Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
'Verstehst du mich?' Gebärdenunterstützte Kommunikation in der ergotherapeutisch... close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

'Verstehst du mich?' Gebärdenunterstützte Kommunikation in der ergotherapeutischen Behandlung von hörbehinderten Kindern

Diploma Thesis, 2004, 92 Pages
Author: Birgit Canstein
Subject: Physical Therapy / Occupational Therapy

Details

Category: Diploma Thesis
Year: 2004
Pages: 92
Grade: 2
Bibliography: ~ 26  Entries
Language: German
Archive No.: V46258
ISBN (E-book): 978-3-638-43491-1

File size: 932 KB


Excerpt (computer-generated)

Medizinisch – technische Akademie für Ergotherapie Salzburg
Ergotherapeutischen Behandlung hörbehinderter Kinder
Abstract zur Diplomarbeit

„Verstehst du mich?“
Gebärdenunterstützte Kommunikation  in der
ergotherapeutischen Behandlung von hörbehinderten Kindern

eingereicht von:
Canstein Birgit

2004

 

Forschungsfrage/n – Hypothese/n:

• Gebärdenunterstützte Kommunikation (GuK) wirkt sich positiv auf die Entwicklung hörbehinderter Kinder aus?

Ziel der Arbeit:

• Herausfinden, ob der Einsatz von GuK sinnvoll ist in der ergotherapeutischen Behandlung von hörbehinderten Kindern
• Darstellung von Kommunikationsmöglichkeiten und –Problematik
• Interesse wecken für diese Thematik

Inhaltsangabe der wichtigsten Bereiche der Arbeit:
• Kognitive und psychosoziale Entwicklung von hörbehinderten Kindern
• Sprache-Kommunikation
• Ergotherapie mit hörbehinderten Kindern und Jugendlichen
• Empirischer Teil

Ergebnisse der Arbeit:
• Nachweis von Kommunikationsdefiziten
• Nachweis der Effizienz von GuK
• Anregung für ein GuK - Nachschlagewerk und GuK – Kurse

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung ... 6

2. Das Ohr und seine Funktion  ... 8
2.1 Anatomie und Physiologie des Hörorgans ... 9
2.1.1 Äußeres Ohr ... 9
2.1.2 Mittelohr ... 11
2.1.3 Innenohr  ... 12
2.1.4 Das Gleichgewichtsorgan  ... 13
2.1.5 Hörbahn ... 14
2.2 Der Hörvorgang ... 15
2.3 Die Funktion des Gehörs ... 16

3. Hörschädigungen  ... 16
3.1 Arten der Hörschädigung   ... 16
3.1.1 Periphere Hörstörungen   ... 16
3.1.2 Zentrale Hörstörung  ... 18
3.2 Ursachen von Hörbehinderungen ... 18
3.3 Grade der Hörschädigung  ... 20
3.4 Das Audiogramm  ... 21
3.5 Behandlung von Hörschädigung ... 22

4. Technische Hilfsmittel  ... 24
4.1 Versorgung mit Hörgräten  ... 24
4.2 Cochlea Implantate ... 27
4.3 FM- Technik – Funkübertragungsanlagen ... 29

5. Kognitive und Psychosoziale Entwicklung von hörbehinderten Kindern  ... 30
5.1 Eltern- Kind- Interaktion ... 31
5.2 Spielverhalten ... 32
5.3 Intelligenz ... 32
5.4 Gedächtnis ... 32
5.5 Lesen – Schreiben  ... 33
5.6 Aufmerksamkeit  ... 33
5.7 Psychosoziales Verhalten und Emotionalität ... 34

6. Sprache-Kommunikation  ... 35
6.1 Lautsprache  ... 35
6.2 Gebärdensprache  ... 35
6.3 Gebärdenunterstützte Kommunikation  ... 37
6.3.1 Wie sieht Gebärdenunterstützte Kommunikation aus ... 38
6.3.2 Sprachentwicklung mit gebärdenunterstützter Kommunikation  ... 40
6.4 Gegenüberstellung: Hörbehinderte Kinder hörender Eltern – hörbehinderte Kinder gehörloser Eltern ... 42
6.4.1 Hörbehinderte Kinder hörender Eltern  ... 42
6.4.2 Hörbehinderte Kinder gehörloser Eltern ... 43
6.4.3 Fazit ... 44

7. Ergotherapie mit hörbehinderten Kindern und Jugendlichen  ... 47
7.1 Ansatzpunkte für die ergotherapeutische Behandlung hörbehinderter Kinder  ... 47
7.2 Mögliche ergotherapeutische Zielsetzungen ... 51
7.3 Konzepte ... 52
7.4 Therapiemittel und Spielideen  ... 52
7.5 Ergotherapeutische Arbeit mit den Eltern hörbehinderter Kinder ... 58
7.6 Einbeziehung der Geschwister im Rahmen der ergotherapeutischen Behandlung  ... 60

8. Empirischer Teil ... 61
8.1 Fragebogenerhebung  ... 61
8.1.1 Auswertung des Fragebogens  ... 62
8.1.2 Zusammenfassung und Interpretation der Fragebogenerhebung ... 72
8.2 Interview mit Ursula Berghammer und Carola Demler ... 75

9. Resümee ... 83

Literaturverzeichnis ... 85
Abbildungsverzeichnis  ... 88
Abkürzungsverzeichnis  ... 89
Anhang  ... 90

 

1. Einleitung

Den Anstoß zu dieser Arbeit habe ich während meines Praktikums im Landesinstitut für Hörbehinderte bekommen. Meine Anleiterin Ursula Berghammer hat während den Therapien immer sowohl Lautsprache als auch Gebärden eingesetzt.

Bereits vor dem Praktikum habe ich an einem Gebärdenkurs teilgenommen, weil ich mich während der darauf folgenden Zeit dann so gut wie möglich mit den Kindern verständigen wollte. Gebärden haben mich von Anfang an fasziniert. Sie sind wesentlich vielseitiger und umfassender als ich es mir je vorgestellt hatte. Daher konnte ich selber auch nur einen Bruchteil davon anwenden. Aber schon ein paar Gebärden zusätzlich zur Lautsprache haben mir geholfen näher an die Kinder heran zu kommen und einen besseren Kontakt mit ihnen herzustellen. Während meines Praktikums habe ich dann erlebt wie gut gebärdenunterstützte Kommunikation von den Kindern aufgenommen wird, sowohl von weniger stark hörbehinderten, als auch von stärker betroffenen Kindern. Es ist mir aber auch bewusst, dass Gebärdensprache mehr und mehr in Bedrängnis gerät. Durch die fortschreitende Technik geht die Tendenz dahin, weniger Gebärdensprache zu lernen und einzusetzenDaher will ich mich näher mit den Fragen beschäftigen, ob und wie sinnvoll der Einsatz von GuK bei der Arbeit mit hörbehinderten Kindern wirklich ist.

Meine Hypothese lautet, dass sich gebärdenunterstützte Kommunikation positiv auf die Entwicklung von hörbehinderten Kindern auswirkt.

Um die Frage zu klären welche Hörstörungen es gibt, wird in der Diplomarbeit in den ersten Kapiteln der theoretischen Hintergrund zum Aufbau und der Funktion des Ohrs gegeben, kurz auf die verschiedenen Grade der Hörbehinderung eingegangen und deren Auswirkungen geschildert. Anschließend werden die Möglichkeiten zur Behandlung der Hörbehinderungen aufgezeigt und die verschiedenen Hilfsmittel beschrieben.

Weiters sind Informationen über die psychosoziale Entwicklung von hörbehinderten Kindern und zum Thema Kommunikation in meiner Arbeit enthalten.

Um festzustellen ob österreichische Ergotherapeutinnen GuK im Rahmen der Behandlung von hörbehinderten Kindern einsetzten und wenn ja, in welcher Form, folgt die Vorstellung und Auswertung meines Fragebogens.

Zum Abschluss stelle ich ein Interview mit Ursula Berghammer und Carola Demler vor. Die Antworten der beiden erfahrenen Ergotherapeutinnen sollen ein klares Bild von der vielseitigen Arbeit mit hörbehinderten Kindern/Jugendlichen geben.

Zielgruppe meiner Diplomarbeit sind in erster Linie Ergotherapeutinnen, aber auch angrenzende Berufsgruppen, die mit hörbehinderten Kinder/Jugendlichen in Kontakt kommen.

Auch für interessierte Eltern oder Angehörige betroffener Kinder bieten sich möglicherweise wichtige Informationen und Denkanstöße.

Ich habe mich dazu entschieden in meiner Diplomarbeit die Bezeichnung „Ergotherapeutin“ zu verwenden. Dies schließt sowohl die weibliche als auch die männliche Form ein.

2. Das Ohr und seine Funktion

Um Hördefizite besser verstehen zu können, ist es wichtig, die Grundlagen über den Aufbau und die Funktion des Ohres zu kennen.

Das Ohr besteht aus zwei Sinnesorganen, dem Gehörorgan und dem Gleichgewichtsorgan. Die beiden bilden miteinander eine anatomische Einheit, das so genannte Innenohr. Es liegt in der Felsenbeinpyramide des Schläfenbeins. (Abb.1, Das Ohr)

  • Aus Darstellungsgründen sind die Abbildungen nur in der Kaufversion enthalten!

[...]


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit

Author: Claudia Nickel
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR

Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens

Author: Maik Philipp
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/46258/verstehst-du-mich-gebaerdenunterstuetzte-kommunikation-in-der-ergotherapeutischen
please wait Please wait