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Vergleich der Balanced Scorecard mit dem Total Quality Management

Termpaper, 2005, 27 Pages
Author: René Rosenheinrich
Subject: Economics / Business: Controlling

Details

Category: Termpaper
Year: 2005
Pages: 27
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 14  Entries
Language: German
Archive No.: V46829
ISBN (E-book): 978-3-638-43928-2

File size: 442 KB


Excerpt (computer-generated)

Vergleich der Balanced Scorecard mit dem Total
Quality Management

Hausarbeit im 2. Semester
An der Deutschen Aussenhandels- und Verkehrsakademie, Bremen
Im Fach Betriebswirtschaftslehre

Bearbeiter: 

René Rosenheinrich

Semester: SS 2004

 

 

Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort 1

2. Total Quality Management 2
2.1. Entwicklung 2
2.2. Grundgedanken des Total Quality Management 2
2.3. Prinzipien des Total Quality Management 3
2.3.1. Engagement der Geschäftsführung 4
2.3.2. Mitarbeiterorientierung 5
2.3.3. Kundenorientierung 5
2.3.4. Lieferantenintegration 6
2.3.5. Kaizen 7
2.4. Arbeitsorganisation im Total Quality Management 8
2.4.1. Selbstprüfung 8
2.4.2. Teamarbeit 9
2.4.3. Mitbestimmung 9

3. Balanced Scorecard 9
3.1. Balanced Scorecard – Mehr als ein Kennzahlensystem 9
3.2. Von der Vision zur Kennzahl 10
3.3. Konzepte der Balanced Scorecard 12
3.3.1. Führen mit Zielen 12
3.3.2. Strategische Ausrichtung des Unternehmens 12
3.3.3. Feedback zur Anpassung der strategischen und operativen Planung 13
3.4. Perspektiven der Balanced Scorecard 13
3.4.1. Finanzwirtschaftliche Perspektive 14
3.4.2. Kundenperspektive 14
3.4.3. Interne Perspektive der Prozesse 15
3.4.4. Lern- und Entwicklungsperspektive 15

4. Vergleich wesentlicher Merkmale 16
4.1. Konzeption 16
4.2. Dokumentation der Ergebnisse 16
4.3. Der Qualitätsbegriff 17
4.4. Ziele 17
4.5. Außenwirkung 18
4.6. Rolle der Geschäftsführung 18

5. Zusammenwirken von Total Quality Management und Balanced Scorecard 19

6. Schlussbetrachtung 19

Anlagen

I. Literaturverzeichnis
II. Abbildungsverzeichnis
III. Abkürzungsverzeichnis

 

 

1. Vorwort

Mit der Auswahl des Themas eines Vergleiches von TQM mit der BSC entschied ich mich auf den ersten Blick für eine scheinbar einfache Aufgabe. Schließlich sind beide aufgrund ihres durchschlagenden Erfolges in der Wirtschaft schon lange Gegenstand unzähliger Publikationen. Nach intensiver Recherche und Auseinandersetzung mit der Fragestellung kamen doch einige ernst zu nehmende Probleme auf mich zu:

  1. Meine Bemühungen, an Standardwerke von Kaplan und Norton zu gelangen, blieben leider erfolglos. Ihre Bücher sind weit vorgebucht. Dies liegt der Ansicht zugrunde, dass beide als geistige Väter der BSC gelten.
  2. Die Begrenzung des Umfangs der Hausarbeit auf maximal 20 Textseiten stellte ein weiteres Problem dar. Schließlich musste ich vor dem Vergleich intensiv auf TQM und BSC eingehen. Dabei würde es schon schwer fallen, auch nur ein Thema auf 20 Seiten zu beschränken. Schlussfolgernd habe ich mich daher nur auf die wesentlichen Inhalte, Ziele und Eigenheiten konzentriert. Somit kann meine Ausarbeitung keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben.
  3. Die schwierigste Aufgabe kam zum Ende meiner Hausarbeit auf mich zu. So kam teilweise der Gedanke auf, dass eine Gegenüberstellung von TQM und der BSC dem sprichwörtlichen Vergleich von Äpfeln und Birnen ähnelt. Schließlich sprechen wir zum einen von einem Managementsystem und zum anderen von einem Kennzahlensystem. In der von mir verwendeten Literatur fand ich nicht einen Hinweis auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Lediglich ein Buch beschäftigte sich mit der Implementierung einer BSC in einem bestehenden TQM.

Nach anfänglichen Motivationsproblemen stellte ich mit der Zeit fest, dass es durchaus Spaß macht, wenn man sieht, wie sich aus der Fragestellung nach und nach ein großes Ganzes ergibt. Ich hoffe, dass ich mit meiner Ausarbeitung zudem auch den Ansprüchen des wissenschaftlichen Arbeitens entspreche.

2. Total Quality Management

2.1 Entwicklung

„Qualität bedeutet die Erfüllung von Anforderungen und Erwartungen gegenüber allen Interessenspartnern eines Unternehmens; also seinen Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten, Kapitalgebern, den Behörden und der Gesellschaft.“ (Brunner, Wagner 1997, S. 1) Die Annahme, dass Qualität nur zur Befriedigung des Kunden dient, ist somit mehr als veraltet. Die ersten, die zu dieser Einsicht gelangten, waren die Japaner. Sie schufen sich damit einen Wettbewerbsvorteil, der nach einiger Zeit nicht mehr von der Hand zu weisen war. Der japanische Konzernchef Konosuke Matsushita sagte im Jahr 1989 dazu: „Wir werden gewinnen, und der industrielle Westen wird verlieren. Dagegen könnt ihr nicht viel tun, weil der Grund des Versagens in Euch selbst liegt. … Eure Bosse besorgen das Denken, und ihre Mitarbeiter schwingen die Werkzeuge.“ (Seiling 1994, S. 21) Der Grund für dieses Selbstbewusstsein lag in der Umsetzung des TQM. „TQM ist eine auf der Mitwirkung aller ihrer Mitglieder basierende Managementmethode einer Organisation, die Qualität in den Mittelpunkt stellt und durch Zufriedenstellung der Kunden auf langfristigen Geschäftserfolg sowie auf Nutzen für die Mitglieder der Organisation und für die Gesellschaft zielt.“ (Hummel, Malorny 2002, S. 5) Auch die deutschen Unternehmer erkennen zunehmend, dass eine Fülle an Faktoren Einfluss auf die Qualität haben und setzen TQM im eigenen Betrieb um. Doch was steht eigentlich hinter diesem Schlagwort?

2.2 Grundgedanken des Total Quality Managements

Schon der Begriff TQM ist optimal gewählt, um den Sinn, welcher dahinter steht, wiederzugeben. So bilden die 3 Worte Total, Quality und Management auch gleichzeitig die 3 Grundsäulen des TQM.

Total weist darauf hin, dass nicht mehr der isolierte Funktionsbereich, sondern das ganzheitliche Denken gefragt ist. Damit steht nicht mehr nur das Produkt im Mittelpunkt des Interesses, sondern alle weiteren Aspekte, die Einfluss auf das Unternehmen haben. Besonders die eigenen Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten spielen hierbei eine gewichtige Rolle.

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