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Termpaper, 2004, 36 Pages
Author: Anke Skupin
Subject: Economics / Business: Accounting and Taxes
Details
Tags: Leasing, Finanzierungsalternative
Year: 2004
Pages: 36
Grade: 2,3
Bibliography: ~ 21 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-43570-3
File size: 1780 KB
Die Arbeit stellt Leasingarten und deren bilanzielle Behandlung dar. Zusätzlich enthält Sie ein Praxisbeispiel, das die betriebswirtschaftlichen und bilanziellen Möglichkeiten eines Firmenfahrzeugkaufes analysiert und bewertet im Vergleich zum Kreditkauf. Abgrenzung Kauf Kredit - Leasing, kritische Betrachtung des Leasings versus Kreditkauf
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Excerpt (computer-generated)
„Leasing als Finanzierungsalternative“
Hausarbeit
vorgelegt am 06. Dezember 2004
an der Berufsakademie in der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin
Bereich: Wirtschaft
Fachrichtung: Spedition und Logistik
Studienjahrgang: 2002
Studienhalbjahr: 5. Semester
von:
Anke Skupin
Ausbildungsbetrieb: Rhenus AG & Co. KG
Zitat
“Der Reichtum besteht vielmehr im Gebrauch der Dinge als im Eigentum“
Aristoteles (350 vor Chr.)
Inhaltsverzeichnis
Zitat ... I
Inhaltsverzeichnis ... II
1. Einleitung ... 1
2. Das Leasing ... 2
3. Abgrenzung Kauf – Kredit - Leasing ... 3
4. Kritische Betrachtung des Leasings versus Kreditkauf ... 5
4.1 Betriebswirtschaftliche Aspekte ... 5
4.2 Bilanzielle Aspekte ...
5. Spezialleasing oder Kreditkauf – Alternativenbewertung ... 12
5.1 Vergleichskalkulation zur Finanzierung des Kraftfahrzeuges ... 14
5.2 Ergebnisbetrachtung ... 15
5.2.1 Betriebswirtschaftliche Aspekte ... 15
5.2.2 Bilanzielle Aspekte ... 18
6. Schlussbetrachtung ... 19
Literaturverzeichnis ... III
Internetverzeichnis ... V
Anhang ... VII
1. Einleitung
Mit der Geburt der Idee, Anlagegüter zu mieten statt zu kaufen, wurde bereits 1952 in den USA die erste Leasinggesellschaft gegründet (United States Leasing Corporation, San Francisco).1 Der amerikanische Unternehmer Henry Schoenfeld erwog, seinen Kollegen Maschinen und Transportfahrzeuge zum Gebrauch gegen ein monatliches Entgelt anzubieten. Er besaß die Maschinen nicht, sondern bot an, diese auf eigene Kosten anzuschaffen um sie anschließend den Kollegen zur Verfügung zu stellen. Der wirtschaftliche Erfolg lag in der Kalkulation der monatlichen Raten. Das von ihm eingesetzte Kapital sollte sich angemessen verzinsen und ihm einen Verdienst bringen. In der laufenden Entwicklung diente Leasing als absatzpolitisches Instrument und wurde von wenigen Herstellern angeboten. Erst durch die Gründung von Leasinggesellschaften, für die das Leasing der Unternehmensgegenstand an sich war, wurde den Herstellern die Vermietung und Finanzierung der Wirtschaftsgüter abgenommen.
Leasing hat in den letzten drei Jahrzehnten in Deutschland kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. Das durch Leasing finanzierte Investitionsvolumen, ausgedrückt durch die Leasingquote2, betrug im Jahre 1994 10,9%. Durch die zunehmende Bedeutung des Leasings lag das Investitionsvolumen bei schätzungsweise 46,4 Mrd. € und entsprach 2002 somit einer Leasingquote von 17,5%.3 Im Bereich der Mobilien werden inzwischen mehr als ein Fünftel aller Investitionen durch Leasing finanziert. Besonders stark ist das Leasing im Kraftfahrzeugbereich vertreten, auf den rund die Hälfte aller Leasinginvestitionen entfallen. Inzwischen ist Leasing eine bevorzugte Form der Beschaffung von Fahrzeuginvestitionen in der deutschen Wirtschaft geworden. Dazu hat das Aufkommen des Flottenmanagements beigetragen, bei dem die Leasinggesellschaften neben der Finanzierungsfunktion auch das gesamte Fuhrparkmanagement mit allen damit verbundenen technischen Dienstleistungen und Risiken anbieten.
Aus diesem Grund soll das Leasing bezogen auf einen Mobilienkauf in Form eines Geschäftswagens in einer Kapitalgesellschaft mit der Alternative des kreditfinanzierten Kaufs verglichen als auch die Vor- und Nachteile beider Finanzierungsmethoden erörtert werden. Ziel dieser Abhandlung ist die kritische Betrachtung und Bewertung der Vorteile des Leasings als Finanzierungsalternative, bedient durch eine vergleichende Kalkulation beider Fremdfinanzierungsmöglichkeiten.
2. Das Leasing
Der Begriff Leasing kommt ursprünglich aus dem Englischen (to lease) und bedeutet „mieten“ oder „pachten“. Es ist dennoch nicht mit einem einfachen Mietgeschäft gleichzusetzen. Bei dem Mietvorgang wird ein Objekt dem Mieter zur Verfügung gestellt. Der Vermieter bestimmt das zu vermietende Objekt. Er trifft alle Investitionsentscheidungen und trägt die Kosten für Reparaturen, Instandhaltung und Wartung.
Im Gegensatz dazu ist der Leasingvorgang charakterisiert durch die Entscheidung des Leasingnehmers, der bestimmt, welches Wirtschaftsgut er mieten möchte. Der Leasingnehmer ist Vertragspartner des Leasinggebers. Dieser kann sein eigenes Produkt vertreiben und trägt gleichzeitig eine gewisse Verantwortung für dieses. Im Gegensatz zu der herstellerabhängigen Form des Leasinggeschäftes ist es auch möglich, unabhängig vom Hersteller ein Leasingobjekt zu erwerben. Diese Leasinggeschäfte werden dann von Leasinggesellschaften wie Bank- und Kreditinstituten geschlossen.4 Unabhängig von der Leasingart schaltet der Leasingnehmer immer den Leasinggeber ein, der ihm das Objekt zur Verfügung stellt.
Der Leasingvertrag ist geprägt durch modernes Vertragsrecht. Ein verallgemeinerndes Leasinggesetzbuch als Zusammenfassung aller relevanten Regelungen gibt es bis heute nicht.5 Mit der weit reichenden Schuldrechtsreform zum 01. Januar 2002 gelten für Leasing im wesentlichen die Regeln des Mietrechts. Als atypischer Mietvertrag gibt es keine weitere gesetzliche Definition von Leasing.6 Die Vertragsparteien schließen den schriftlichen Vertrag, in dem der Gebrauch am ausgewählten Objekt über eine bestimmte Nutzungsdauer gegen ein monatliches Entgelt vereinbart wird. Der Leasingnehmer wird verpflichtet, für alle entstehenden Kosten, wie Wartung, Reparaturen oder Versicherung aufzukommen.7
Leasingverträge mit Anschaffungscharakter, die für eine bestimmte Vertragszeit abgeschlossen werden, sind dem Finance Leasing zuzuordnen.8 Um der Voraussetzung einer bestimmten Laufzeit gerecht zu werden, ist die Festlegung eines Endzeitpunktes ausreichend.
[....]
1 Vgl. Splitter, H.- J. (1990), S. 1.
2 d.h. der Anteil der über Leasing finanzierten Investitionen an den Gesamtinvestitionen.
3 Vgl. Städtler, A. (2002), S. 6.
4 Vgl. Bleis, Ch. (2002), S. 146.
5 Vgl. Maus, G. (1996), S. 21.
6 Vgl. Tacke, H. (1999), S. 11.
7 Vgl. Internetquelle 2.
8 Vgl. Engel, J. (1997), S. 55.
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