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Scholary Paper (Seminar), 2001, 20 Pages
Author: Jochen Steinkamp
Subject: Politics - International Politics - Region: USA
Details
Institution/College: Catholic University Eichstätt-Ingolstadt (Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät)
Tags: Wahl Wahlen USA Präsident
Year: 2001
Pages: 20
Grade: 1-
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-12802-5
File size: 190 KB
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Excerpt (computer-generated)
Die Wahl des Präsidenten der USA
Inhaltsverzeichnis
0. Einleitung S.3
1. Wahlfähigkeit, Wählbarkeit und Amtsdauer S.3
2. Vorwahlen: Auslese der Präsidentschaftskandidaten S.4
2.1. Verschiedene Typen der Vorwahlen S.5
2.2. Die Vorentscheidung? - Vorwahlen in New Hampshire S.7
2.3. Klare Signale für die Nationalkonvente S.7
3. Nominierung der Kandidaten: Die Nationalkonvente S.8
3.1. Skizze eines Nominierungskonventes S.9
4. Die Wahl des Präsidenten S.10
4.1 Das Wahlmännerkollegium S.11
4.2. Der Wahltag: Kampf um die Einzelstaaten S.12
4.3. Die Elektoren wählen S.13
5. Rolle der "dritten Parteien" S.15
6. Resümee S.16
0. Einleitung
"Ich schwöre (oder gelobe) feierlich, daß ich das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten getreulich verwalten und die Verfassung der Vereinigten Staaten nach besten Kräften erhalten, schützen und verteidigen will."
Das ist der Amtseid, den der gewählte Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika am Tage seiner Amtseinführung, dem "inauguration day", ablegt. Bevor dieser feierliche Zeitpunkt kommen kann, der einen Menschen zum Kopf der amerikanischen Exekutive macht, heißt aber es einen mühsamen Weg in der lebhaften amerikanischen Demokratie zurückzulegen.
Dieser Weg beginnt mit den Vorwahlen der Parteien in der ersten Hälfte eines Wahljahres, setzt sich fort mit den Nominierungskonventen in der Jahresmitte und endet mit dem Votum der amerikanischen Wähler im November, die ihrerseits Wahlmänner mit der offiziellen Wahl des Präsidenten beauftragen.
Diese Arbeit aus dem Bereich der Politischen Systemlehre möchte diesen Vorgang beschreiben und die verschiedenen Wahlsysteme und -vorgänge in den einzelnen Phasen der Präsidentschaftswahlen weitgehend abstrakt beschreiben. Die Vorwahlen, Nationalkonvente und die eigentliche Wahl sind die drei zentralen Themen. Kurze Ausführungen zum Wahlrecht ganz zu Anfang und zur Rolle der "dritten Parteien" kurz vor Schluß runden die Erläuterungen ab. Die Arbeit endet mit einem Resümee. Stufe für Stufe soll der Weg vom einfachen Bewerber zur zentralen Figur der amerikanischen Demokratie analysiert werden.
1. Wahlfähigkeit, Wählbarkeit und Amtsdauer
Zu Beginn ist zu klären, wer überhaupt an Wahlen in den USA teilnehmen darf und vor allem welche Anforderungen eine Person erfüllen muß, um zum Präsidenten der USA gewählt zu werden. Auf beide Fragen gibt die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika von 1787 eindeutige Antworten:
In Zusatzartikel (Amendment) XXVI der Verfassung , der 1971 in Kraft trat, heißt es hierzu, dass in den USA alle Bürger das Wahlrecht besitzen, die 18 Jahre alt sind . Die nötigen Voraussetzungen, um zum Präsidenten der USA gewählt zu werden, sind in Artikel II wie folgt beschrieben: "In das Amt des Präsidenten können nur in den Vereinigten Staaten geborene Bürger (...) gewählt werden; es kann niemand in dieses Amt gewählt werden, der nicht das Alter von 35 Jahren erreicht hat und seinen Wohnsitz seit 14 Jahren im Gebiete der Vereinigten Staaten gehabt hat."
2. Vorwahlen: Auslese der Präsidentschaftskandidaten
[...]
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