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Diploma Thesis, 2005, 98 Pages
Author: Sebastian Hager
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance
Details
Tags: Internationalisierungsstrategien, Automobilzulieferindustrie, Vergleich, US-amerikanischen, Unternehmen
Year: 2005
Pages: 98
Grade: 1.7
Bibliography: ~ 177 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-43591-8
File size: 991 KB
Ziel der Arbeit ist die Analyse und der Vergleich von Internationalisierungsstrategien US-amerikanischer und europäischer Automobilzulieferer. Dabei wird kritisch untersucht, welche Rolle die Internationalisierung im Kontext der unterschiedlichen Unternehmensstrategien in der Automobilzulieferindustrie einnimmt. Dies geschieht auf Basis einer ausführlichen Branchenstrukturanalyse der Automobil(zuliefer)industrie nach Porters Five Forces.
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Excerpt (computer-generated)
Universität Bayreuth
Rechts- und Wirtschafts-Wissenschaftliche Fakultät
Diplomarbeit
Internationalisierungsstrategien in der Automobilzulieferindustrie –
Ein Vergleich zwischen europäischen und USamerikanischen Unternehmen
eingereicht von:
Sebastian Hager
Juni 2005
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ... II
Abkürzungsverzeichnis ... V
Abbildungsverzeichnis ... V
1 Einleitung ... 1
1.1 Problemstellung ... 1
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise ... 1
2 Theoretische Grundlagen der Internationalisierung ... 4
2.1 Motive der internationalen Geschäftstätigkeit ... 4
2.1.1 Begriff der Internationalisierung ... 4
2.1.2 Volkswirtschaftlich orientierte Erklärungsansätze ... 5
2.1.3 Betriebswirtschaftlich orientierte Erklärungsansätze ... 8
2.1.4 Internationalisierung im Kontext der allgemeinen Unternehmensstrategie ... 12
2.1.4.1 Wachstumsstrategien nach Ansoff ... 12
2.1.4.2 Wettbewerbsstrategien nach Porter ... 15
2.2 Internationalisierungsstrategien ... 17
2.2.1 Begriff der Internationalisierungsstrategie ... 17
2.2.2 Strategieaufbau und Planung ... 20
2.2.2.1 Voraussetzungen für Internationalisierung ... 20
2.2.2.2 Entscheidung über Markt- und Standortwahl ... 21
2.2.2.3 Wahl einer geeigneten Markteintrittsform ... 23
2.2.2.3.1 Ausgestaltungsmöglichkeiten der Markteintrittsform ... 23
2.2.2.3.2 Vertretung durch Dritte ... 24
2.2.2.3.3 Kooperationen ... 26
2.2.2.3.4 Tochtergesellschaften ... 27
2.2.2.4 Bestimmung des Markteintrittzeitpunktes ... 28
3 Ausgangssituation in der Automobilzulieferindustrie ... 31
3.1 Zulieferindustrie als Teil der Automobilindustrie ... 31
3.1.1 Grundlagen zum Begriff der Zulieferindustrie ... 31
3.1.2 Zulieferer im Wertschöpfungsprozess der Automobilindustrie ... 33
3.2 Branchenstrukturanalyse ... 36
3.2.1 Five Forces Ansatz von Porter ... 36
3.2.1.1 Marktmacht der Abnehmer ... 38
3.2.1.1.1 Ausgangssituation der Automobilhersteller ... 38
3.2.1.1.2 Strategien der Automobilhersteller ... 40
3.2.1.1.3 Maßnahmen zur Finanzierung der Strategien ... 41
3.2.1.2 Wettbewerb innerhalb der Zulieferindustrie ... 44
3.2.1.2.1 Reorganisation der automobilen Wertschöpfungskette ... 44
3.2.1.2.2 Auswirkungen auf die Automobilzulieferindustrie ... 46
3.2.1.3 Marktmacht der Lieferanten ... 51
3.2.1.4 Neue Wettbewerber ... 52
3.2.1.5 Bedrohung durch Substitutprodukte ... 53
3.2.2 Zusammenfassung des strukturellen Wandels ... 54
3.3 Erfolgsfaktoren und Strategien von Automobilzulieferern ... 56
4 Ausgewählte Internationalisierungsstrategien in der Automobilzulieferindustrie ... 60
4.1 Vorgehensweise der Untersuchung ... 60
4.2 Teile- und Komponentenhersteller ... 60
4.2.1 Schefenacker AG (Europa) ... 60
4.2.1.1 Strategische Positionierung ... 60
4.2.1.2 Internationalisierungsverhalten ... 61
4.2.1.3 Analyse der Internationalisierungsstrategie ... 62
4.2.2 Intermet Group (USA) ... 65
4.2.2.1 Strategische Positionierung ... 65
4.2.2.2 Internationalisierungsverhalten ... 66
4.2.2.3 Analyse der Internationalisierungsstrategie ... 66
4.2.3 Vergleich der beiden Internationalisierungsstrategien ... 68
4.3 Modul- und Systemhersteller ... 69
4.3.1 Autoliv Inc. (Europa) ... 69
4.3.1.1 Strategische Positionierung ... 69
4.3.1.2 Internationalisierungsverhalten ... 70
4.3.1.3 Analyse der Internationalisierungsstrategie ... 71
4.3.2 Lear Corporation (USA) ... 73
4.3.2.1 Strategische Positionierung ... 73
4.3.2.2 Internationalisierungsverhalten ... 73
4.3.2.3 Analyse der Internationalisierungsstrategie ... 74
4.3.3 Vergleich beider Internationalisierungsstrategien ... 76
5 Fazit ... 78
Anhang ... 81
Literaturverzeichnis ... 84
Sonstige Quellen ... 91
„Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind.“ (Henry Ford, 1863-1947)
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
Die Automobilindustrie wird seit bald 50 Jahren als Paradeindustrie bezeichnet (vgl. Womack/ Jones/Roos 1994, 17). Mit aktuell rund 60 Millionen produzierten Fahrzeugen (vgl. VDA 2004, 29) und circa 8,8 Millionen Beschäftigten bei Herstellern und Zulieferern (vgl. Kurek 2004, 9) ist diese eine der bedeutendsten und am stärksten globalisierten Branchen weltweit (vgl. Ernst&Young 2004, 11).
Jedoch sind die Automobilhersteller auf Grund eines sich verlangsamenden Wachstums in den traditionellen, reifen Märkten gezwungen, einerseits neue Kunden durch die Erschließung ausländischer Absatzmärkte zu gewinnen und andererseits produktseitig durch die Besetzung oder Schaffung von Nischensegmenten die bisherigen Marktanteile zu halten bzw. auszuweiten (vgl. Mercer 2004b, 1). Dies hat zur Folge, dass der Kostendruck in allen Bereichen der automobilen Wertschöpfungskette zunimmt und somit auch die Automobilzulieferer von den Veränderungen in der Branche betroffen sind. Folglich befindet sich die Automobilzulieferindustrie in einer Phase der Neuorientierung (vgl. Dudenhöffer/Havermann/Maukisch et al. 2001, 1).
Es ist aufschlussreich zu beobachten, wie die Zulieferunternehmen ihre Fähigkeiten und Unternehmensstrategien den neuen Herausforderungen anpassen, um unter dem Druck der sich verändernden Wettbewerbssituation in einer global agierenden Industrie weiterhin erfolgreich zu sein.
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Analyse und der Vergleich von Internationalisierungsstrategien US-amerikanischer und europäischer Automobilzulieferer. Dabei soll kritisch untersucht werden, welche Rolle die Internationalisierung im Kontext der unterschiedlichen Unternehmensstrategien in der Automobilzulieferindustrie einnimmt. In diesem Zusammenhang gilt es zu prüfen, aus welchen Gründen die jeweiligen Automobilzulieferunternehmen international tätig werden, auf welche Märkte bzw. Standorte sie sich dabei konzentrieren als auch in welcher Form und zu welchem Zeitpunkt das Auslandsengagement realisiert wird. Die vorliegende Arbeit besteht aus drei Teilen, wobei sich der erste Teil (Kapitel 2) mit den theoretischen Grundlagen der Internationalisierung befasst. Im zweiten Teil (Kapitel 3) werden die Branchenstruktur der Automobilzulieferindustrie analysiert und im dritten Teil (Kapitel 4) die Internationalisierungsstrategien ausgewählter US-amerikanischer sowie europäischer Automobilzulieferer untersucht.
Kapitel 2 behandelt die theoretischen Grundlagen der Internationalisierung. Dazu werden zunächst ausgewählte volks- und betriebswirtschaftliche Konzepte der Internationalisierung vorgestellt (Kapitel 2.1), welche allgemein die Motive für die Aufnahme einer internationalen Geschäftstätigkeit aufzeigen und zur Erklärung des in der Branchenstrukturanalyse aufgezeigten Wettbewerbs herangezogen werden können. Im Anschluss daran erfolgt die Einordnung der Internationalisierung in den Kontext der allgemeinen Unternehmensstrategien. Aufbauend auf diesen Grundlagen befasst sich Kapitel 2.2 mit der Entstehung und den Bestandteilen von Internationalisierungsstrategien. Dazu wird die Typologisierung der internationalen Unternehmung nach BARTLETT/ GHOSHAL erläutert, die im Sinne eines Erklärungsmodells grundsätzliche Ausprägungen einer internationalen Geschäftstätigkeit aufzeigt. Für die weitergehende Analyse von Internationalisierungsstrategien in der Unternehmenspraxis wird anschließend (Kapitel 2.2.2) ein Entscheidungsmodell vorgestellt, dass sich mit dem Strategieaufbau sowie der konkreten Planung eines Auslandsengagements auseinandersetzt und für den Vergleich ausgewählter Internationalisierungsstrategien in Kapitel 4 einen Analyserahmen bilden soll.
Im dritten Kapitel wird die Wettbewerbssituation der Zulieferer in der Automobilindustrie untersucht. Dazu erfolgt in Kapitel 3.1 eine grundlegende Auseinandersetzung mit dem Begriff der Zulieferindustrie, welche die verschiedenen Merkmale einer inhaltlichen Abgrenzung des Terminus, die Komplexität sowie Interpretationsspielräume aufzeigt. Als Grundlage für die weiteren Ausführungen werden die für Zulieferunternehmen in der Automobilindustrie am häufigsten anzufindenden Ansätze einer Typologisierung vorgestellt. Mittels dieser Klassifikation von Automobilzulieferunternehmen wird in Kapitel 3.2 die Struktur der Branche anhand PORTERs Konzept der „Five Forces“ analysiert. Die Darstellung der verschiedenen Wettbewerbskräfte geht dabei insbesondere auf die Verhandlungsstärke der Abnehmer und die daraus resultierenden Folgen für den Wettbewerb innerhalb der Automobilzulieferindustrie ein. Im Zuge der Branchenstrukturanalyse werden in Kapitel 3.3 an Hand der Anforderungen seitens der Automobilhersteller Erfolgsfaktoren für die Automobilzulieferer herausgearbeitet und zwei unterschiedliche Unternehmensstrategien abgeleitet. Erst die Unterscheidung zwischen diesen beiden strategischen Ausrichtungen ermöglicht eine Gegenüberstellung strategisch ähnlich positionierter Unternehmen und damit den Vergleich der jeweiligen Internationalisierungsstrategien. In Kapitel 4 werden den zwei verschiedenen Unternehmensstrategien jeweils ein USamerikanischer und ein europäischer Automobilzulieferer in Form von Fallstudien zugeordnet.
Nach Vorstellung der Tätigkeitsfelder und des Internationalisierungsverhaltens erfolgt an Hand der in Kapitel 2.2.2 vorgestellten theoretischen Erkenntnisse und Vorgehensweisen eine Analyse der jeweiligen Internationalisierungsstrategien, die mit einer vergleichenden kritischen Beurteilung der Automobilzulieferunternehmen abschließt.
Im fünften Kapitel erfolgt abschließend eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der vorliegenden Diplomarbeit.
[...]
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