEIDUNG HINSICHTLICH TRANSAKTIONSHÖHE 23

3.3.1 HIGH-VALUE-PAYMENT 23
3.3.2 MACRO-PAYMENT 23
3.3.3 MICRO/PICO-PAYMENT 23

3.4 EINTEILUNG HINSICHTLICH DES SICHERHEITSNIVEAUS  24

3.4.1 ÜBERTRAGUNG OHNE VERSCHLÜSSELUNG 24
3.4.2 VERSCHLÜSSELUNGSVERFAHREN  24
3.4.3 SICHERHEIT DURCH EINSATZ VON ZERTIFIKATEN  26
3.4.4 SICHERHEIT MIT HILFE VON DIGITALEN SIGNATUREN 27

3.5 EINTEILUNG NACH DEM TRANSAKTIONSWEG 27

3.5.1 DAS PUSH-SYSTEM 27
3.5.2 DAS PULL SYSTEM 27

3.6 EINTEILUNG DER SYSTEME IN BEZUG AUF IHRE BASIS 28

4 VORSTELLUNG ELEKTRONISCHER ZAHLUNGSSYSTEME 29

4.1 FIRST VIRTUAL  29

4.1.1 VORAUSSETZUNGEN FÜR FIRST VIRTUAL  31
4.1.2 VORTEILE VON FIRST VIRTUAL  31
4.1.3 NACHTEILE VON FIRST VIRTUAL 31

4.2 CYBER CASH 32

4.2.1 VORAUSSETZUNGEN FÜR CYBER CASH  33
4.2.2 VORTEILE VON CYBER CASH  33
4.2.3 NACHTEILE VON CYBERCASH 34

4.3 DIE PAYBOX 35

4.3.1 VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE PAYBOX 35
4.3.2 VORTEILE DER PAYBOX 36
4.3.3 NACHTEILE DER PAYBOX 36
4.3.4 ABLAUF DES PUSH-SYSTEMS BEI PAYBOX  38
4.3.5 ABLAUF DES PULL-SYSTEMS BEI PAYBOX 40
4.3.6 PAYBOX IN DER PRAXIS  41

4.4 NET 900 42

4.4.1 VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON NET900 43
4.4.2 VORTEILE VON NET900 43
4.4.3 NACHTEILE VON NET900  43
4.4.4 ABLAUF DES NET900-DIENSTES 44

4.5 PAYPAL  45

4.5.1 VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON PAYPAL  46
4.5.2 VORTEILE VON PAYPAL 46
4.5.3 NACHTEILE VON PAYPAL 46

4.6 LISTE WEITERER ELEKTRONISCHER ZAHLUNGSSYSTEME 48
4.7 TABELLARISCHE DARSTELLUNG DER VORGESTELLTEN SYSTEME  49

5 STÄRKEN UND SCHWÄCHEN DER ZAHLUNGSSYSTEME 51

5.1 SCHWÄCHEN ELEKTRONISCHER ZAHLUNGSSYSTEME  53
5.2 STÄRKEN ELEKTRONISCHER ZAHLUNGSSYSTEME  55

5.2.1 VORTEILE ELEKTRONISCHER ZAHLUNGSSYSTEME  55
5.2.2 CHANCEN ELEKTRONISCHER ZAHLUNGSSYSTEME  56

6 RECHTSLAGE DES ELEKTRONISCHEN ZAHLUNGSVERKEHRS 58

6.1 RECHTLICHE ASPEKTE DES ONLINE BANKINGS 58
6.2 RECHTLICHE ASPEKTE DIGITALER LASTSCHRIFTVERFAHREN 59
6.3 RECHTLICHE ASPEKTE BEI KREDITKARTENBASIERTEN SYSTEMEN 59
6.4 RECHTLICHE ASPEKTE DER PAYBOX 60

7 PRAXISBEISPIEL – DAS HANDY-TICKET 61

7.1 VORAUSSETZUNG FÜR DIE NUTZUNG DES HANDY-TICKETS 61
7.2 DIE TECHNISCHE ABWICKLUNG DES HANDY-TICKETS 62
7.3 DIE KONTROLLE UND SICHERHEIT DER HANDY-TICKETS  62
7.4 BEZAHLUNG DES HANDYTICKETS 63
7.5 WEITERE INFORMATIONEN ZUM HANDY-TICKET 63

8. ZUSAMMENFASSUNG 64

9. SCHLUSSWORT DER VERFASSERIN 65

LITERATURVERZEICHNIS 67
 


 

1 Einleitung

Im Zuge der ständig wachsenden Beliebtheit des weltweiten Internethandels, wächst auch das Verlangen nach einfachen, zuverlässigen und vor allem sicheren Wegen der Zahlung. In diesem Zusammenhang sind viele Arten von elektronischen Zahlungssystemen entstanden, an welche große Anforderungen aus Sicht von Händlern und Konsumenten gestellt werden. Viele Systeme waren den Anforderungen nicht gewachsen und sind bereits wieder von der Bildfläche verschwunden. Die Projektarbeit „Elektronische Zahlungssysteme“ stellt im ersten Kapitel zunächst einmal die vielseitigen Anforderungen an die Bezahlsysteme aus Händler- und Kundensicht vor. Anschließend wird der Versuch unternommen, verschiedene Möglichkeiten der Systematisierung aufzuzeigen. Diese werden zwar getrennt voneinander beschrieben, allerdings sind sie in den nachfolgenden Ausführungen im Zusammenhang zu sehen, da die Zahlungssysteme immer mehrere Kriterien erfüllen. Da es aufgrund der ungeheuren Vielzahl an Bezahlsystemen nicht möglich ist dem Leser alle Systeme vorzustellen, beschränkt sich die Verfasserin auf eine Auswahl und versucht die Vor- und Nachteile dieser übersichtlich zu erläutern. Eine ausgearbeitete Tabelle mit allen Kriterien aus „Kapitel 2“, soll dem Leser zusätzlich die Möglichkeit eines schnellen Überblicks hinsichtlich der Charakteristika der beschriebenen elektronischen Zahlungssysteme liefern. Im weiteren Verlauf geht die Projektarbeit auf die Folgen, die rechtlichen Aspekte und die Chancen und Risiken elektronischer Bezahlsysteme ein. Zum Abschluss soll ein Praxisbeispiel dem Leser die Materie noch einmal näher erläutern, bevor die Verfasserin mit einer Zusammenfassung und einem Schlusswort.

2 Anforderungen an elektronische Zahlungssysteme

Damit sich ein elektronisches Zahlungssystem in der Gesellschaft etablieren kann, sind eine Vielzahl von Voraussetzungen notwendig, über jene die nachfolgenden Grafiken einen kurzen Überblick leisten sollen. Je mehr Faktoren das Zahlungssystem erfüllen kann, desto größer stellen sich seine Überlebenschancen auf dem Markt dar. Wichtig ist es, die Anforderungen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, denn es gibt spezifische Anforderungen aus Kunden, und Lieferantensicht. Einige Anforderungen gelten aber auch für beide Gruppen. Zusätzlich gibt es noch spezielle Anforderungen für digitales Geld.

2.1 Anforderungen aus Kunden- und Händlersicht Folgende Anforderungen teilen sich Kunden und Händler gleichermaßen.

Abbildung 1: Anforderungen aus Kunden und Händlersicht1 [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]

2.1.1 Sicherheit

Das Thema Sicherheit lässt sich in folgende Kategorien unterteilen:

2Authentifizierung
- Eine dritte Partei stellt die Authentizität von Kunden und Händlern sicher. Dies geschieht durch Zertifikate.

Datenintegrität
- Digitale Signaturen sollen die Manipulation von Daten ve rhindern. Vertraulichkeit
- Mittels Verschlüsselung soll auch in diesem Zusammenhang die Manipulation der Daten, sowie die Möglichkeit der Einsicht durch Unbefugte verhindert werden.

Robustheit
- Darunter versteht man die Ausfallsicherheit des Bezahlsystems, vor allem bei Überlastung .

2.1.2 Acid-Eigenschaften

Die Acid-Eigenschaften stellen Anforderungen dar, die bei Transaktionen erfüllt werden müssen.

Atomicity (Totalität)
- Eine Transaktion soll entweder ganz oder gar nicht ausgeführt werden. Dieser Punkt greift vor allem im Fall von Unterbrechungen.

3Consistency (Konsistenz)
- Beide Parteien sollen den gleichen Wissensstand bezüglich Betragshöhe, Grund der Zahlung, oder Status der Transaktion haben.

Independence (Unabhängigkeit)
- Diese Anforderung kann auch Isolation genannt werden und implementiert, dass sich die Transaktionen nicht gegenseitig beeinflussen dürfen.

Durability (Dauerhaftigkeit)
- Bei Defekten soll die Wiederherstellung des letzten gültigen Zustands oh- ne weiteres möglich sein.

2.1.3 Verfügbarkeit

Die Verfügbarkeit eines elektronischen Zahlungssystems stellt den Hauptvorteil gegenüber herkömmlichen Systemen dar und sollte aufgrund dieser Tatsache stets gewährleistet sein.

2.1.4 Akzeptanz

Eine breite Anwenderbasis und Händlerakzeptanz sind elementar für ein elektronisches Zahlungssystem. Um dies zu gewährleisten, muss das System fehlerfrei und verlässlich arbeiten können.

2.1.5 Kostengünstigkeit

Händler wie auch Kunden haben das Interesse, die für sie anfallenden Kosten so gering wie möglich zu halten. Für den Kunden bedeutet dies, möglichst wenig Geld in Software und Hardware zu investieren, oder Gebühren zahlen zu müssen. Aus Sicht der Händler sollten die Kosten nach Möglichkeit Einmalzahlungen darstellen.

Händlerkosten
- Händler müssen in Hardware und Software investieren. Ebenfalls fallen Integrationskosten, Wartungskosten, Betriebskosten, Transaktionskosten und Ausfallkosten an. Auch sind gegebenenfalls hohe Kosten für Lizenzen und Zertifikate fällig.

Kundenkosten
- Kunden müssen häufig Kosten für die Registrierung bezahlen. Auch müssen sie in Hardware, beispielsweise Kartenlesegeräte investieren. Hinzu kommen die laufenden Kosten. Ebenfalls sind Gebühren für die Abwicklung der Zahlungen keine Seltenheit.

2.1.6 Interoperabilität

Diese Anforderung beschreibt die Möglichkeit digitaler Zahlungssysteme im Zusammenhang mit der Zahlungstransaktion mit anderen Teilnehmern in Verbindung treten zu können.

2.2 Anforderungen aus Kundensicht

[...]


1 Eigene Darstellung in Anlehnung an: Legler, Frank; „Grundlagen elektronischer Bezahlverfahren“; 2001/2002; www.informatik.hu-berlin.de

2 Legler, Frank: „Grundlagen elektronischer Bezahlverfahren“, 2001/2002, ohne Seitenangabe, www.hu-informatik-berlin.de

3 Legler, Frank: „Grundlagen elektronischer Bezahlverfahren“, 2001/2002, ohne Seitenangabe, www.hu-informatik-berlin.de

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