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Besuch auf Schloss "Geomeo"

Subtitle: Einführung der geometrischen Formen "Viereck" und "Kreis" für die 3.Klasse

Lesson Plan, 2005, 25 Pages
Author: Katrin Niemann
Subject: Mathematics - Geometry

Details

Event: Hospitation
Institution/College: University of Rostock (LISA Rostock)
Tags: Besuch, Schloss, Geomeo, Hospitation
Category: Lesson Plan
Year: 2005
Pages: 25
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 7  Entries
Language: German
Archive No.: V46446
ISBN (E-book): 978-3-638-43637-3
ISBN (Book): 978-3-638-76390-5
File size: 1459 KB
Notes :
Durchgeführt im Hinblick auf die Prüfung zum 2. Staatsexamen in einer 3. Klasse an einem sonderpädagogischen Förderzentrum. Die Lerngruppe ist sehr heterogen, was das Lernniveau betrifft, ebenfalls die Störungsbilder.


Abstract

Einführung der geometrischen Formen "Viereck" und "Kreis" für die 3.Klasse Die Schüler wiederholen und festigen die Begriffe Viereck, Dreieck und Kreis sowie deren Merkmale. Die Schüler sollen: Vier-, Dreiecke und Kreise erkennen und benennen; die Merkmale der geometrischen Formen Viereck, Dreieck und Kreis benennen und die Begriffe „gegenüberliegend“; „gleichlang“; Eckpunkt“ und „Seite“ dazu verwenden die Gespensterformen den geometrischen Formen (Drei-, Viereck und Kreis) im Schloss und an der Tafel zuordnen; die geometrischen Formen mit realen Abbildern auf dem AB verbinden.


Excerpt (computer-generated)

Besuch auf Schloss "Geomeo"

von: Katrin Niemann

 


Inhaltsverzeichnis

1. Lehr- und Lernziele  3

1.1. Grobziele  3
1.2. Feinziele  3

2. Sachanalyse  5

3. Bedingungsanalyse  8

3.1. Beschreibung der Lerngruppe hinsichtlich der Stunde  8
3.2. Individuelle Lernvoraussetzungen hinsichtlich der Stunde  9

4. Verlaufsplanung  18

5. Anhang 19

Literatur


 


1. Lehr- und Lernziele

1.1. Grobziel

  Die Schüler wiederholen und festigen die Begriffe Viereck, Dreieck und Kreis sowie deren Merkmale.

1.2. Feinziele

Kognitive Ziele:

Die Schüler sollen:

  Vier-, Dreiecke und Kreise erkennen und benennen; die Merkmale der geometrischen Formen Viereck, Dreieck und Kreis benennen und die Begriffe „gegenüberliegend“; „gleichlang“; Eckpunkt“ und „Seite“ dazu verwenden die Gespensterformen den geometrischen Formen (Drei-, Viereck und Kreis) im Schloss und an der Tafel zuordnen;
die geometrischen Formen mit realen Abbildern auf dem AB verbinden;

Sprachheilpädagogische Ziele:

syntaktisch – morphologische Ebene:

Anregen von Satzbildung durch Satzmusterangebote in Form freien Sprechens zu den Gespenstern/ im Gespräch/ beim Auswertungsgespräch zur Ergebnisdarstellung (alle, bes. Ch., Philipp, J., S.)
  korrektives Feedback (M., T., J., Ch.)

semantisch – lexikalische Ebene
  Verstehenssicherungen durch Wiederholung der Aufgabenstellungen (K., J., S.)
  Sprechfreude durch die Einstiegsgeschichte fördern, indem sich die Kinder frei zum Schloss äußern können (alle)

phonetisch – phonologische Ebene
  korrektives Feedback (J., Ch.)
  Anregen zur deutlicher Artikula tion durch Lautgebärden (D., J., Ch.)

Sensomotorische Ziele:
  Förderung der taktilen Wahrnehmung durch Ertasten der Formen im Säckchen (alle, bes.Philipp)

Soziale Ziele:
  Anregung der Lernfreude und Motivation durch den Einstieg (alle, bes. K., Ch., D.,Philipp)
  Förderung gegenseitiger Rücksichtnahme und Unterstützung beim Partnerlernen (bes.Ch., I., V.)

Diagnostische Absichten:
  Gelingt das Ertasten der Formen im Fühlsäckchen (Ch., S., J.)?
  Gelingt die Zuordnung der Formen bzw. der Transfer der Bilder mit realen Gegenständen auf die geometrischen Formen an der Tafel (K., J.)?

2. Sachanalyse

Geometrie bedeutet wörtlich übersetzt Erdmessung und ist dem Griechischen entlehnt. Die ursprüngliche Bedeutung gibt Hinweise auf den Ursprung dieses mathematischen Teilgebiets. Meyers Taschenlexikon versteht unter Geometrie ein Teilgebiet der Mathematik, welches „sich mit der Größe, Gestalt, gegenseitiger Lage und Richtung von ebenen und räumlichen Figuren befasst“1. Geometrie kann in die euklidische, nichteuklidische Geometrie, Planimetrie, Stereometrie, sphärische, darstellende und analytische Geometrie untergliedert werden. In der vorliegenden Stunde bilden die geometrischen Formen den Inhaltsschwerpunkt. Diese sind zur Planimetrie (Geometrie der Ebene) zu zählen.

Kreis

Der Kreis ist der geometrische Ort aller Punkte der Ebene, die von einem festen Punkt M den gleichen Abstand r haben. M ist der Mittelpunkt bzw. das Zentrum und r der Radius des Kreises. Jede Strecke, die den Mittelpunkt M mit einem Punkt des Kreises verbindet, wird ebenfalls als Radius bezeichnet. Durchmesser heißen diejenigen Strecken, die zwei Kreispunkte verbinden und dabei den Mittelpunkt enthalten2 . Bezogen auf die vorliegende Unterrichtsstunde sind lediglich die charakteristischen Merkmale für die geometrische Form Kreis, d.h. dass dieser rund ist und keine Ecken aufweist, von Bedeutung.

Dreieck

Verbindet man drei Punkte nicht auf einer Gerade gelegene Punkte A, B, C, so entsteht ein ebenes Dreieck. Dabei werden die Eckpunkte mit A, B, C, die gegenüberliegenden Seiten mit a, b, c und die Innenwinkel mit a, b, g bezeichnet. Für das ebene Dreieck gilt immer der Satz von der Winkelsumme: a + b + g = 180°. Man unterscheidet hinsichtlich der Winkelgröße in stumpfwinklige, rechtwinklige und spitzwinklige Dreiecke. Teilt man Dreiecke nach der Länge ihrer Seiten ein, ergeben sich drei verschiedene Arten:

- gleichschenklig (zwei Seiten sind gleich lang)
- gleichseitig (alle drei Seiten sind gleich lang, jeder Winkel beträgt 60°)
- beliebiges Dreieck (alle drei Seiten sind unterschiedlich lang).

Für die Schüler wird bei dieser Form der Ebene von Belang sein, dass sie drei Ecken und drei Seiten hat. Die verschiedenen Arten des Dreiecks werden nicht thematisiert.

[...]


1 vgl. Meyers Taschenlexikon Bd. 4, S. 59

2 vgl. Duden, Rechnen und Mathematik, S.343


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